Mutter-Teresa-Kathedrale
Die Mutter-Teresa-Kathedrale (albanisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine römisch-katholische Kathedrale in der kosovarischen Hauptstadt Pristina. Sie ist Konkathedrale des Bistums Prizren-Pristina.
Geschichte
Den Bau des Gotteshauses leitete der frühere Präsident des Kosovo, Ibrahim Rugova, ein.<ref>Refki Alija & Aleksandar Vasović: New Cathedral Symbolises Catholic Rebirth in Kosovo. BIRN, 6. September 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Dezember 2011; abgerufen am 19. September 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Grundsteinlegung fand am 26. August 2003 statt, die Bauarbeiten begannen jedoch erst am 5. September 2007.<ref>Katedralja “Nënë Tereza”, simbolika evropiane e Kosovës. In: kosovalive360.com. KosovaLive, 13. August 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Juni 2016; abgerufen am 19. September 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> 2010 wurde der Weihegottesdienst gefeiert, an dem zahlreiche Politiker und Geistliche des Landes teilnahmen. Die Kathedrale erhielt ihren Namen zu Ehren von Mutter Teresa.<ref name=":0">Kosovo: Neue Mutter-Teresa-Kirche eingeweiht. In: diepresse.com. Die Presse, 6. September 2010, abgerufen am 19. September 2016.</ref> 2015 sollten die Bauarbeiten voraussichtlich ganz abgeschlossen werden,<ref>Donjeta Hoxha: Dhjetë Vjet Për Katedralen (Zehn Jahre für die Kathedrale). In: Gazeta Jeta në Kosovë. 1. April 2013, abgerufen am 11. März 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> was jedoch nicht eingehalten werden konnte. Am 3. September 2017 wurde die Kathedrale durch Kardinal Ernest Simoni geweiht. Anlass war der 20. Todestag (5. September) und der erste Jahrestag der Heiligsprechung (4. September) von Mutter Teresa, die Patronin der Kirche ist.<ref>RNS Religion News Service, 5. September 2017</ref><ref>Riccardo Maccioni: A 20 anni dalla morte. Una cattedrale per Madre Teresa, in: Avvenire.it (italienisch)</ref>
Gleich neben der Kathedrale wurde auch die Residenz des kosovarischen Bischofs gebaut.
Die Kosten betrugen 2010 über € 1 Mio., welche von Privatpersonen gespendet wurden.<ref name=":0" /> Im Januar 2016 organisierte der New Yorker Kongressabgeordnete albanischer Herkunft Joseph J. DioGuardi eine Veranstaltung, bei welcher vonseiten der albanischen Diaspora in den USA US$ 1,3 Mio. für die Kathedrale gestiftet wurden. Allein der muslimisch-albanische Geschäftsmann Jim Xhema spendete eine Summe in Höhe von US$ 100.000.<ref>Mrekullia shqiptare, biznismeni mysliman shqiptar i jep 100 mijë dollarë për Katedralen në Prishtinë. In: shqiptari.eu. 14. Januar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2016; abgerufen am 19. September 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Bei den kosovarischen Muslimen wurden Stimmen laut, neben der Kathedrale als Symbol der Religionen-Harmonie eine neue große Moschee zu errichten. Denn bis heute verfügen die Muslime in Pristina über keine eigene Großmoschee. Die meisten stammen aus osmanischer Zeit und in den Gebetssälen herrscht seit langem Platzmangel. Die kontroverse Debatte um die Planung einer solchen Moschee eskalierte schon einige Male in Protestaktionen von auf Straßen betenden Muslimen. Immer wieder musste die Polizei eingreifen und die Menge auflösen.<ref>Olsi Jazexhi: Fetvaja e Kishës Katolike dhe dhuna policore në Prishtinë (Die Fatwa der Katholischen Kirche und die polizeiliche Gewalt in Pristina). In: Brezi i Ri. 29. Juni 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. März 2014; abgerufen am 11. März 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Von März bis November 2021 wurde in der Kathedrale eine Orgel aufgebaut. Sie stammt aus der profanierten<ref>Abschiedsgottesdienst und Profanierung der Pallottikirche in Rheinbach am 6. Februar 2021. Abgerufen am 23. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Pallotti-Kirche in Rheinbach und ist ein Geschenk der Pallottiner.<ref>Stefan Heuel: Pallottikirche ohne Kirche. Abgerufen am 23. August 2021.</ref> Sie ist ein Werk der Orgelbaufirma Kemper aus dem Jahr 1972. Kemper baute damals nur drei Werke (Pedal, Hauptwerk, Schwellwerk). Das letzte Werk wurde 1984 von Hugo Mayer gebaut, da Kemper zu dieser Zeit nicht mehr existierte. Auf drei Manualen und einem Pedal besitzt die Orgel 42 Register und ca. 3500 Pfeifen. Die Orgel bekam einen neuen Prospekt, eine Setzeranlage sowie einen zweiten Spieltisch.<ref>Orgel Pallotti-Kirche in Rheinbach. In: lingualpfeife.de. Abgerufen am 20. Dezember 2021.</ref>
Architektur
Die Mutter-Teresa-Kathedrale ist eine dreischiffige Basilika in modern adaptierten Formen der italienischen Romanik mit Querhaus und Apsis im Süden. An der Ost- und Westseite ist jeweils ein angebauter 70 m hoher Glockenturm. In der Baugestalt ist sie eine vergrößerte Nachbildung der Kathedrale Unserer lieben Frau von der immerwährenden Hilfe in Prizren. Das Kirchengebäude ist 32,50 Meter hoch, 42,30 Meter breit und 77,40 Meter lang.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 42° 39′ 23″ N, 21° 9′ 33,6″ O
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