Zum Inhalt springen

Weberocereus rosei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. August 2023 um 15:54 Uhr durch imported>Succu (Verbreitung, Systematik und Gefährdung: genauer, Form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Weberocereus rosei
Datei:WeberocereusRosei3UE.jpg

Weberocereus rosei

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Hylocereeae
Gattung: Weberocereus
Art: Weberocereus rosei
Wissenschaftlicher Name
Weberocereus rosei
(Kimnach) Buxb.

Weberocereus rosei ist eine Pflanzenart in der Gattung Weberocereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton rosei ehrt den US-amerikanischen Botaniker Joseph Nelson Rose.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 205.</ref>

Beschreibung

Weberocereus rosei wächst lithophytisch mit anfangs aufsteigenden bis aufrechten und später hängenden, von der Basis verzweigenden Trieben. Die Triebe sind an ihrer Basis auf einer Länge von 1 bis 5 Zentimeter drehrund, daran anschließend sind sie abgeflacht. Sie sind bis zu 90 Zentimeter und mehr lang, 4 bis 8 Zentimeter breit und besitzen eine hervorstehende Mittelrippe. Die Triebränder sind ausgenommen, die Lappen 3 bis 6 Millimeter hoch. Die auf den Trieben befindlichen Areolen sind kaum bewollt. Es sind bis zu sieben nadelige, steife, weiße bis dunkelbraune Dornen vorhanden, die 1 bis 4 Millimeter lang sind.

Die röhren- bis trichterförmigen, grünlich cremefarbenen bis etwas rosafarbenen, kaum duftenden Blüten erscheinen einzeln in der Nähe der Triebspitzen und sind 5,5 bis 7 Zentimeter lang. Ihr gehöckertes Perikarpell ist mit Schuppen und zahlreichen Dornen besetzt. Die magentafarbenen Früchte besitzen eine Länge von 4,5 Zentimeter. Ihr Fruchtfleisch ist weiß.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Weberocereus rosei ist in Ecuador in den Provinzen Los Ríos, Chimborazo und Cañar in Höhenlagen von 700 bis 1000 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Eccremocactus rosei erfolgte 1962 durch Myron William Kimnach.<ref>Myron Kimnach: The genus Eccremocactus. In: Cactus and Succulent Journal. Band 34, Nr. 3, Los Angeles 1962, S. 80 (online).</ref> Franz Buxbaum stellte die Art 1978 in die Gattung Weberocereus.<ref>Franz Buxbaum: De juiste omvang van het geslacht geslacht Weberocereus (Br. & R.) emend F. Buxb. In: Succulenta. Band 57, Nr. 6, 1978, S. 125 (online).</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Cryptocereus rosei <templatestyles src="Person/styles.css" />(Kimnach) Backeb. (1963).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. mit keinen ausreichenden Daten geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Loaiza, C., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 642.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Weberocereus rosei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien