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Bulgaralpine

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Bulgaralpine
Rechtsform
Gründung 1968
Auflösung 1970
Sitz Sofia, Bulgarien
Branche Automobilhersteller

Bulgaralpine war ein bulgarischer Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte

Im Jahr 1966 wurde eine Zusammenarbeit zwischen Alpine und den Firmen Bulet (Im-/Export) und Metalchim (Rüstung) unterzeichnet.<ref>Andy Thompson: Autos aus Osteuropa von 1945 bis 1990. Heel, Königswinter 2012, ISBN 978-3-86852-604-2, S. 40+41.</ref> Die beiden bulgarischen Firmen gründeten ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Ziel, in Plowdiw den Sportwagen Alpine A110 zu produzieren. Das Unternehmen aus Sofia begann Ende 1967 mit der Produktion von Automobilen. Für notwendige Produktionswerkzeuge wurden 8 Mio. Francs an Alpine bezahlt. Das notwendige Kunstharz für die Karosserie wurde zuerst aus Frankreich zugeliefert. Später erhielt man das Harz aus Polen und der DDR. 1970 endete die Produktion nach etwa 150 hergestellten Exemplaren. Andere Quellen nennen weniger als 100 Fahrzeuge bis Ende 1969. Der Kaufpreis lag bei etwa 8200 Lewa.

Fahrzeuge

Das einzige Modell war ein Lizenzbau des Alpine A 110. Zwei Vierzylindermotoren mit wahlweise 1100 cm³ oder 1300 cm³ Hubraum standen zur Wahl. Die Fahrzeuge gab es als Coupé und Cabriolet. Die Kunststoff­karosserien wurden in Bulgarien hergestellt.

Literatur

  • Bernard Vermeylen: Autos aus dem Ostblock. Alle Modelle seit 1945. Delius Klasing Verlag, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-7688-3149-9.
  • Michael Dünnebier, Eberhard Kittler: Personenkraftwagen sozialistischer Länder. Transpress Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-344-00382-8.

Einzelnachweise

<references />

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