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Gary Sutton

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Gary Sutton Vorlage:SportPicto
Zur Person
Geburtsdatum 27. März 1955
Nation AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
Disziplin Bahn (Ausdauer) / Straße
Karriereende 1991
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften (Amateure)
1980 Regenbogentrikot – Punktefahren
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften (Elite)
1982, 1984, 1989 Silbermedaille – Punktefahren
Commonwealth Games
1978 Goldmedaille – Mannschaftsverfolgung
Team(s) als Trainer
1991–2017
2017–
Bahnnationalmannschaft Australien
Bahnnationalmannschaft USA
Letzte Aktualisierung: 14. September 2019

Gary John Sutton (* 27. März 1955 in Sydney) ist ein australischer Radsporttrainer und ehemaliger australischer Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

1974 errang Gary Sutton zwei Silbermedaillen bei den Commonwealth Games im neuseeländischen Christchurch, eine in der Einerverfolgung und eine in der Mannschaftsverfolgung. Im Jahr darauf wurde er australischer Meister der Amateure im Straßenrennen. Bei den Commonwealth Games 1978 errang er eine Goldmedaille in der Mannschaftsverfolgung (mit Colin Fitzgerald, Shane Sutton und Kevin Nichols). Die nationale Meisterschaft im Punktefahren der Amateure gewann er 1978 vor seinem Bruder Shane und 1979. 1978 und 1981 gewann er die Meisterschaft in der Mannschaftsverfolgung. Bei den Profis holte er 1985 den Titel im Punktefahren.

1980 wurde er Weltmeister im Punktefahren der Amateure. 1981 belegte Sutton den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Ostschweizer Rundfahrt. Zweimal – 1976 in der Einerverfolgung und 1980 in der Mannschaftsverfolgung – startete er bei Olympischen Spielen und belegte beide Male Rang sechs.

1982 wurde Gary Sutton Profi, nachdem er Vize-Weltmeister im Punktefahren der Amateure geworden war, 1983 belegte er bei der Bahn-WM in derselben Disziplin als Profi Rang drei. 1984 und 1989 wurde er jeweils nochmals WM-Zweiter im Punktefahren. Viermal startete Gary Sutton auch bei Sechstagerennen, 1983 gewann er das von Melbourne gemeinsam mit seinem Bruder Shane. Auf der Straße war er hauptsächlich bei heimischen Rennen erfolgreich, so etwa 1985, als er die Canberra Tour gewann. 1990 wurde er nationaler Meister im Kriterium und gewann die Kombinationswertung im Milk Race.

1991 trat Sutton vom aktiven Radsport zurück und arbeitete fortan als Trainer. Bis 2017 war er als Coach für den australischen Radsportverband tätig.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />cycling.org.au (Memento vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive)</ref> Nach 27 Jahren wurde sein Vertrag, der am 30. Juni 2017 endete, nicht verlängert.<ref name="com-">Rob Arnold: Gary Sutton dismissed as Cycling Australia coach. In: ridemedia.com.au. 18. Mai 2017, abgerufen am 18. Mai 2017.</ref> Er wechselte als Trainer der Ausdauer-Bahnmannschaft zum US-amerikanischen Verband USA Cycling.<ref name="cyclingn-USA_Cycl">Cycling News: USA Cycling announce Gary Sutton as head track endurance coach –. In: cyclingnews.com. 22. August 2017, abgerufen am 11. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sonstiges

Gary Sutton ist Träger des Order of Australia (OAM). Er ist der Vater des ehemaligen Radrennfahrers Chris Sutton.

Erfolge

Bahn

1974
1975
1976
1977
1978
1979
1980
1981
1982
1983
1984
1989
1991

Straße

1974
1975
1984
1990

Weblinks

  • Gary Sutton in der Datenbank von Radsportseiten.com
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=221813 Gary Sutton] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Vorlage:Olympedia

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1977 Constant Tourné | 1978 Noël Dejonckheere | 1979 Igor Sláma | 1980 Gary Sutton | 1981 Lutz Haueisen | 1982 Hans-Joachim Pohl | 1983 Michael Marcussen | 1985 Martin Penc | 1986 Dan Frost | 1987 Marat Ganejew | 1989 Marat Satybaldijew | 1990 Stephen McGlede | 1991 Bruno Risi

In Olympia-Jahren fand der Wettbewerb nicht statt. Ab 1992 s. Weltmeister (Profis/Elite)

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