Zum Inhalt springen

Tausa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. November 2021 um 14:27 Uhr durch imported>Ente-in-Blau (Einwohnerzahl).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Tausa
Gemeinde Schöndorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(86)&title=Tausa 50° 38′ N, 11° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(86) 50° 37′ 38″ N, 11° 41′ 37″ O
 {{#coordinates:50,627222222222|11,693611111111|primary
dim=10000 globe= name=Tausa region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 474 m ü. NN
Einwohner: 86 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 54, abgerufen am 1. November 2021.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1979
Postleitzahl: 07924
Vorwahl: 036483
Lage von Tausa in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Tausa ist ein weilerartiger Ortsteil von Schöndorf im Saale-Orla-Kreis in Thüringen. In Tausa wohnten 2012 86 Personen.

Lage

Tausa befindet sich wie Külmla im gleichen muldenartigen Hochplateaus des Südostthüringer Schiefergebirges und liegt an der Bundesstraße 2550 etwas weiter östlicher.

Geschichte

Die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes erfolgte 1378.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 281.</ref> In dieser Zeit liegen auch die Ursprünge des Rittergutes Tausa, das bis 1945 Bestand hatte.<ref name=":0">Autorenkollektiv: Festschrift 625 Jahre Külmla, Schöndorf, Tausa. Hrsg.: Dorf- und Heimatverein Gemeinde Schöndorf e.V. Schöndorf 2003, S. 149.</ref> Im Mittelalter waren hier die von Obernitz begütert. Die Landwirtschaft prägt von jeher den Ort auf Grund der günstigen klimatischen und geologischen Bedingungen des Schleizer Oberlandes.<ref>Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).</ref>

Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Ziegenrück und kam nach dessen auf dem Wiener Kongress beschlossenen Abtretung mit dem Großteil des Neustädter Kreises zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach.

Am 1. Januar 1979 wurden die drei Orte Schöndorf, Tausa und Külmla zur politischen Gemeinde Schöndorf zusammengelegt.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 45.</ref>

Weblinks

Commons: Tausa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein