Gefrierbeutel
Gefrierbeutel sind lebensmittelechte Beutel aus kälteunempfindlichem Kunststoff (in der Regel Polyethylen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kunststoffe zum Kennenlernen: Polyethen ( vom 15. Februar 2015 im Internet Archive) der FU Berlin, abgerufen am 27. August 2014</ref>), die zum Einfrieren und Lagern von Tiefkühlkost und frischen Lebensmitteln wie rohem und gekochtem Fleisch, Obst und Gemüse dienen. Sie sollen das Gefriergut enganliegend umschließen, um Gefrierbrand zu verhindern.<ref>Ökotrophologie, Band 2, Verlag Neuer Merkur GmbH, 2005, S. 237 [1]</ref> Bei klassischen Gefrierbeuteln bietet sich hierzu die Verwendung eines Vakuumiergerätes an, moderne Gefrierbeutel mit einem speziellen Verschluss machen den Einsatz eines solchen Gerätes nur noch bedingt nützlich.
Die Haltbarkeit des im Gefrierbeutel tiefgekühlten (−18 °C) Gefriergutes beträgt je nach Art im Durchschnitt zwei bis zwölf Monate.<ref>Sind Lebensmittel mit Gefrierbrand noch genießbar?, t-online.de vom 5. Juli 2013</ref>
Moderne Gefrierbeutel (sogenannte Koch-Gefrierbeutel) sind auch hitzebeständig, so dass das Gefriergut zum Auftauen (in der Mikrowelle oder im Wasserbad) im Beutel verbleiben kann.
Gefrierbeutel eignen sich zudem zur Mitnahme bestimmter Gegenstände (z. B. Salben, Cremes, Flüssigkeiten) im Handgepäck bei Flugreisen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Handgepäck-Bestimmungen ( vom 16. August 2014 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stern ( vom 3. September 2014 im Internet Archive)</ref>
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />