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Arno Fleischer

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Vorlage:Hinweisbaustein Arno Fleischer (* 15. August 1926 in Obersalzbrunn, Kreis Waldenburg in Schlesien; † 3. Juli 2005 in Schwedt/Oder) war ein deutscher Maler, Grafiker und Karikaturist.

Leben und Werk

Fleischer absolvierte in Graumannsdorf eine Landarbeiterlehre. 1943 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und geriet am 8. Mai 1945 verwundet in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Am 22. Mai 1945 wurde er an die rote Armee übergeben und in der Sowjetunion zum Straßenbau eingesetzt. Am 23. Dezember 1949 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Er ging nach Oelsnitz, wo er ab 1950 als Werbemaler bei der Handelskette Konsum in der Werbeabteilung arbeitete. 1951 ging er nach Bad Elster als Gebrauchswerber für Vertragshäuser. Von 1952 bis 1957 studierte er an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee u. a. bei Ernst Jazdzewski und Werner Klemke, die seinen realistisch-zeichnerischen Stil prägten. Er arbeitete dann als freiberuflicher Diplom-Grafiker.

Seine grafischen Arbeiten beinhalten vor allem politische Themen, auch als Karikatur, aus der Sicht eines überzeugten Anhängers der DDR. Daneben stellte er Landschaften dar. Neben verschiedenen Maltechniken nutzte er vor allem Holzschnitt, auch Offsetdruck, Lithografie und Fotomontage.

Fleischer war von 1958 bis 1990 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. 1967 wurde Fleischer beim Wettbewerb „Das neue Berlin“ in der Gruppe „Grafik“ prämiert.

Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Fleischers (unvollständig)

Werkbeispiele

  • Parteiveteran Georg Kaufmann (1965, Holzschnitt, 72,5 × 41 cm)<ref>Bildende Kunst, Berlin, 4/1966, S. 180 (Abbildung)</ref>
  • Vietnam (1965, Holzschnitt, 73 × 40,2 cm; u. a. im Kunstfonds des Freistaats Sachsen)<ref>SKD | Online Collection. Abgerufen am 6. Januar 2022.</ref>
  • Rückschau (1966, Holzschnitt)<ref>Deutsche Fotothek. Abgerufen am 16. März 2023.</ref>
  • Das Kapital (Holzschnitt)<ref>Deutsche Fotothek. Abgerufen am 16. März 2023.</ref>
  • Sturmvogel (1968, Holzschnitt)
  • Klassenbrüder (1971, Holzschnitt, 71,3 × 34,4 cm; u. a. im Kunstfonds des Freistaats Sachsen)<ref>SKD | Online Collection. Abgerufen am 6. Januar 2022.</ref>
  • Maxim Gorki (Holzschnitt, 1967).<ref>Sammlung Kollek</ref>

Ausstellungen (unvollständig)

  • 1967/1968. Dresden, VI. Deutsche Kunstausstellung
  • 1972: Rostock, Bezirkskunstausstellung

Postum

Literatur

  • Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 208

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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