Zum Inhalt springen

Steiner-Optik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Januar 2026 um 20:12 Uhr durch imported>Winkekatze (Reffix-Fix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Steiner-Optik

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Steiner-Optik Logo.png
Rechtsform GmbH
Gründung 1947
Sitz Bayreuth
Leitung Michael Rost
Mitarbeiterzahl 123 (2009)<ref name="JA2009">Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009, veröffentlicht im Elektronischen Bundesanzeiger</ref>
Umsatz nicht veröffentlicht; Rohergebnis 2009, rd. 12 Mio. Euro<ref name="JA2009"/>
Branche Optik
Website www.steiner.de
Datei:Steiner Safari 8x22 UltraSharp (3).JPG
Kompaktfernglas (8x22) von Steiner

Steiner-Optik mit Sitz in Bayreuth, Bayern, ist ein international tätiger Hersteller von Ferngläsern für den militärischen, aber auch für den jagdlichen sowie maritimen Bereich. Das Unternehmen gehört seit 2008 zur Beretta-Unternehmensgruppe.<ref>Beretta-Owned Burris Acquires Steiner-Optik GmbH, abgerufen am 27. August 2011</ref> Die Produktpalette umfasst Ferngläser, Zielfernrohre und Monokulare. Neben eigenen Linien für Jagd, Seefahrt, Outdoor und Ornithologie bietet Steiner eine ganze Reihe von Ferngläsern speziell für den militärischen und polizeilichen Einsatz an. Steiner-Optik bezeichnet sich als Weltmarktführer bei professionellen Ferngläsern<ref>Steiner-Optik, abgerufen am 27. August 2011</ref> und weltgrößten Hersteller für militärische Ferngläser. Jährlich werden 200.000 bis 250.000 Ferngläser produziert, die zu 80 % in den Export gehen.<ref>STEINER-Optik Biggest manufacturer of genuine military daylight binoculars, abgerufen am 5. Dezember 2021.</ref><ref>Facts about STEINER-Optik Biggest manufacturer of genuine military daylight binoculars, abgerufen am 5. Dezember 2021.</ref>

Geschichte

Karl Steiner gründete das Unternehmen am 28. November 1947.<ref>Vor 50 Jahren in: Nordbayerischer Kurier vom 1. Dezember 2017, S. 12.</ref> Das erste Produkt war die Kleinbild-Sucherkamera Steinette.<ref>Bilder und Daten zur Steinette, abgerufen am 27. August 2011</ref> Ab 1955 wurde die Produktion auf hochwertige Ferngläser umgestellt. 1965 wurde die Bundeswehr zu einem bedeutenden Kunden, an den Steiner von 1966 bis etwa 1972 das Dienstfernglas Fero-D 12 lieferte.<ref>Hans T. Seeger: Militärische Ferngläser und Fernrohre in Heer, Luftwaffe und Marine. Hamburg, 1996, ISBN 3000004572. Zitiert nach Review: Zeiss Dienstglas 8x30 vs. Hensoldt DF 8x30 vs. Steiner Fero-D 12 , abgerufen am 27. August 2011</ref> Es hatte ein eigens entwickeltes stoßfestes Gehäuse aus Makrolon, ein Material, das bis heute von Steiner eingesetzt wird. Als erstes Unternehmen stellte Steiner Stickstoff-gefüllte Ferngläser her. Etwa 10 Prozent der verkauften Ferngläser gehen an militärische Abnehmer, darunter die US-Armee, die französische Marine und die indische Armee. 1989 erhielt Steiner-Optik den nach eigenen Angaben bis dahin weltweit größten Auftrag für militärische Ferngläser, der die Lieferung von 72.000 Stück an die US-Armee umfasste.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Steiner.de: (Memento vom 1. Oktober 2011 im Internet Archive), abgerufen am 27. August 2011</ref> Zu den weiteren Neuerungen durch Steiner-Optik gehörten das erste Fernglas mit Peilkompass und das erste Fernglas mit Laser-Schutzfilter.

Weblinks

Commons: Steiner-Optik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />