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Damian Dombrowski

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Damian Dombrowski (* 1966 in Münster) ist ein deutscher Kunsthistoriker. Er lehrt Kunstgeschichte an der Universität Würzburg. Seit 2014 ist er Direktor der Neueren Abteilung des Martin von Wagner Museums.

Leben und Wirken

Dombrowski studierte von 1987 bis 1993 Kunstgeschichte mit den Nebenfächern Romanistik und Politikwissenschaft an den Universitäten Würzburg und Münster. Von 1988 bis 1989 war er Redakteur bei Radio Vatikan, Rom. Von 1990 bis 2008 schrieb er als Freier Mitarbeiter für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und ab 2008 für die Süddeutsche Zeitung, München.

1996 wurde Dombrowski in Münster bei Jürg Meyer zur Capellen mit Summa cum laude promoviert. Für seine Dissertation erhielt er 2000 den Hans-Janssen-Preis für Europäische Kunstgeschichte der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.<ref>Thema der Dissertation: „Giuliano Finelli. Bildhauer zwischen Neapel und Rom“.</ref> Anschließend war er von 1997 bis 1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 537 an der TU Dresden<ref>Sonderforschungsbereich 537: „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Dresden.</ref> und von 1998 bis 2004 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Würzburg. 2004 habilitierte er sich an der Universität Würzburg mit dem Thema „Die religiösen Gemälde Sandro Botticellis“.

Von März bis August 2008 hatte er die Rudolf-Wittkower-Professur der Bibliotheca Hertziana in Rom inne, 2008/2009 war er Member am Institute for Advanced Study, Princeton (New Jersey). Vom Wintersemester 2009/10 bis zum Wintersemester 2012/23 war er Vertretungsprofessor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte (W2) und im Sommersemester 2013 Vertretungsprofessor für Neuere und Neuste Kunstgeschichte (W3) an der Universität Würzburg.<ref>Curriculum - Institut für Kunstgeschichte. Abgerufen am 23. März 2026.</ref> Seit 1. Oktober 2014 ist er Direktor der Neueren Abteilung des Martin von Wagner Museums der Universität Würzburg.<ref>Michaela Schneider: Aus dem Dornröschenschlaf wecken. In: Fränkische Nachrichten (Online-Ausgabe). HAAS Medien GmbH & Co. KG, 23. September 2014, abgerufen am 12. Dezember 2025.</ref> Die Philosophische Fakultät der Universität Würzburg führt Dombrowski im offiziellen Personenverzeichnis als außerplanmäßigen Professor (apl. Prof.).<ref>WueAddress. Abgerufen am 23. März 2026.</ref>

Seine Forschungsschwerpunkte sind die Mittelalterliche Grabplastik, die Renaissancemalerei und Kunst und Architektur der Spätrenaissance in Deutschland, die italienische Barockskulptur sowie die amerikanische Malerei (1650–1950).

Schriften (Auswahl)

  • Damian Dombrowski (Hrsg.): »Der Arbeit die Schönheit geben«. Tiepolo und seine Werkstatt in Würzburg, Würzburg/München 2020, ISBN 978-3-422-98598-8.
  • Tiepolos Globalität, in: Kulturstadt Würzburg. Kunst, Literatur und Wissenschaft von der Schönbornzeit bis zur Reichsgründung, Bd. 2, Würzburg 2013, S. 107–152.
  • Botticelli. Ein Florentiner Maler über Gott, die Welt und sich selbst, Band 171 von Salto, Wagenbach, Berlin, 2010
  • Die religiösen Gemälde Sandro Botticellis. Malerei als pia philosophia, Band 7 von Italienische Forschungen des Kunsthistorischen Instituts in Florenz, Deutscher Kunstverlag, 2010, ISBN 978-3-422-06945-9.
  • Damian Dombrowski (Hrsg.): Zwischen den Welten. Beiträge zur Kunstgeschichte für Jürg Meyer zur Capellen. Festschrift zum 60. Geburtstag, Weimar 2001.
  • Giuliano Finelli. Bildhauer zwischen Neapel und Rom, Band 7 von Schriften zur bildenden Kunst, P. Lang, Frankfurt am Main, 1997, ISBN 978-3-631-32692-3 (Dissertation).

Weblinks

Einzelnachweise

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