Zum Inhalt springen

Horst Hawemann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. August 2025 um 07:01 Uhr durch imported>Invisigoth67 (BKL aufgelöst).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Horst Hawemann (* 4. Februar 1940 in Glogau; † 13. Juli 2011 in Berlin) war ein deutscher Theaterregisseur.<ref name="parkaue">Theater an der Parkaue: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Horst Hawemann (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.parkaue.de</ref>

Leben

Datei:Grab Horst Hawemann.jpg
Grabstätte

Hawemann studierte an der Moskauer Theaterhochschule und war später viele Jahre als Autor und Regisseur am Theater der Freundschaft in Berlin tätig. Die letzten Jahre lebte er freiberuflich in Berlin, wo er an der Universität der Künste Berlin lehrte. Zu seinen bekanntesten Bühnenwerken zählen „Kokori“ (1979), „Die Katze“ (1986) und „Immer schön tiger“ (1992).<ref name="parkaue" /> Seine Inszenierung von Nikolai ErdmansDer Selbstmörder“ wurde während des Theatertreffens 1989 sowohl in Ost- als auch in West-Berlin gespielt.<ref>Nachtkritik.de: Theaterregisseur Horst Hawemann ist gestorben vom 14. Juli 2011.</ref>

Neben seinen Inszenierungen an deutschen Theatern war er auch in der Sowjetunion, in Österreich, Belgien und der Schweiz tätig. Hawemann arbeitete mit Peter Ensikat zusammen. Sie übersetzten gemeinsam unter anderem georgische Märchen, die sie auf Bühnen aufführten. Neben der Regiearbeit veröffentlichte Hawemann auch über Theaterarbeit. Er starb 2011 an einer im Jahr zuvor diagnostizierten Krebserkrankung.<ref>rbb nachrichten: Trauer um Theaterregisseur Horst Hawemann, vom 14. Juli 2011.</ref>

1969 erhielt er den Kritikerpreis der Berliner Zeitung in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater für die Regie von „Das Märchen vom Kaiser und vom Hirten“.<ref>Vgl. Kritikerpreise der Berliner Zeitung 1969. In: Berliner Zeitung 25 (1969), Nr. 279, 9.10.1969, S. 7</ref> 1972 wurde er mit dem Kunstpreis der DDR ausgezeichnet.<ref>Träger des Kunstpreises der DDR 1972, In: Neues Deutschland, 7. Juni 1972, S. 4</ref>

Hawemann ist auf dem Evangelischen Friedhof Rahnsdorf-Wilhelmshagen (Abteilung C) bestattet.

Theater

Regie
Schauspieler
Autor/Bearbeitung

Hörspiele

Regie
  • 1972: Ein Körnchen Wahrheit. Märchen und Schelmengeschichten der Sowjetvölker (Teil 1, Kinderhörspiel – Litera)
  • 1972: Ein Scheffel Glück. Märchen und Schelmengeschichten der Sowjetvölker (Teil 2, Kinderhörspiel – Litera)
  • 1974: Thomas Brasch: Vom dicken Herrn Bell, der das Telefon erfunden hat (Kinderhörspiel – Litera)
Bearbeitung/Autor

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein