Dinocap
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Strukturformel von Dinocap-4 | |||||||||||||
| Beispielhafte Strukturformel – Gemisch mehrerer Struktur- und Stereoisomere | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Dinocap | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C18H24N2O6 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelbraune Flüssigkeit<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 364,40 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||
| Dichte |
1,135 g·cm−3<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−25 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||
| Siedepunkt |
138–140 °C bei 7 Pa<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||
| Dampfdruck |
7,3·10−6 Pa (20 °C)<ref name="PPDB" /> | ||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser (4 mg·l−1 bei 25 °C)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Dinocap ist ein Gemisch chemischer Verbindungen aus der Gruppe der substituierten Carbonsäureester und Dinitrophenole.
Eigenschaften
Dinocap ist eine brennbare dunkelbraune Flüssigkeit, welche praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" /> Die Verbindung ist ein Gemisch von (RS)-2,6-Dinitro-4- und (RS)-2,4-Dinitro-6-octylphenylcrotonaten, bei welchen "octyl" eine Mischung von 1-Methylheptyl, 1-Ethylhexyl- und 1-Propylpentyl Gruppen bedeutet, wobei die kommerziellen Produkte ungefähr ein 2:1 Verhältnis von 6-Octyl- und 4-Octyl-Isomeren enthalten.<ref name="Krieger">Robert Irving Krieger: Handbook of Pesticide Toxicology: Principles. 2001, ISBN 978-0-12-426260-7, S. 1228 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Dinocap besteht zu etwa 22 % aus Meptyldinocap, seinem aktivsten Isomer.<ref>FAO: Meptyldinocap.</ref>
Verwendung
Dinocap wird als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln verwendet.<ref name="GESTIS" /> Es wirkt als Fungizid sowie teilweise als Akarizid.<ref name="PPDB">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Pesticide Properties DataBase (PPDB) der University of HertfordshireVorlage:Abrufdatum</ref> Der erste Einsatz des Stoffes lag im Jahr 1930.<ref name="Krieger" /> In den 1950er Jahren wurde es erstmals zugelassen.<ref name="Sullivan">John Burke Sullivan, Gary R. Krieger: Clinical environmental health and toxic exposures. Lippencott Williams & Wil, 2001, ISBN 978-0-683-08027-8 (Seite 1120 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Zulassung
In Österreich war ein Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Dinocap zugelassen. In der Schweiz gab es mehrere zugelassene Präparate gegen Echten Mehltau, allerdings wurden inzwischen alle Bewilligungen suspendiert. In den EU-Staaten einschließlich Deutschland und Österreich sowie in der Schweiz sind heute keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff mehr zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Handelsnamen
Arathan, Capran, Caproyl, Mildex<ref name="Sullivan" />
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem fehlt lokal
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Hautreizender Stoff
- Sensibilisierender Stoff
- Stoff mit reproduktionstoxischer Wirkung
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Alkensäureester
- Polynitrobenzol
- Alkylsubstituiertes Benzol
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Fungizid
- Akarizid
- Stoffgemisch
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 30