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Red Hat Enterprise Linux

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Red Hat Enterprise Linux
Red Hat Logo
Screenshot von RHEL 8
Entwickler Red Hat
Lizenz(en) GPL und andere Lizenzen
Erstveröff. Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Akt. Version 10.1 (11. November 2025)
Abstammung GNU/Linux
↳ Fedora
↳ CentOS Stream
↳ RHEL
Architektur(en) x86-64, ARM64
historisch: i386, IA-64, PowerPC
www.redhat.de/rhel

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɹɛd hæt ˈentə(r)ˌpraɪz ˈlinʊks] ist eine populäre Linux-Distribution, die von der Firma Red Hat hergestellt wird und auf den Unternehmensmarkt abgestimmt ist. Sie gilt in diesem Bereich als Marktführer unter den Linux-Distributionen und genießt eine große Unterstützung durch unabhängige Software-Hersteller.

Geschichte der Distribution

RHEL hat sich aus der ehemaligen Linux-Distribution Red Hat Linux (RHL) herausgebildet und wurde das erste Mal am 17. Mai 2002 veröffentlicht. Ziel war, eine speziell für Geschäftskunden ausgerichtete Distribution mit entsprechendem Support- und Schulungsangebot aufzubauen. Als Red Hat im September 2003 das Endkundenprodukt Red Hat Linux zugunsten des Fedora-Projekts aufgab, blieb RHEL als einzige von Red Hat vermarktete Linux-Distribution übrig. Red Hat nutzt die Communityarbeit des Fedora-Projekts (das es maßgeblich sponsert), um diese zu RHEL weiterzuentwickeln. RHEL 7 basiert auf einem Mix von Fedora 19 und Fedora 20.<ref name="Release Dates" />

Varianten

RHEL existiert in verschiedenen Varianten. Dazu gehören die Server-Varianten mit den Versionen Entry Server (ES) und Advanced Server (AS). Die Desktop-Familie enthält den Red Hat Desktop (RHD) und Red Hat Enterprise Linux WS (Workstation). Für diese Produkte ist Update-Support über das Red Hat Network möglich.

Besonderheiten der „Red Hat Enterprise Linux“

Red Hat Enterprise Linux hebt sich durch eine Reihe von Besonderheiten von anderen Distributionen ab:

Enterprise-Betriebssystem

RHEL ist ein Enterprise-Betriebssystem, also ein Betriebssystem, das auf die Bedürfnisse großer Unternehmen ausgerichtet ist. Als Enterprise-Betriebssystem ist es deshalb auf Stabilität und lange Wartungszyklen ausgelegt. Man kann RHEL-Versionen bis zu 13 Jahre lang nutzen, ohne Pakete bzw. Softwareversionen migrieren zu müssen, weshalb es für den kommerziellen Einsatz geeignet ist. Für RHEL bieten große Softwarehäuser wie Oracle oder SAP Zertifikate an, die garantieren, dass deren Software auf RHEL problemlos funktioniert, was analog für große Serverhersteller gilt. Enterprise-Betriebssysteme findet man daher meist auf Workstations und Servern, auf denen ein extrem stabiler Betrieb verlangt wird. (Z. B. in der Wissenschaft, Forschung, Börse, Militär oder Raumfahrt.)

Lebenszyklus

Der Lebenszyklus einer RHEL-Version beträgt zehn Jahre. In dieser Zeit wird die Verfügbarkeit von Updates und Patches von Red Hat garantiert. Die ersten drei RHEL-Versionen wiesen anfänglich eine siebenjährige Lebensdauer auf. Durch den Erwerb einer Extended Life Cycle Support-Lizenz (ELS) erhält man eine Versorgung mit Hotfixes und Sicherheitsupdates für weitere drei Jahre.<ref name="LifeCycle">Red Hat Enterprise Linux Life Cycle. Red Hat, 8. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2019.</ref> Für die RHEL-Versionen 5 bis 6 verlängerte Red Hat nachträglich die Lebenszeit ebenfalls um drei Jahre auf insgesamt 13 Jahre, im Rahmen der sogenannten Extended Life Phase (ELP).

Red Hat unterschied bis RHEL 6 zwischen drei „Production“-Phasen:

  • Während der ersten Phase („Production 1“) werden noch neue Funktionen hinzugefügt und die Hardware-Unterstützung optimiert, falls sich diese im Fedora-Projekt bewährt haben.
  • In der zweiten Phase („Production 2“) werden nur noch neue Gerätetreiber hinzugefügt, wenn dafür keine großen Änderungen notwendig sind.
  • In der dritten Phase („Production 3“) empfiehlt Red Hat die Virtualisierung, falls aktuelle Hardware genutzt werden soll. Während der darauf folgenden dreijährigen „Extended Life Phase“ (ELP) wird nur noch ein stark eingeschränkter Support geboten.<ref name="LifeCycle" />
Version Support-Ende für Phase …
„Production 1“ „Production 2“ „Production 3“ „Extended Lifecycle Support“
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.1 Vorlage:DatumZelle (AS)
1. Mai 2003 (ES)
Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle<ref>Red Hat Enterprise Linux Errata Support Policy. Red Hat, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2010; abgerufen am 11. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 3 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle<ref>Red Hat Enterprise Linux 3 – End Of Life. Red Hat, abgerufen am 12. Januar 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Legende:
Ältere Version; nicht mehr unterstützt
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

Ab RHEL 7 wird nur noch zwischen einer „Full Support“-Phase von fünf Jahren und einer anschließenden „Maintenance Support“-Phase von ebenfalls fünf Jahren unterschieden. Auch hier gibt es danach eine „Extended Life Cycle Support“-Phase (ELS) von drei Jahren, welche additiv zu erwerben ist.<ref name="LifeCycle" /> RHEL 7 wurde nachträglich auf diese neuere Supportstruktur migriert, weswegen diese auch eine abweichende ELS-Phase von fünf Jahren aufweist.

Version Veröffentlichung Support-Ende für Phase …
„Full Support“ „Maintenance Support“ „Extended Lifecycle Support“
Ältere Version; noch unterstützt: 7 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; noch unterstützt: 8 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; noch unterstützt: 9 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Aktuelle Version: 10 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Legende:
Ältere Version; nicht mehr unterstützt
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

Softwaremanagement

Red Hat Enterprise Linux wird mit einem grafischen Installer mit dem Namen Anaconda installiert, der auch für Einsteiger leicht bedienbar ist. Bei der Softwareverwaltung setzt Red Hat Enterprise Linux auf den Paketmanager RPM und die Software-Verwaltung dnf. Anwendungen und System-Teile werden dabei online auf einem Repository-Server gesucht, von dort als RPM-Package heruntergeladen und installiert. Zur allgemeinen Konfiguration des Systems stehen die system-config-*-Programme zur Verfügung, die jeweils auch grafische Benutzeroberflächen haben. Die system-config-*-Werkzeuge sind nach den üblichen Red-Hat- und Fedora-Prinzipien programmiert – diese legen fest, dass „Management-Tools“ (Hilfsprogramme zur Systemverwaltung) jeweils nur gezielt eine einzige Aufgabe erfüllen und keine exklusive Kontrolle über Konfigurationsdateien benötigen. Administratoren eines Systems müssen trotz Verwaltungswerkzeugen in der Lage sein, beliebige Änderungen manuell in den Konfigurationsdateien vorzunehmen.

Software-Repository-Anbieter

Repositories anderer Anbieter verfolgen meist andere Ziele oder eine andere Lizenzpolitik als RHEL. Nennenswert sind hier Dag Wieers, RPM Fusion, RPMForge und atrpms. Diese Quellen sind nicht immer zueinander kompatibel. Darüber hinaus stellen immer mehr Softwareprojekte und Firmen, wie das Mono-Projekt, das GStreamer-Projekt, Skype oder Adobe, eigene Repositories zur Verfügung.

EPEL

EPEL (Extra Packages for Enterprise Linux) ist ein vom Fedora-Projekt gepflegtes Repository, das portierte Pakete von Software bereitstellt, die in Fedora selbst, aber nicht in RHEL, CentOS oder Scientific Linux enthalten ist. Weil diese Enterprise-Distributionen auf der Basis von Fedora entwickelt werden, sind meist nur sehr kleine Anpassungen an den Paketen notwendig. EPEL erweitert somit die Enterprise-Distributionen um viele dort nicht enthaltene Anwendungen und Treiber. Da EPEL allein vom Einsatz der Community abhängt, geben Red Hat und das Fedora Projekt für EPEL-Pakete keine Garantien, Support oder Zertifizierungen, wie dies für Pakete im offiziellen RHEL-Repository üblich ist.<ref name="EPEL">EPEL/FAQ. Red Hat Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sicherheit

RHEL integriert vollständig die Kernel-Erweiterung SELinux, um so Mandatory Access Control zu ermöglichen. Neben dem eigentlichen SELinux-Kern wird auch ein grafisches Programm mitgeliefert, mit dem die Aktivitäten von SELinux analysiert und weiter bearbeitet werden können.

Ziel der SELinux-Integration ist, dass insbesondere RHEL 5 den Zertifizierungen EAL4+ und Labeled Security Protection Profile nach dem Common Criteria Standard genügen soll.

Open Source Assurance

Red Hat bietet für die RHEL-Distribution eine Versicherung an, die gegen Klagen auf geistiges Eigentum an der Software schützt. Diese sind aufgrund von Softwarepatenten möglich. Zum Beispiel schützte die Versicherung vor möglichen Klagen der Firma SCO, die Teile des geistigen Eigentums von Linux beanspruchte (siehe auch SCO gegen Linux).

LSB-Zertifizierung

Alle RHEL-Versionen wurden bis Version 7 durch die Linux Foundation gemäß der Linux Standard Base (LSB) zertifiziert.<ref name="LSB-Directory">Product Directory. Certified Products. Linux Foundation, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2015; abgerufen am 6. März 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.linuxbase.org</ref> Diese Zertifizierung stellte sicher, dass RHEL eine Binärkompatibilität zu anderen Linux-Distributionen aufweist, was die Softwareentwicklung und -Migration stark vereinfacht. Während sich ältere RHEL-Versionen nach älteren LSB-Standards richten, sind RHEL 5.6 und 6.0 nach LSB 4.0 zertifiziert. Mit RHEL 7.0 erfolgte eine Zertifizierung nach LSB 4.1. Innerhalb von RHEL 8 wurden LSB-Pakete als „deprecated“ eingestuft und mit dem Release von Version 9 gänzlich entfernt. Seitdem werden neuere Versionen von RHEL nicht mehr nach der LSB zertifiziert.<ref name="LSB-Depricated">Why is the redhat-lsb package not available in Red Hat Enterprise Linux 9? Red Hat Inc., abgerufen am 19. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Versionen und unterstützte Architekturen

Red Hat Enterprise Linux wird ab der Version 5.x in zwei Varianten (Server oder Workstation) angeboten.

Red Hat Enterprise Linux 2.x

Red Hat Enterprise Linux 2.x gab es in folgenden Versionen:

  • Red Hat Enterprise Linux AS (Red Hat Linux Advanced Server) – i386, IA-64
  • Red Hat Linux Advanced Workstation – IA-64
  • Red Hat Enterprise Linux ES – i386
  • Red Hat Enterprise Linux WS – i386

Red Hat Enterprise Linux 4.x, 3.x

Red Hat Enterprise Linux 3.x und 4.x wurden in drei Varianten entwickelt:

  • Advanced Server (AS, max. 16 CPUs, bis 64 GB RAM)
  • Enterprise-Server (ES, 2 CPUs, 8 GB RAM)
  • Workstation (WS, 2 CPUs, 64 GB RAM)

Es werden folgende Architekturen unterstützt: AS, ES, WS:

AS, WS:

AS:

Red Hat Enterprise Linux 5.x

Workstation und Server:

Weitere unterstützte Architekturen (Server-Version):

Red Hat Enterprise Linux 6.x

Workstation und Server:

Weitere unterstützte Architekturen (Server-Version):

Red Hat Enterprise Linux 7.x

Workstation und Server:

Weitere unterstützte Architekturen (Server-Version):<ref name="rhel7notes">Chapter 1. Architectures. Red Hat Inc., abgerufen am 17. Juni 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Red Hat Enterprise Linux 8.x

Workstation und Server:

Weitere unterstützte Architekturen (Server-Version):<ref name="rhel8notes">RHEL8 Architectures. Red Hat Inc., abgerufen am 28. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Red Hat Enterprise Linux 9.x

Workstation und Server:

Weitere unterstützte Architekturen (Server-Version):<ref name="rhel9notes">RHEL 9 Architectures. Red Hat Inc., abgerufen am 28. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Red Hat Enterprise Linux 10.x

Workstation und Server:

Weitere unterstützte Architekturen (Server-Version):<ref name="rhel10notes">RHEL 10 Architectures. Red Hat Inc., abgerufen am 19. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auf RHEL basierende Linux-Distributionen

Bis Juni 2023 veröffentlichte Red Hat wie bei Open Source üblich den Quelltext von RHEL.<ref>Liam Proven: Red Hat strikes a crushing blow against RHEL downstreams. In: The Register. 23. Juni 2023, abgerufen am 4. Juli 2023.</ref> Es gibt keine frei verfügbaren RHEL-Bootmedien oder -Images. RHEL kann, wie z. B. auch das (nicht RHEL-basierte) Konkurrenzprodukt SUSE Linux Enterprise Server, nur im Zusammenhang mit Supportverträgen erworben werden. Um dennoch ein frei verfügbares, RHEL-kompatibles Linux anbieten zu können, sind Projekte wie CentOS oder Scientific Linux entstanden. Da alle Quellpakete für die RHEL-Distributionen im Internet bereitstanden, konnten diese Projekte alle frei verfügbaren Pakete kompilieren und auf eigenen Boot-Images und Installationsmedien anbieten. Das Ziel war dabei, meist mit nur geringfügigen Änderungen, eine Distribution zu erzeugen, die vollständig zu RHEL kompatibel ist und ausschließlich aus frei verfügbarer Software besteht. In der Regel mussten daher aus Lizenzgründen einzelne Pakete (z. B. Adobe Reader, Flash Player) aus der Distribution entfernt werden. Umgekehrt konnten zusätzliche Pakete hinzugefügt werden, die ebenfalls frei sind und keine Verpflichtung zum Kauf von Lizenzen oder Supportverträgen mit sich bringen.

Beispiele für Distributionen, die auf RHEL basieren, sind:

Einsatzgebiete

RHEL wird neben Scientific Linux und Debian auf der Internationalen Raumstation ISS eingesetzt, wie die NASA bekannt gab.<ref name="heiseonline_1860798">Thomas Hoffmann: Raumstation ISS setzt verstärkt auf Linux. In: Heise online. 11. Mai 2013.Vorlage:Abrufdatum</ref>

RHEL ist beim Verteidigungsministerium der USA als Standardplattform für serverbasierte Anwendungen, Webdienste, Datenbanken, Netzwerksicherheit und Ähnliches ausgewählt worden. RHEL wird in der US-Armee an zahlreichen Stellen eingesetzt. Das Verteidigungsministerium wurde 2005 zum größten Kunden der Firma Red Hat.<ref name="Pentagon1">jmw: Open Technology within DoD, Intel Systems. In: Linux.com. SourceForge, Inc, 4. April 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Oktober 2007; abgerufen am 18. Juni 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="heiseonline_131899">Jürgen Kuri: Red Hat will Geschäfte mit dem öffentlichen Dienst forcieren. In: Heise online. 3. Februar 2005.Vorlage:Abrufdatum</ref>

Die nationale Luftfahrtbehörde (FAA) der USA migrierte im Frühling 2006 Server und Workstations zu RHEL. Zuvor wurde eine proprietäre und speziell angepasste UNIX-Plattform verwendet. Nach Angaben von Red Hat wurden dadurch gleichzeitig Kosteneinsparungen als auch Leistungssteigerungen des Systems möglich. Für die Luftfahrtbehörde war das Ziel der Migration, eine ausfallsichere und skalierbare Plattform einzuführen.<ref>Federal Aviation Administration saves $15 million by migrating to Red Hat Enterprise Linux. Red Hat, Inc., 26. April 2006, abgerufen am 12. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Trotzdem kam es am 11. Januar 2023 zu einem schweren Systemfehler und daraus folgend zur Nichtverfügbarkeit des Systems für mehrere Stunden, als ein Benutzer unbeabsichtigt eine Datei löschte und damit die Synchronisation eines Backups behinderte.<ref>FAA NOTAM Statement. Federal Aviation Administration, 19. Januar 2023, abgerufen am 12. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Versionen

Aktuelle Versionen

Version Codename<templatestyles src="FN/styles.css" /> (a) Veröffentlichung<ref name="Release Dates">Red Hat Enterprise Linux Release Dates. Red Hat, 8. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2019.</ref> Unterstützt bis Sonstiges
Regulär „Extended Update Support“ (EUS)<templatestyles src="FN/styles.css" /> (b)<ref name="LifeCycle" /> „Enchanced Extended Update Support“ (EEUS)<templatestyles src="FN/styles.css" /> (c)<ref name="LifeCycle" /> „Update Services for SAP Solutions“ (E4S)<templatestyles src="FN/styles.css" /> (d)<ref name="LifeCycle" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.0 Maipo Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - - Kernel 3.10, Standarddateisystem XFS, 32-Bit-Systeme (x86-32) werden nicht mehr unterstützt. RHEL7 basiert auf Fedora 19.<ref name="heiseonline_2064625">Thorsten Leemhuis: Beta von Red Hat Enterprise Linux 7: Bye bye 32-Bit-x86. In: Heise online. 12. Dezember 2013.Vorlage:Abrufdatum</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.1 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - -
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.2 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.3 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.4 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.5 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - -
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.6 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.7 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - -
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7.8 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - -
Ältere Version; noch unterstützt: 7.9 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 31. Mai 2029 durch ELS (siehe Lebenszyklus)
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.0 Ootpa Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle Kernel 4.18.0. RHEL8 basiert auf Fedora 28.<ref name="rhel8">Red Hat Enterprise Linux 8 freigegeben: Mehr Flexibilität bei Software-Versionen. Heise, 7. Mai 2019, abgerufen am 8. Mai 2019.</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.1 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.2 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - -
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.3 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - -
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.4 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - -
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.5 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - -
Ältere Version; noch unterstützt: 8.6 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.7 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - -
Ältere Version; noch unterstützt: 8.8 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8.9 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - -
Ältere Version; noch unterstützt: 8.10 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle 31. Mai 2032 durch ELS (siehe Lebenszyklus)
Ältere Version; noch unterstützt: 9.0 Plow Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Kernel 5.14.0. RHEL9 basiert auf CentOS Stream 9 und dieses wiederum auf Fedora 34.<ref name="rhel9">RHEL 9 ist da: Neues Fundament, alter Kernel, ganz viel Cloud. Heise, 19. Mai 2022, abgerufen am 28. Mai 2022.</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.1 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - -
Ältere Version; noch unterstützt: 9.2 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.3 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - -
Ältere Version; noch unterstützt: 9.4 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9.5 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle - - -
Ältere Version; noch unterstützt: 9.6 Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
Ältere Version; noch unterstützt: 9.7 Vorlage:DatumZelle - - - -
Ältere Version; noch unterstützt: 10.0 Coughlan Vorlage:DatumZelle - Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle Kernel 6.12.0. RHEL10 basiert auf CentOS Stream 10.
Aktuelle Version: 10.1 Vorlage:DatumZelle - - - -
Legende:
Ältere Version; nicht mehr unterstützt
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

Anmerkungen

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(a) 
Für mehr Informationen über die Versionsnamen siehe Fedora- und Red-Hat-Versionsnamen.

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(b) 
EUS: Steht Kunden mit Production-Support zur Verfügung. Kunden mit Standard-Support können es als kostenpflichtiges Addon erwerben<ref>Red Hat Enterprise Linux 9 Extended Update Support (EUS) and Enhanced Extended Update Support (Enhanced EUS) FAQ. Red Hat, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2010; abgerufen am 19. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(c) 
{{{2}}}

Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value) <templatestyles src="FN/styles.css" />

(d) 
{{{2}}}

Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)

Veraltete Versionen

Version Codename<templatestyles src="FN/styles.css" /> (a) Veröffentlichung<templatestyles src="FN/styles.css" /> (b) Unterstützung bis (Extended<templatestyles src="FN/styles.css" /> (c)) Sonstiges
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.1 Pensacola/Panama 17. Mai 2002<ref name="Release Dates" /> 31. Mai 2009<ref>Steven Chan: Red Hat Enterprise Linux 2.1 Reaches End-of-Life. Oracle, 3. Juni 2009, abgerufen am 26. Juni 2016.</ref> (…)<ref>Oliver Diedrich: End of Life für Red Hat Enterprise Linux 2.1. In: Heise online. 3. März 2009, abgerufen am 26. Juni 2016.</ref> Kernel 2.4.9, Erste RHEL-Version
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 3.0 Taroon 22. Oktober 2003<ref name="Release Dates" /> 31. Oktober 2010
(ELS: 30. Januar 2014<ref name="LifeCycle" />)
Kernel 2.4.21, Unterstützung für AMD64, IBM System z, pSeries, S/390
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 3.9 12. Juni 2007<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.0 Nahant 15. Februar 2005<ref name="Release Dates" /> 29. Februar 2012
(ELS: 28. Februar 2015<ref name="LifeCycle" />)
Kernel 2.6.9, Erstmalige SELinux-Unterstützung
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.9 16. Februar 2011<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.0 Tikanga 14. März 2007<ref name="Release Dates" /> 31. März 2017<ref name="Release Dates" /> Kernel 2.6.18, +Xen, +GFS2
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.1 7. November 2007<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.2 21. Mai 2008<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.3 19. Januar 2009<ref name="Release Dates" /> +Block Device Encryption
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.4 2. September 2009<ref name="Release Dates" /> +KVM
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.5 30. März 2010<ref name="Release Dates" /> Cifs Win7 Integration, +KVM, +WiFi, Unterstützung für neue AMD-, IBM- und Intel-CPUs
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.6 13. Januar 2011<ref name="Release Dates" /> ext4, GCC 4.4, PHP 5.3
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.7 22. Juli 2011<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.8 21. Februar 2012<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.9 8. Januar 2013<ref name="Release Dates" /> Samba 3.6, Microsoft Hyper-V-Unterstützung, OpenJDK 7, FIPS
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.10 1. Oktober 2013<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.11 16. September 2014<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.0 Santiago 09. November 2010<ref name="Release Dates" /> 30. November 2020<ref name="LifeCycle" />
(ELS: 30. Juni 2024)
Kernel 2.6.32, Gnome 2.28, KDE SC 4.3, KVM (kein Xen), ext4, XFS, kein Itanium
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.1 19. Mai 2011<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.2 6. Dezember 2011<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.3 20. Juni 2012<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.4 21. Februar 2013<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.5 21. November 2013<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.6 14. Oktober 2014<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.7 22. Juli 2015<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.8 11. Mai 2016<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.9 21. März 2017<ref name="Release Dates" />
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.10 19. Juni 2018<ref name="Release Dates" />
Legende:
Alte Version
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

Anmerkungen

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(a) 
Für mehr Informationen über die Versionsnamen siehe Fedora- und Red-Hat-Versionsnamen.

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(b) 
Die Release-Daten beziehen sich auf öffentliche Ankündigungen und nicht auf die tatsächliche Verfügbarkeit im Handel

<templatestyles src="FN/styles.css" />

(c) 
ELS: Durch den Erwerb einer ELS-Lizenz verlängerte Unterstützung. ELP: Extended Life Phase mit eingeschränktem Support.

Zeitleiste

In regelmäßigen Abständen entwickelt das Unternehmen Red Hat, mit meist nur geringfügigen Änderungen, aus einer CentOS Stream-Version das Produkt Red Hat Enterprise Linux, (RHEL) dessen Versionen im Gegensatz zu Fedora sehr lange gepflegt werden:

Vorlage:Zeitleiste Red Hat Enterprise Linux

Weblinks

Commons: Red Hat Enterprise Linux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein