Zum Inhalt springen

Klaus Kell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. August 2025 um 08:24 Uhr durch imported>Bernhard Diener (+ Geburtsdatum lt. Traueranzeige in der Saarbrücker Zeitung vom 30. August 2025).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Klaus Wilhelm Maria Kell (* 14. August 1955 in Dillingen/Saar; † 19. August 2025 in Homburg<ref>Peter Neuheisel: Früherer Kulturchef: Homburg trauert um einen Hüter seiner Geschichte – Klaus Kell ist tot. In: Saarbrücker Zeitung. 20. August 2025, abgerufen am 30. August 2025.</ref>) war ein deutscher Klassischer und Provinzialrömischer Archäologe.

Klaus Kell studierte an den Universitäten Saarbrücken und Bonn Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Alte Geschichte und wurde 1985 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken mit einer Arbeit zum Thema Formuntersuchungen zu spät- und nachhellenistischen Gruppen promoviert. Für die Arbeit wurde ihm das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts zuerkannt, mit dessen Hilfe er 1985/86 den Mittelmeerraum bereisen konnte. Es folgte eine eineinhalbjährige Anstellung bei der Stadt Dillingen, ab 1988 war er bei der Stadt Homburg beschäftigt. Ab 1990 leitete er die Abteilung Stadtgeschichte und Denkmalpflege sowie das Stadtarchiv und ab 1992 das Römermuseum Schwarzenacker. Das Museum wurde unter Kells Führung über einen längeren Zeitraum merklich erweitert. Ab Juni 2010 war er zudem Honorarprofessor am Institut für klassische Archäologie an der Universität des Saarlandes. Kell war Mitglied der Kommission für Saarländische Landesgeschichte, des Landesdenkmalrates und des Beirates der Siebenpfeiffer-Stiftung.

Schriften

  • Formuntersuchungen zu spät- und nachhellenistischen Gruppen, Saarbrücker Druckerei und Verlag, Saarbrücken 1988, ISBN 3-925036-26-1 (= Saarbrücker Studien zur Archäologie und alten Geschichte, Band 2).
  • Das römische Brandgräberfeld von Dillingen-Pachten (Kr. Saarlouis). Katalog, Staatliches Konservatoramt, Saarbrücken 1994, ISBN 3-927856-04-5 (= Bericht der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland. Abteilung Bodendenkmalpflege, Beiheft 3).
  • Das römische Freilichtmuseum Homburg-Schwarzenacker, Ermer, Homburg 1996, ISBN 3-924653-20-8.
  • mit Charlotte Glück-Christmann: Die Malerei am Pfalz-Zweibrücker Hof im 18. Jahrhundert. Katalog der Ausstellungen Homburg und Zweibrücken, Römermuseum Homburg-Schwarzenacker/Stadtmuseum Zweibrücken, Homburg/Zweibrücken 2006, ISBN 978-3-00-018686-8.
  • Römermuseum Schwarzenacker, Homburg, Schnell + Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-6745-6 (= Kleine Kunstführer, Nr. 2692).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein