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Brazil Masters

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Brazil Masters 2011

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Datei:2011 Brazil Masters logo.jpg
Logo
Turnierart: Einladungsturnier
Austragungsort: Costão do Santinho Resort,
Florianópolis, Brasilien
Eröffnung: 15. September 2011
Endspiel: 18. September 2011
Sieger: EnglandEngland Shaun Murphy
Finalist: SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Graeme Dott
Höchstes Break: 139 (EnglandEngland Shaun Murphy)
 

Das Brazil Masters 2011 (auch: Brazilian Masters 2011) war ein einmalig ausgetragenes Snookerturnier, das vom 15. bis 18. September 2011 im Rahmen der Snooker-Saison 2011/12 im brasilianischen Florianópolis stattfand. Das Einladungsturnier, das ursprünglich in São Paulo stattfinden sollte,<ref name="masterssnooker">Brazilian Masters Snooker Planned For September 2011. masterssnooker.com, 26. Oktober 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 9. März 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war somit das erste Main-Tour-Turnier der Geschichte, das in Südamerika stattfand sowie nach dem Canadian Masters das zweite auf dem Amerikanischen Doppelkontinent.

Shaun Murphy, der Weltmeister von 2005, gewann das Turnier durch einen klaren 5:0-Finalsieg über den Schotten Graeme Dott.

Preisgeld

Sieger: 40.000 $
Finalist: 20.000 $
Halbfinalisten: 11.000 $
Viertelfinalisten: 7.000 $
Achtelfinalisten: 4.000 $

Höchstes Break: 2.000 $
Insgesamt: 200.000 $

Teilnehmerfeld

Zum Turnier wurden dreizehn Main-Tour-Profis sowie drei lokale Amateure eingeladen, wobei einer der Main-Tour-Profis selbst Brasilianer war.

Im Vorfeld des Turniers kritisierte Barry Hearn, seit 2010 Vorsitzender der WPBSA, dass einige der Top-Spieler ihre Einladung für das Turnier nicht wahrnahmen. Laut Hearn schaden sie damit dem Vorhaben, Snooker auch international populärer zu machen und neue Märkte zu erschließen. Dies sei insbesondere daher verwunderlich, da sich viele Akteure vor Hearns Amtsantritt darüber beklagt hatten, dass es zu wenige offizielle Turniere auf der Snooker Main Tour gäbe.

Die Spieler Mark J. Williams, John Higgins, Ding Junhui, Neil Robertson, Stephen Maguire, Ronnie O’Sullivan, Judd Trump, Mark Allen und Matthew Stevens nannte Hearn in diesem Zusammenhang namentlich.

Grund für die vielen Absagen der Spieler ist, neben dem Fehlen von Weltranglistenpunkten bei dem Turnier, wohl auch der Termin kurz nach den Shanghai Masters 2011.<ref>Hearn goes Nuts over Brazil. In: snookerscene.blogspot.de. Snooker Scene, 12. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. März 2016; abgerufen am 9. März 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die ursprüngliche Zusage von Mark Allen stellte sich als ein Missverständnis zwischen Allen und seinem Management heraus. Am 22. August wurde bekanntgegeben, dass Martin Gould für Allen nachrückte.<ref>Another one drops from Brazil. In: thesnookerblog.com. The Snooker Blog, 22. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 9. März 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ergebnisse

Nach all den Absagen war Mark Selby der Top-Spieler des Turniers. Mit ihm kam die Nummer eins der vorläufigen Weltrangliste und Sieger des Shanghai Masters vom vorhergehenden Wochenende. Allerdings tat er sich nach dem langen Turnier und der Umstellung von Asien auf Südamerika schon beim Auftakt gegen Stuart Bingham schwer und in Runde 2 rettete er sich gegen Peter Ebdon noch in den Entscheidungsframe, schied dann aber aus. Große Überraschung der ersten Runde war Lokalmatador Igor Figueiredo, der in seinem zweiten Profijahr bislang noch in keinem vollwertigen Ranglistenturnier über die Runde der besten 64 hinauskam, aber mit Jamie Cope gleich zu Beginn einen aktuellen Top-16-Spieler besiegen konnte und dabei mit 114 Punkten auch das erste Century-Break des Turniers erzielte. Auch gegen Graeme Dott begann er danach sehr forsch und führte 2:1, bevor sich der Schotte mit drei Framegewinnen in Folge doch noch durchsetzte und im Halbfinale auch Peter Ebdon überzeugend schlagen konnte.

Der andere Schotte im Turnier, Altmeister Stephen Hendry, verlor seinen allerersten Turnierframe gegen den brasilianischen Amateur Noel Rodrigues, zeigte von da an aber seit längerem mal wieder eine überzeugende Leistung. Acht Framesiege in Folge sicherten ihm nicht nur den Sieg über den Lokalmatador, sondern anschließend auch den Halbfinaleinzug nach einem glatten 4:0 gegen den Weltranglistensechsten Ali Carter. In der Vorschlussrunde traf er auf Shaun Murphy, der wie er bis dahin erst einen Frame verloren hatte. Dem Engländer, der sich in bestechender Form zeigte, hatte er dann aber wenig entgegenzusetzen und unterlag mit 1:5.

Wie gut Murphy in Form war, erwies sich dann im Finale gegen Graeme Dott. Der Weltranglistensiebte aus England bestrafte jede Ungenauigkeit und nutzte jede Chance. Dott, immerhin Nummer zehn der Welt, machte in den ersten vier Frames nur 60 Punkte und Murphy krönte seinen Sieg schließlich mit einem 139er Break, dem höchsten Turnierbreak, zum glatten 5:0-Erfolg.

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Achtelfinale
Best of 7 Frames
Viertelfinale
Best of 7 Frames
Halbfinale
Best of 9 Frames
Finale
Best of 9 Frames
EnglandEngland Mark Selby 4
EnglandEngland Stuart Bingham 3
EnglandEngland Mark Selby 3
EnglandEngland Peter Ebdon 4
EnglandEngland Peter Ebdon 4
EnglandEngland Stephen Lee 1
EnglandEngland Peter Ebdon 2
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Graeme Dott 5
EnglandEngland Jamie Cope 2
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Igor Figueiredo 4
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Igor Figueiredo 2
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Graeme Dott 4
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Graeme Dott 4
EnglandEngland Mark Davis 1
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Graeme Dott 0
EnglandEngland Shaun Murphy 5
EnglandEngland Shaun Murphy 4
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Sobradinho de Dues 0
EnglandEngland Shaun Murphy 4
EnglandEngland Ricky Walden 1
EnglandEngland Martin Gould 1
EnglandEngland Ricky Walden 4
EnglandEngland Shaun Murphy 5
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Stephen Hendry 1
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Stephen Hendry 4
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Noel Rodrigues Moreira 1
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Stephen Hendry 4
EnglandEngland Ali Carter 0
EnglandEngland Ali Carter 4
EnglandEngland Steve Davis 2

Quellen: <ref>Brazil Masters (2011). Snooker.org, abgerufen am 9. März 2016.</ref><ref>2011 Brazil Masters. In: cuetracker.net. Ron Florax, abgerufen am 9. März 2016.</ref>

Finale

Finale: Best of 9 Frames
Schiedsrichter/in: Michaela Tabb
Costão do Santinho Resort, Florianópolis, Brasilien, 18. September 2011
Graeme Dott SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg 0:5 EnglandEngland Shaun Murphy
4:93 (81), 35:84, 21:72 (54), 0:79 (79), 0:139 (139)
Höchstes Break 139
Century-Breaks 1
50+-Breaks 4

Century-Breaks

EnglandEngland Shaun Murphy 139<ref>Century Breaks, auf cuetracker.net, Seite auf Englisch, abgerufen am 21. Juni 2024</ref>, 111
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Igor Figueiredo 114
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Stephen Hendry 113

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Weltranglistenturniere
Australian Goldfields Open 2011 | Shanghai Masters 2011 | UK Championship 2011 | German Masters 2012 | Welsh Open 2012 | Haikou World Open 2012 | China Open 2012 | Snookerweltmeisterschaft 2012

PTC-Serie 2011/12
PTC 1 | PTC 2 | PTC 3 | PTC 4 | PTC 5 | PTC 6 | PTC 7 | PTC 8 | PTC 9 | PTC 10 | PTC 11 | PTC 12 | Grand Finals

Einladungsturniere
Wuxi Classic 2011 | World Cup 2011 | Brazil Masters 2011 | World Seniors Championship 2011 | Power Snooker Masters 2011 | Premier League Snooker 2011 | Masters 2012 | Snooker Shoot-Out 2012

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Q School 2012/1 | Q School 2012/2 | Q School 2012/3 Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

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