Hygrom
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| M67.4<ref name="Hygrom">Alphabetisches Verzeichnis zur ICD-10-WHO Version 2019, Band 3. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Köln, 2019, S. 328.</ref> | Ganglion |
| M70.4<ref name="Hygrom" /> | Bursitis praepatellaris |
| D18.1<ref name="Hygrom" /> | Lymphangiom, jede Lokalisation |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Als ein Hygrom (Neutrum; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), zu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref>Ludwig August Kraus: Kritisch-etymologisches medicinisches Lexikon. 3. Auflage. Verlag der Deuerlich- und Dieterichschen Buchhandlung, Göttingen 1844, S. 492: "Jetzt meint man, … eine Wassersucht der Hautschleimbeutel vor sich zu haben".</ref>) oder als eine Wassergeschwulst wird eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste bezeichnet. Die Ergussbildung kann beispielsweise aufgrund einer chronischen Entzündung einer Sehnenscheide (Tendovaginitis) oder eines Schleimbeutels (Bursitis, Schleimgeschwulst<ref>Markwart Michler, Jost Benedum: Einführung in die Medizinische Fachsprache. 2. Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1981, ISBN 3-540-10667-7, ISBN 0-387-10667-7, S. 252.</ref>) entstehen. Meist als Folge einer chronischen Entzündung kommt es zu einer tumorartigen Anschwellung von Schleimbeuteln und Sehnenscheiden durch eine seröse Flüssigkeit.<ref>Maxim Zetkin, Herbert Schaldach: Lexikon der Medizin. 16. Auflage. des Wörterbuches der Medizin. Verlag Ullstein Medical, Wiesbaden 1999, ISBN 3-86126-126-X, S. 899.</ref> Davon ist eine Hygromatosis rheumatica abzugrenzen. Überbeine oder auch Ganglien als flüssigkeitsgefüllte Exsudationszysten mit glatten oder zottig-warzigen Innenwänden werden ebenfalls Hygrome genannt.<ref>Roche Lexikon Medizin. 5. Auflage. Urban & Fischer, München, Jena 2003, ISBN 3-437-15156-8, S. 871.</ref> Hygrome können Fisteln ausbilden. Hygrome der harten Hirnhaut (Hygroma durae matris) können als Folge von Einblutungen nach deren Resorption entstehen. Ein Lymphangioma cavernosum wird als Hygroma cysticum bezeichnet.<ref>Peter Altmeyer: Therapielexikon Dermatologie und Allergologie. 2. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2005, ISBN 3-540-23781-X, S. 534 f.</ref>
Siehe auch
- Zervikales Hygrom (Hygroma colli cysticum)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />