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Lai da Marmorera

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Lai da Marmorera
Datei:Lai da Marmorera - Marmorerasee LBS L1-900569.jpg
Lage Graubünden, Schweiz
Zuflüsse Gelgia/Julia, diverse Bergbäche
Abfluss Gelgia/Julia
Grössere Orte am Ufer Marmorera
Lai da Marmorera (Kanton Graubünden)
Lai da Marmorera (Kanton Graubünden)
Koordinaten 768733 / 152187Koordinaten: 46° 29′ 59″ N, 9° 38′ 13″ O; CH1903: 768733 / 152187
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Daten zum Bauwerk

Sperrentyp Erdschüttdamm
Bauzeit 1950–1954
Höhe des Absperrbauwerks 91 m
Höhe über Gewässersohle 65 m<ref name="BAFU" />
Höhe der Bauwerkskrone 1684 m ü. M.
Bauwerksvolumen 2'700'000 m³
Kronenlänge 400 m
Kronenbreite 12 m
Basisbreite ca. 400 m
Böschungsneigung luftseitig ca. 1:2
Böschungsneigung wasserseitig ca. 1:2,5
Kraftwerksleistung 3 Stufen:
1. Stufe:
Tinizong 69 MW
2. Stufe:
Tiefencastel Ost 52 MW
3. Stufe:
Sils 26 MW
Rothenbrunnen 38 MW
Gesamt: 185 MW
Betreiber Elektrizitätswerk der Stadt Zürich
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 1680 m ü. M.
Wasseroberfläche 1,41 km²<ref name="BAFU">Speicherseen der Schweiz. Bundesamt für Energie</ref>dep1
Stauseelänge 2,6 km
Speicherraum 60 Mio. m³<ref name="BAFU" />
Gesamtstauraum 62,6 Mio. m³<ref name="BAFU" />
Einzugsgebiet 89 km²
Bemessungshochwasser 200 m³/s
Datei:Karte Lai da Marmorera.png
Detailkarte

Der Lai da Marmorera <phonos file="Roh-surmiran-Lai da Marmorera.ogg">anhören</phonos>/? ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Stausee in der Gemeinde Surses im Schweizer Kanton Graubünden, der von den Kraftwerken Mittelbünden des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ) betrieben wird. Zu erreichen ist er von Tiefencastel oder vom Engadin her von der Ortschaft Silvaplana über den Julierpass. Einzige Ortschaft am See ist Marmorera. Oberhalb des westlichen Endes der Staumauer liegt die Ruine der Burg Marmels.

Geschichte

Datei:Lagekarte Kraftwerke Mittelbünden.svg
Lagekarte und Anlageschema

Der Staudamm Marmorera (Castiletto) wurde 1954 fertiggestellt. Das alte Marmorera wurde geflutet, nachdem die wichtigsten Gebäude gesprengt worden waren. Das neue Marmorera wurde oberhalb des Stausees und der Julierpass-Strasse gebaut. Viele Einwohner zogen es aus wirtschaftlichen und emotionalen Gründen vor, wegzuziehen.

Am 14. September 1955 wurde die Talsperre Marmorera Castiletto eingeweiht. Unter den Anwesenden waren neben dem Zürcher Stadtpräsidenten Emil Landolt auch lokale Politiker wie Gion Not Spegnas.<ref>Rachel Huber: Ein Dorf auf Tauchgang. In: Blog des Schweizerischen Nationalmuseums. 13. September 2022, abgerufen am 29. November 2025.</ref>

Staudammerhöhung

Laut dem Schweizer Stromgesetz von 2024 soll der Damm um 14 Meter erhöht werden.<ref>10 vor 10 vom 19.05.2025 - Play SRF. Abgerufen am 28. Mai 2025.</ref>

Tauchen

Der Lai da Marmorera wird im Sommer und Herbst oft von Tauchern besucht, da er ideale Bedingungen für das Bergseetauchen bietet: glasklares Wasser, Reste des versunkenen Dorfs und eine Anfahrt, die von Norden her über keine Pässe führt. Es gibt zwei sichere und einfach zugängliche Tauchplätze: den ersten unterhalb der Postautohaltestelle «Marmorera Dorf» und den zweiten in der Nähe der Julierbrücke am südlichen Seeende.<ref name="dive-guide.ch">Claudia und Norbert Eisenlohr: Dive Guide – Tauchplatzführer der Schweiz. 3. Auflage, 2005, ISBN 3-9521233-1-5.</ref>

Bilder

Siehe auch

Literatur

  • Paul J. Mark: Ein Bergdorf geht unter. Terra Grischuna-Verlag, Chur 2005.
  • Andreas Siegfried: Marmorera. Hrsg.: Swissdams. (online [PDF; 376 kB]).

Weblinks

Commons: Lai da Marmorera – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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