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Gibba

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Vorlage:Hinweisbaustein Gibba (Pseudonym von Francesco Maurizio Guido, * 18. Dezember 1924 in Alassio; † 7. Oktober 2018<ref>Gio’ Babrera: Alassio, è morto «Gibba», il pioniere del cartone animato italiano. In: La Stampa Savona. 7. Oktober 2018, abgerufen am 8. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Albenga) war ein italienischer Trickfilmer.

Leben

Gibba lebte ab 1941 in Rom. Erstmals kam er mit dem Trickfilm als Zeichner für zwei Filme von Luigi Giobbe in Kontakt. Er arbeitete u. a. mit Carlo Cossio und Federico Fellini, anschließend wirkte er an Antonio Rubinos Nel paese dei ranocchi mit. 1946 gründete er mit Giannetto Beniscelli die Produktionsfirma „Alfa Circus Film“, mit der er zahlreiche Werke finanzierte. Zunächst zeichnete er oft für Antonio Attanasio; es entstanden etwa 150 Kurzfilme, viele davon zwischen 1947 und 1952 gedrehte Werbespots. Bemerkenswert ist der 1946 entstandene L’ultimo sciuscià, der einzige Trickfilm des Neorealismus.<ref>Biografia – Gibba – Banca Dati. In: Libero Cinema. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. Juli 2012; abgerufen am 8. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Spielfilmbereich wurde er gelegentlich für Titelgestaltungen und Inserts angefragt. 1971 und 1993 erschienen zwei abendfüllende Filme Gibbas, der einer der wenigen auch für Erwachsene zeichnenden Künstler seiner Zeit war. Bei Il nano e la strega war er für das Design verantwortlich.<ref>Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano, I Registi. Gremese 2002, S. 208.</ref>

Auch für das Fernsehen, so für Linda e il brigadiere, gestaltete Gibba animierte Sequenzen.<ref>Gibba. In: Sottodiciotto Film Festival. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. Oktober 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.sottodiciottofilmfestival.it (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Filmografie (Auswahl)

  • 1971: Robinsons tolle Abenteuer (Il racconto della giungla)
  • 1973: Zizi der Größte (Il nano e la strega) (nur Design)
  • 1993: Kim (Kim) (auch Drehbuch)

Auszeichnungen

  • 1964: „Marc’Aurelio d’oro“
  • 1975: „Medaglia d’oro“
  • 1978: „Premio Fantoche“
  • 1992: „Medaglia d’argento“ des Premio Letterario “Pieve S. Stefano”
  • 2001: „Maestro del cinema di animazione“<ref>Marco Frassinelli: Omaggio a Gibba. In: Cineforum Imperia. 8. März 2014, abgerufen am 8. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), ausführliche Würdigung).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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