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Deising (Riedenburg)

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Deising
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(212)&title=Deising 49° 0′ N, 11° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(212) 48° 59′ 31″ N, 11° 37′ 39″ O
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Höhe: 359 m ü. NHN
Einwohner: 212 (2009)<ref>Regionaler Nahverkehrsplan Regensburg. (PDF) S. 129, abgerufen am 17. August 2022.</ref>
Eingemeindung: 1946
Postleitzahl: 93339
Vorwahl: 09442
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Deising ist einer von 44 amtlich benannten Ortsteilen der im Landkreis Kelheim gelegenen niederbayerischen Stadt Riedenburg.<ref name="BLO" />

Geografie

Das Kirchdorf befindet sich etwa fünfeinhalb Kilometer nordwestlich von Riedenburg und liegt auf einer Höhe von 359 m ü. NHN.<ref name="ByAtlas" /> Westlich des Ortes beginnt mit dem Naturwald Buchenwälder in der südlichen Frankenalb eines der größten Waldschutzgebiete Bayerns.<ref>BayernAtlas. Abgerufen am 24. Juli 2023.</ref>

Geschichte

Es wird vermutet, dass die Ortskirche St. Nikolaus mit ihrem mächtigen Treppengiebel im Mittelalter Teil einer Burg gewesen ist. Das Auftreten eines Ortsadels lässt sich mit dem zwischen 1147 und 1160 auftretenden „Ainwic de Tosingen“, der mehrmals Zeuge in Traditionen des Klosters Prüfening war, nachweisen. Durch die zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Königreich Bayern durchgeführten Verwaltungsreformen entstand die Gemeinde Deising mit den zugehörigen Orten Deising, Fischhof und Martlhof. Sie wurde 1946 nach Meihern eingemeindet.<ref></ref> Diese Gemeinde bestand bis dahin aus dem Dorf Flügelsberg und der Weiler Sankt Gregor.<ref name="WDeGen" /> Im Zuge der in den 1970er Jahren durchgeführten kommunalen Gebietsreform in Bayern wurde am 1. April 1971 zunächst die Gemeinde Altmühlmünster (mit dem Weiler Laubfeld (Laubhof), sowie den drei Einöden Ambergerhof, Eggmühl und Mühlthal) in die Gemeinde Meihern aufgenommen, wobei Martlhof und Mühlthal später zu der damals noch selbstständigen Gemeinde Zell umgemeindet wurden.<ref name="WDeGen" /> Am 1. Januar 1978 wurde die dann noch verbleibende Gemeinde Meihern vollständig in die Stadt Riedenburg eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> Im Jahr 1987 zählte Deising 160 Einwohner.

Verkehr

Die Anbindung an das öffentliche Straßenverkehrsnetz wird hauptsächlich durch die KEH 2 hergestellt, die von der auf dem jenseitigen Ufer der Altmühl verlaufenden Staatsstraße St 2230 abzweigt. Eine Zufahrt auf die Bundesautobahn 9 ist an der etwa 16 Kilometer westsüdwestlich der Ortschaft gelegenen Anschlussstelle Denkendorf möglich.

Sehenswürdigkeiten

Datei:2016 LDMK Schleuse 11 02.jpg
Die Schleuse 11 des
Ludwig-Donau-Main-Kanals

In Deising befinden sich vier Baudenkmäler, darunter u. a. die katholische Kirche Sankt Nikolaus und eine Schleuse des Ludwig-Donau-Main-Kanals.

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Siehe: Liste der Baudenkmäler in Deising

Weblinks

Commons: Deising – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="BLO"> Deising in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische StaatsbibliothekVorlage:Abrufdatum (abgerufen am 4. Dezember 2017) </ref> <ref name="ByAtlas"> Geografische Lage von Deising im BayernAtlas (abgerufen am 4. Dez. 2017) </ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="WDeGen"> Politische Zusammensetzung der Landgemeinde Meihern (abgerufen am 4. Dez. 2017) </ref> </references>

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