Zum Inhalt springen

Uwe Leprich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Februar 2026 um 11:06 Uhr durch ~2026-97097-5 (Diskussion) (Ich habe den Text aktualisiert.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Uwe Leprich (23316741536) (cropped).jpg
Uwe Leprich, 2015

Uwe Leprich (* 1959 in Espelkamp)<ref>Pressemitteilung: Sind wir noch zu retten? Klimapolitik und ihre Möglichkeiten. Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, 14. März 2019, abgerufen am 22. August 2019.</ref> ist ein deutscher Energie- und Wirtschaftswissenschaftler.

Leben

Uwe Leprich stammt aus der ostwestfälischen Stadt Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke), wo er 1978 auch das Abitur am Söderblom-Gymnasium ablegte. Anschließend studierte er Volkswirtschaftslehre an der Universität Bielefeld und an der University of Georgia in Athens, Georgia. Nach dem Studienabschluss arbeitete er knapp zehn Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Energieabteilung des Öko-Instituts in Freiburg, drei Jahre (1992 bis 1995) gleichzeitig mit halber Stelle als Referent für Energiepolitik im hessischen Umweltministerium in Wiesbaden.

Nach seiner Promotion 1993 zum Thema „Least Cost Planning“ trat er 1995 eine Professur an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) in Saarbrücken an, die mit seiner Pensionierung am 30. September 2025 endete.

Positionen

Neben seiner Hochschultätigkeit an der HTW, wo er die Fächer Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftspolitik und Energiewirtschaft vertrat, war Leprich Mitbegründer und seit 2008 Mitglied der wissenschaftlichen Leitung des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) in Saarbrücken, einem Forschungsinstitut mit rund 50 Mitarbeitern. Seine Tätigkeit im IZES beendete er mit seiner Abordnung an das Umweltbundesamt zum 31. März 2016.

In den Jahren 2001 und 2002 gehörte er als Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission „Nachhaltige Energieversorgung“ des 14. Deutschen Bundestages an.

Zwischen Januar 2010 und Dezember 2018 war er Alternate Board Member der Agency for the Cooperation of Energy Regulators (ACER) der Europäischen Union. Darüber hinaus gehört er einer Reihe von wissenschaftlichen Beiräten an, die sich mit aktuellen energiepolitischen und -wirtschaftlichen Themen auseinandersetzen, so dem der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF).

Seit dem Jahr 2000 gehörte er (mit einer Unterbrechung zwischen Juni 2016 und August 2018) dem Aufsichtsrat des Windkraft-Projektentwicklers ABO Wind an, aus dem er im April 2023 ausschied.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aufsichtsrat (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. April 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.abo-wind.com auf abo-wind.com</ref> Von April 2016 bis März 2018 wurde er von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes an das Umweltbundesamt in Dessau abgeordnet, wo er die Abteilung Klimaschutz und Energie leitete. Seit April 2018 lehrte er dann wieder an der HTW.

Forschung

Seine Spezialgebiete umfassen die Liberalisierung der Energiemärkte und deren Rahmenbedingungen, Instrumente nationaler und internationaler Energie- und Klimapolitik sowie nachhaltige Unternehmensstrategien. Als Wissenschaftler kritisiert er beispielsweise die Marktstellung und die Geschäftspolitik der großen Energiekonzerne.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein