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biber (Zeitschrift)

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biber

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Beschreibung Österreichisches Magazin
Verlag Kobza Media Beratungs GmbH<ref>Kobza Media Group – Born To Create. Abgerufen am 24. April 2025.</ref>
Erstausgabe 2006, neu erschienen ab 2025<ref>Der neue Biber will die Vielfalt feiern: ab Frühjahr 2025. 13. Januar 2025, abgerufen am 24. April 2025.</ref>
Erscheinungsweise 2× jährlich<ref>Der neue Biber will die Vielfalt feiern: ab Frühjahr 2025. 13. Januar 2025, abgerufen am 24. April 2025.</ref>
Herausgeber Kobza Media<ref>Biber: "Magazin für neue Österreicher" kehrt zurück. 24. September 2024, abgerufen am 16. November 2024.</ref>
Weblink www.dasbiber.at

Biber (türkisch und serbokroatisch für Pfeffer bzw. Pfefferoni) ist eine österreichische Gratiszeitschrift.<ref>"Biber" wird wiederbelebt: Kobza Media übernimmt eingestelltes Magazin. DerStandard Online. Abgerufen am 16. November 2024.</ref>

Geschichte

Biber wurde 2006 von Simon Kravagna, Rudi Kobza und Andreas Wiesmüller gegründet und ist vor allem auf Menschen mit Migrationshintergrund ausgerichtet. Erster Chefredakteur war Simon Kravagna von 2007 bis 2019, als er Geschäftsführer zum forum journalismus und medien (fjum) wechselte; bis zur Einstellung Ende 2023<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Simon Kravagna wird Geschäftsführer des fjum. (Memento vom 3. Februar 2021 im Internet Archive) fjum.at, abgerufen am 28. Januar 2021.</ref> verblieb er als Herausgeber. Die Position der Chefredakteurin übernahm von 2019 bis 2022 Delna Antia und im Oktober 2022 bis Dezember 2023 Aleksandra Tulej. Die Auflage lag 2021 bei 80.700 Stück.<ref>Auflagenliste 2. Halbjahr 2021. (PDF) ÖAK, 24. Februar 2022, abgerufen am 24. April 2022.</ref>

Im Oktober 2023 wurde bekannt, dass das Magazin mit Jahresende 2023 eingestellt werde.<ref>Philipp Wilhelmer: Das Magazin "Biber" wird mit Jahresende eingestellt. In: Kurier.at. 19. Oktober 2023, abgerufen am 19. Oktober 2023.</ref> Als Gründe wurden geringere Werbeeinnahmen durch Inserate bei gleichzeitigen Preissteigerungen bei Papier und Druck angegeben.<ref>Gratismagazin "Biber" wird eingestellt. In: der Standard. 19. Oktober 2023, abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für dringende Investitionen bleibe dabei kein Spielraum mehr. Im Dezember 2023 erschien die letzte Printausgabe.<ref>BIBER 12_23 Ansicht. In: Yumpu.com. 14. Dezember 2023, abgerufen am 14. Februar 2024.</ref>

Im September 2024 übernahm der bisherige 25-prozentige Gesellschafter Kobza Media des Gründers Rudi Kobza 100 Prozent des Magazins mit der Ankündigung einer Weiterführung des Projektes und einem marktfähigen Neustart 2025.<ref>"Biber" wird wiederbelebt: Kobza Media übernimmt eingestelltes Magazin. 24. September 2024, abgerufen am 24. September 2024.</ref> Die ursprüngliche Redaktion distanzierte sich jedoch vom neuen Herausgeber, man habe „keine Kenntnis über eine Neuerscheinung“.<ref>25 09 2024 Um 16:22: Magazin „Biber“ ist zurück – ehemaliges Team distanziert sich. 25. September 2024, abgerufen am 14. Januar 2025.</ref> Ab April 2025 erscheint Biber neu mit einer gesteigerten Auflage von 100.000 Stück und einem Erscheinungsrhythmus von 2× jährlich. Als kuratierende Chefredakteurin fungiert Damita Pressl, das Redaktionsteam besteht aus jungen Nachwuchsjournalisten.<ref>Der neue Biber will die Vielfalt feiern: ab Frühjahr 2025. 13. Januar 2025, abgerufen am 24. April 2025.</ref><ref name=":0">Neuer "Biber" kommt zweimal jährlich nach Hause, digital mit Satans Bratan. 24. April 2025, abgerufen am 24. April 2025.</ref>

Ausbildung

Die vom österreichischen Bundeskanzleramt und weiteren Partnern mitfinanzierte „biber-Akademie für Jungjournalisten“ vergab Ausbildungsstipendien an Menschen mit Migrationshintergrund.<ref>Akademie mit scharf: So wandern “Neue Österreicher” in die Medienlandschaft ein. 10. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Februar 2016; abgerufen am 13. Februar 2015.</ref>

Vertrieb und Abo-System

Biber-Ausgaben wurden bis 2023 über Kooperationen mit großen Unternehmen (Ankerbrot,<ref>Das biber, Heute und Österreich in einer Box beim Anker. horizont.at, abgerufen am 24. April 2022.</ref> Billa,<ref>"biber" gibt's jetzt auch bei Billa. horizont.at, abgerufen am 24. April 2022.</ref> McDonald’s,<ref>Biber - Österreichweit - In 180 MC Donald's-Filialen, auf ots.at</ref> Eurospar) und über öffentlichen Gesundheitszentren (Österreichische Gesundheitskasse) vertrieben. Das Magazin lag überdies in Zeitungsdispensern an Schulen und Szenetreffs und 2500 Zeitungsentnahmetaschen in Wien aus. Darüber hinaus wurde die Zeitschrift an Abonnenten verschickt. Auch online war sie kostenlos lesbar.

Die Vertriebskanäle des neuen Biber werden durch Kooperationen mit Museen, Büchereien, Bäckereien, Gastronomiebetrieben, den Wiener Festwochen und anderen erweitert.<ref>Der neue Biber will die Vielfalt feiern: ab Frühjahr 2025. medianet.at, abgerufen am 17. März 2025.</ref> Seit Herbst 2025 wurde der Vertrieb von Wien auf Salzburg, Linz und Innsbruck ausgebaut.<ref>Spotlight auf die Biber Impact Awards. extradienst.at, abgerufen am 16. Oktober 2025.</ref>

Ab 2025 erfolgt in Kooperation mit der Tageszeitung Heute der zusätzliche Vertrieb über die Heute-Entnahmeboxen in den Wiener U-Bahn-Stationen.<ref name=":0" />

Almanah

Almanah (Almanach auf BKS und in anderen slawischen Sprachen) war ein Jahrbuch und bildete Entwicklungen in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ab. Der Almanah erschien einmal im Jahr und ist eine Beilage der Die Presse.<ref>"biber" mit neuem Jahres-Magazin. horizont.at, abgerufen am 24. April 2022.</ref> Die Druckauflage beträgt 55.000 Stück.

Größe und Farbprofil

Die Zeitschrift hat das Format 207 mm × 270 mm und besteht hauptsächlich aus recyceltem Papier. Produziert wird sie mit dem Farbprofil ISOnewspaper_26v4.

Auszeichnungen

Datei:MuseumsQuartier April 2016 Q21 Biber think.difference.jpg
biber-Redaktionssitz im quartier 21 im MuseumsQuartier

2010 erhielt die biber-Redaktion den New Media Journalism Award 2010 des Österreichischen Journalisten Clubs.<ref>derstandard.at: New Media Journalism Award 2010 geht an das biber. Abgerufen am 20. August 2014.</ref> 2011<ref>Der Standard: biber laut Journalist das beste Gratismagazin. [Der Standard], 30. August 2011, abgerufen am 22. August 2014.</ref> wurde das Magazin durch das Branchenblatt „Journalist“ zum besten Gratis-Magazin Österreichs gewählt. 2014 wurde das Magazin durch die Wirtschaftskammer mit dem „DiversCity“-Preis ausgezeichnet.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />