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Hyperion Records

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Hyperion Records ist ein englischer Plattenverlag vor allem für klassische Musik.

Geschichte

Das Label ist benannt nach Hyperion, einem der Titanen der griechischen Mythologie. Es wurde 1980 gegründet von George Edward Perry (Rufname „Ted“).<ref>Alan Blyth: Obituary for Ted Perry. In: The Guardian. 13. Februar 2003, abgerufen am 1. Mai 2010.</ref> Zunächst brachte er Musikaufnahmen der englischen Komponisten Robin Milford, Alan Bush und Michael Berkeley, alles Komponisten des 20. Jahrhunderts, auf LP (Langspielplatte) heraus. Ein erster Bestseller wurde eine Platte mit Musik von Hildegard von Bingen, aufgeführt vom Mediävist Christopher Page und seiner Gruppe Gothic Voices. Heutiger Leiter des Unternehmens ist Simon Perry, Sohn von Ted Perry.

Am 16. Februar 2023 übernahm die Universal Music Group das Label.<ref>Universal Music acquires Hyperion Records. In: thetimeshub.in. 21. Februar 2023, abgerufen am 21. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Schwerpunkte

Hyperion wurde bzw. ist bekannt dafür, wenig bekannte oder in Vergessenheit geratene Werke zu veröffentlichen. Breiteren Bekanntheitsgrad erhielt die Serie The Romantic Piano Concerto, in der bereits über 75 CDs erschienen (Stand Juni 2018<ref>Classical Music Sentinel</ref>). Ihr folgten später die Serien Das romantische Violinkonzert und Das romantische Cellokonzert.

Weitere Schwerpunkte sind

Weitere Hyperion-Künstler sind

und viele andere.<ref>Auf der Homepage des Labels gibt es eine Rubrik "Catalogue Indexes"; dort kann man die Künstler als alphabetische Liste oder geordnet nach Gruppen (Dirigenten, Sänger, Ensembles, Streicher, Bläser usw.) abrufen.</ref>

Hyperion-Aufnahmen erhielten viele Preise und Auszeichnungen, darunter mehrere Gramophone Awards und in den Jahren 1996, 1998, 2002 und 2010 den Titel 'Record of the Year'.

Die Midprice-Serie von Hyperion heißt 'Helios'.

Aufgenommene Orchester

Hyperion bzw. Helios veröffentlichten Aufnahmen mit folgenden Orchestern:

Prozess 2004

2004 verklagte der Musikherausgeber Lionel Sawkins Hyperion. Sawkins forderte Tantiemen für seine musikalischen Urheberrechte.

Hyperion beharrte auf dem Standpunkt, dass die Editionen keine originalen Kompositionen waren. Der Fall ging zugunsten des Klägers aus. Seine Forderung war relativ gering; Hyperion hatte aber durch den Fall Kosten von über 100.000 Pfund. Die Zukunft des Verlags war deshalb zu dieser Zeit ungewiss.<ref>Ed Vulliamy: £1 m legal bill rocks a musical institution. In: The Guardian. 23. Dezember 2005, abgerufen am 4. Mai 2010.</ref> Musiker, Konsumenten und Komponisten spendeten, um das Überleben von Hyperion zu ermöglichen.<ref>Michael Church: Why cutting-edge classical music is the preserve of the minors. In: The Independent. 26. Oktober 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. September 2007; abgerufen am 4. Mai 2010.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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