Rolika
Rolika Stadt Schmölln
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24)&title=Rolika 50° 57′ N, 12° 17′ O
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| Höhe: | 225 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 60,9 ha<ref name="Gindex">Gemarkung Rolika, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 24 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 39 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Dobitschen | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034495 | |||||
Lage von Rolika in Thüringen
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Rolika ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2025 zur Gemeinde Dobitschen. Für die aufgelöste Gemeinde Dobitschen (mit Rolika) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref><ref>Eingliederungsvertrag für Dobitschen. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geographische Lage
Die drei Gehöfte von Rolika befinden sich am östlichen Ostrand von Dobitschen. Durch den Weiler fließt der Kleine Gerstenbach, ein Quellfluss des Gerstenbachs.
Geschichte
Rolika wurde 1181–1214 erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 237.</ref> Der Ort gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 17. März 2021.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 17. März 2021.</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Rolika bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Juristisch war ab 1879 das Amtsgericht Altenburg und seit 1906 das Amtsgericht Meuselwitz für den Ort zuständig. Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.
Am 1. Juli 1950 wurde Rolika nach Dobitschen eingemeindet.<ref>2. Verordnung zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen im Lande Thüringen vom 26. Juni 1950 (Reg.-Bl. S. 193)</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Rolika als Ortsteil der Gemeinde Dobitschen mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Zur Volkszählung 1946 wohnten noch 100 Personen in der Gemeinde, 2012 wohnten noch 30 Personen im Ortsteil. Zum 1. Januar 2026 wurde Rolika durch die Eingemeindung von Dobitschen ein Ortsteil von Schmölln.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 13/2025, abgerufen am 1. Januar 2026</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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