Topnaar
Die Topnaar, eigentlich ǂAoninVorlage:Hinweis Klicklaute, sind ein Clan der Nama.<ref name="ne2014" /> Sie sind eine anerkannte traditionelle Gemeinschaft, die von einem traditionellen Führer, dem Kaptein, angeführt wird.
Die Topnaar siedeln am Kuiseb, hatten ihren Hauptsitz ehemals im Sandwich Harbour, und sind das einzige Volk das dauerhaft im Namib-Naukluft-Park leben darf. Hier sollen noch etwa 500 der insgesamt 1500 Topnaar leben. Ihre größte Ansiedlung ist Utuseb,<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: New Era, 25. Januar 2013. Abgerufen am 28. Dezember 2021 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> das seit 1978 über eine Schule, zudem eine Klinik, jedoch keine weitere öffentliche Infrastruktur wie Abwasser, Trinkwasser und Strom verfügt.
Die Sprache des Clans, das Topnaar, gehört zu den Khoisansprachen (siehe auch Khoekhoegowab).
Topnaar bedeutet so viel wie Menschen des obersten Punktes.
Geschichte
Die Geschichte der Topnaar soll bis 8000 Jahre zurückreichen. Es gibt verschiedene Theorien zu ihrer Herkunft.
So könnten sie zwischen 1820 und 1830 mit der Besiedlung am Kuiseb aufgrund seines flachen Grundwassers begonnen haben. Zunächst haben die Topnaar an der Mündung des Swakop im heutigen Swakopmund gesiedelt. Der Missionar Heinrich Schmelen soll um 1824 auf der Suche nach bewohnbarem Land erstmals Kontakt zu den Topnaar gehabt haben.<ref name="ne2014" /> Später zogen sie vor allem auch nach Rooibank.
Anderen Theorien nach sind sie womöglich vom Cape Fria aus dem hohen Norden Namibias an den Kuiseb gezogen. Oder sie siedelten bereits seit 2000 Jahren am Kuiseb und ernährten sich vor allem von dem, was der Atlantik ihnen bot. Vor etwa 1000 Jahren seien sie ins Inland gezogen und hätten sich dann der Viehwirtschaft gewidmet.<ref name="vigne">Randolph Vigne: The Hard Road to Colonization:The Topnaar (Aonin) of Namibia, 1670–1878, in: Journal of Colonialism and Colonial History, Johns Hopkins University Press, 2000, Ausgabe 1, Nummer 2. (online abrufbar)</ref> Hierfür sprechen auch die Eigenbezeichnungen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) für Menschen der Küste bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Menschen des Kuiseb.
Wirtschaft
Die Topnaar gelten als eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Völker Namibias.<ref name="ne2014"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Wirtschaftlich sind sie als Gemeinschaft stark von dem ihnen zugesprochenen Kuiseb-Delta-Konzessionsgebiet abhängig, das vor allem touristische Einnahmen bringt.<ref>List of Conessions. Ministry of Environment & Tourism. Abgerufen am 9. April 2019.</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: New Era, 2. September 2014. Abgerufen am 28. Dezember 2021 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)-Melone gilt als Grundnahrungsmittel des Clans und spielt weiterhin eine wichtige Rolle.<ref name="kruger">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nara Plant, Acanthosicyos horrida, Namibia.] Siyabona Africa, Kruger Park Safaris, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zudem werden vor allem Ziegen zur Selbstversorgung gehalten.
Seit dem 3. Dezember 2021 gibt es mit der Topnaar Community Association eine durch den Staat ins Leben gerufene Organisation, die der Förderung der Topnnaar dient.
Literatur
- Joh Henschel, Rudolf Dausab, Petra Moser, John Pallet (Hrsg.): !Nara. Fruit for development of the !Khuiseb Topnaar. Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft, Windhoek 2004, ISBN 99916-40-33-9.
- Johan S. Malan: Die Völker Namibias. 3. Auflage. Klaus Hess Verlag, Windhoek/Göttingen 2005, ISBN 9783933117106.
- Walter Moritz: Verwehte Spuren in der Namibwüste – Alte Ansiedlungen am Kuiseb (= Aus alten Tagen in Südwest, Band 13). Selbstverlag Werther/Windhoek 1997, ISBN 99916-750-0-0.
- Heinrich Vedder: Das alte Südwestafrika. Südwestafrikas Geschichte bis zum Tode Mahareros 1890. 6. Auflage. Namibia Wissenschaftliche Gesellschaft, Windhoek 1991, ISBN 0-949995-33-9.
- Randolph Vigne: The Hard Road to Colonization: The Topnaar (Aonin) of Namibia, 1670–1878. In: Journal of Colonialism and Colonial History, Ausgabe 1, Nummer 2, 2000. (online abrufbar)
Einzelnachweise
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