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Nilam Farooq

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Datei:MJKr01495 Nilam Farooq (NRW-Empfang, Berlinale 2020).jpg
Nilam Farooq (2020)

Nilam Michaela Farooq<ref>Ulf Pape: Nilam Farooq und Christoph Maria Herbst – „Menschen, die aussehen wie ich, dürfen in Filmen keinen deutschen Namen haben“. In: gq-magazin.de. 2. Dezember 2020, abgerufen am 1. März 2021.</ref> (* 26. September 1989 in West-Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin und ehemalige YouTuberin. Sie arbeitet auch als Synchronsprecherin. Einem breiten Publikum wurde sie als Kommissarin Olivia Fareedi in der Fernsehserie SOKO Leipzig bekannt. Sie gewann 2019 den Jupiter Award als beste Darstellerin national, 2021 den Bayerischen Filmpreis als beste weibliche Darstellerin und wurde im August 2022 mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet.

Leben

Nilam Farooq ist die Tochter eines pakistanischen Vaters und einer polnischen Mutter. Sie hat einen jüngeren Bruder.<ref name="NWZ-Inside-2013" /> Farooq wuchs in Berlin auf,<ref name="LVZ-2012-08-28">„Soko Leipzig“ bekommt Verstärkung – Nilam Farooq ermittelt in Internet und Social Media. In: LVZ-online. dpa, 28. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. November 2012; abgerufen am 20. März 2015.</ref> besuchte das dortige humanistische Goethe-Gymnasium und schloss mit dem Abitur ab. Farooq begann mit der Schauspielerei im Alter von vierzehn Jahren.<ref name="NWZ-Inside-2013" /> Sie gibt an, neben Deutsch fließend Polnisch und Englisch zu sprechen, außerdem machte sie laut ihrer Agentur das große Latinum und das Graecum.<ref>Nilam Farooq, auf agenturadam.de, abgerufen am 26. Januar 2019.</ref>

Ihr Privatleben hält Farooq weitgehend aus dem medialen Fokus.<ref>Nilam Farooq: Hat die Schauspielerin einen Freund & Kinder? | OK! Magazin. 16. Juli 2024, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref> Farooq lebt in Berlin. Anfang April 2026 gab sie über Instagram bekannt, erneut schwanger zu sein, wobei sie bereits Mutter und dies ihre vierte Schwangerschaft sei. Die Bekanntgabe begründete sie damit, bestimmten medialen Berichterstattungen anders als in der Vergangenheit zuvorkommen zu wollen.<ref>"Ich bin schwanger": Nilam Farooq erwartet erneut Nachwuchs. 8. April 2026, abgerufen am 8. April 2026.</ref>

Karriere

Ab 2006 hatte Farooq erste Gast- und Nebenrollen als Schauspielerin im Fernsehen sowie in Kurzfilmen. Ab Ende der 2000er Jahre trat sie in Werbespots auf. Ab Anfang der 2010er Jahre übernahm sie zudem einige Aufträge als Synchronsprecherin<ref name="B.Z.-2014-09-23" /> und moderierte mehrere digitale Formate, die sich mit dem Thema Kriminalität<ref name="T-2012-08-28" /> und Geschichte<ref name="BM-2014-12-14">Alexander Clausen: Daaruum moderiert bei Blast From The Past. In: Broadmark.de. 14. Dezember 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Dezember 2016; abgerufen am 28. Juli 2016.</ref> beschäftigten.

Datei:Nilam Farooq (2013) 2014-04-04 12-04b.jpg
Nilam Farooq (2013)

Von 2013 bis 2019 war Farooq regelmäßig in der Fernsehserie SOKO Leipzig als Kommissarin Olivia Fareedi zu sehen.<ref>Dietrich Siegl verlässt SOKO Wien, Nilam Farooq steigt bei SOKO Leipzig aus, auf wunschliste.de</ref> Des Weiteren spielte sie seither Rollen in diversen TV-Filmen und Reihen, zum Beispiel im Tatort – Roomservice<ref name="SWR-2014-06-27">Drehstart für Lena-Odenthal-Tatort. In: SWR.de. 27. Juni 2014, abgerufen am 20. März 2015.</ref> oder dem Polizeiruf 110: Grenzgänger.

Seit 2015 spielte sie Rollen in Mein Blind Date mit dem Leben, Karoline Herfurths Sweethearts, dem Horrorfilm Heilstätten oder David Dietls Rate Your Date.<ref>Agenturadam – Nilam Farooq. Abgerufen am 11. März 2019.</ref> Im Jahr 2019 sprach sie die Hauptrolle der Yi im Animationsfilm Everest – Ein Yeti will hoch hinaus.<ref>Everest – Ein Yeti will hoch hinaus. In: Filmstarts. Abgerufen am 16. Mai 2020.</ref>

Im Sommer 2019 spielte Farooq neben Christoph Maria Herbst unter der Regie von Sönke Wortmann die Hauptrolle in der gesellschaftskritischen Komödie Contra, einem Remake des französischen Originals Die brillante Mademoiselle Neïla.<ref>Contra. Abgerufen am 16. Mai 2020.</ref> Im Oktober 2021 verkörperte sie die Rolle der Janina im deutschen Netflixfilm Du Sie Er & Wir.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref>
Für ihre Darstellung der Betty in Heilstätten gewann Farooq 2019 den Jupiter Award als Beste Darstellerin national.<ref name=":0">Jupiter Award. Abgerufen am 15. April 2019.</ref> Für ihre Rolle in Contra erhielt sie 2021 den Bayerischen Filmpreis als beste weibliche Darstellerin.<ref>Kategorie Darstellerin: Nilam Farooq für "Contra". Abgerufen am 4. Mai 2021.</ref> Im August 2022 wurde sie gemeinsam mit Christoph Maria Herbst mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet.<ref>Barbara Schuster: "Contra"-Duo nimmt Ernst-Lubitsch-Preis in Empfang. In: blickpunktfilm.de. 24. August 2022, abgerufen am 18. Dezember 2022.</ref>

Vom 2. August bis 6. September 2022 war sie Kandidatin in der 4. Staffel der TV-Sendung Wer stiehlt mir die Show? und moderierte das Staffelfinale der Show.<ref>"Wer stiehlt mir die Show" 2022: Nilam Farooq wird das neue Gesicht auf dem Rätselcover. 8. September 2022, abgerufen am 22. November 2022.</ref> Im November 2022 war sie Laudatorin für die International Emmy Awards.<ref>Jamie Stalcup: Host & Presenters Revealed for 2022 International Emmy Awards. In: WORLD SCREEN. 15. November 2022, abgerufen am 22. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2023 war sie Teilnehmerin in den Sendungen Das Duell um die Welt – Team Joko gegen Team Klaas und Schlag den Star, in der sie im Juni 2023 gegen Rebecca Mir gewann und 100.000 Euro erhielt.<ref>Duell bis tief in die Nacht: Rebecca Mir und Nilam Farooq liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen. 11. Juni 2023, abgerufen am 11. Juni 2023.</ref>

In der True Crime-Miniserie Take the Money and Run (Erstausstrahlung: Januar 2026 im ZDF) spielte Farooq die Finanzbetrügerin Dr. Ruja Ignatova.<ref>https://www.serienjunkies.de/take-the-money-and-run/dr-ruja-ignatova.html</ref>

YouTube-Kanal

Von Oktober 2010 bis Ende 2017 bespielte sie ihren YouTube-Kanal daaruum – zwischenzeitlich umbenannt zu Nilam – und veröffentlichte dort einen Video-Blog (VLog) zu autobiographischen Themen wie Reisen und Lifestyle.

2011 gewann Farooq den Google-Nachwuchswettbewerb „Next Up“.<ref name="Fashion4TV">daaruum ist NextUp! In: Fashion4TV.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. November 2014; abgerufen am 16. Februar 2015.</ref> 2013 wurde sie im Rahmen des Videodays mit dem PlayAward für den Bereich Beauty, Lifestyle, Fashion ausgezeichnet.<ref name="videodays-2013">PlayAward 2013. In: Videodays.eu. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2015; abgerufen am 16. Februar 2015.</ref> Ihr VLog, der ab 2016 den Namen Nilam trug, gehörte zeitweise zu den 50 meistabonnierten deutschsprachigen Kanälen. Sie war zeitweilig die erfolgreichste YouTuberin Deutschlands.<ref name="Socialblade1">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Socialblade.com. Abgerufen am 4. April 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="RZ-2014-02-22">Anna Aridzanjan: YouTube-Stars (9): daaruum – Videobloggerin mit Schauspieltalent. In: Rhein-Zeitung. 22. Februar 2014, abgerufen am 20. März 2015.</ref> Seit Ende 2017 ist sie nicht mehr als Videobloggerin aktiv.

Filmografie (Auswahl)

Film und Fernsehen

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Fernsehshows

Werbung

Musikvideos

Synchronsprecherin

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Nilam Farooq – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="NWZ-Inside-2013"> teleschau – der mediendienst: Nilam Farooq. Schritt für Schritt nach vorn. In: NWZ-Inside.de. 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2015; abgerufen am 21. März 2015.</ref> <ref name="B.Z.-2014-09-23"> Pauline Schnor: Youtube-Star: daaruum, Berlins Klick-Millionärin. In: bz-berlin.de. 23. September 2014, abgerufen am 20. März 2015.</ref> <ref name="T-2012-08-28"> Christoph Spangenberg: Berliner Youtube-Stars. Klicks zum Ruhm. In: Tagesspiegel.de. 23. März 2013, S. 4, abgerufen am 20. März 2015.</ref> </references>

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