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Martin Penc

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Martin Penc (* 25. Januar 1957 in Prag) ist ein ehemaliger tschechoslowakischer Radrennfahrer.

Penc, der für den Verein Dukla Prag startete, gewann 1979 die nationalen Meisterschaften in der Einerverfolgung und der Mannschaftsverfolgung.<ref>Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 33/1979. Berlin 1979, S. 3.</ref> 1980 errang Martin Penc bei den Olympischen Sommerspielen in Moskau die Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung, gemeinsam mit Igor Sláma, Teodor Černý und Jiří Pokorný. In der Einerverfolgung kam er bis ins Viertelfinale und schied dort gegen Harald Wolf aus der DDR aus. Im Jahr darauf wurde der tschechoslowakische Bahnvierer (Penc, Aleš Trčka, František Raboň und Jiři Pokorný) Dritter bei den Bahn-Weltmeisterschaften. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1985 in Bassano del Grappa wurde Penc Weltmeister im Punktefahren. Bei der Bahn-WM im japanischen Maebashi wurde er Dritter in derselben Disziplin. 1980 siegte er im Velká Cena Evropy, einem internationalen Turnier in der Einerverfolgung. Bei den SKDA-Meisterschaften im Radsport 1979 und 1983 gewann er das Punktefahren.

1990 starteten Penc und der Russe Marat Satybaldijew als erste Profis aus dem ehemaligen Ostblock beim Berliner Sechstagerennen; die Mannschaft belegte Platz fünf.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.sechstagerennen-berlin.deNach 20 Jahren wieder russisches Team am Start in Berlin auf sechstagerennen-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Ehrungen

Martin Penc wurde 1985 Gewinner der jährlichen Umfrage zum Král cyklistiky (Radsportkönig) des Radsportverbandes Československý svaz cyklistiky.<ref>Král cyklistiky. Abgerufen am 8. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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1977 Constant Tourné | 1978 Noël Dejonckheere | 1979 Igor Sláma | 1980 Gary Sutton | 1981 Lutz Haueisen | 1982 Hans-Joachim Pohl | 1983 Michael Marcussen | 1985 Martin Penc | 1986 Dan Frost | 1987 Marat Ganejew | 1989 Marat Satybaldijew | 1990 Stephen McGlede | 1991 Bruno Risi

In Olympia-Jahren fand der Wettbewerb nicht statt. Ab 1992 s. Weltmeister (Profis/Elite)

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