Loitsch
Loitsch Stadt Weida
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(97)&title=Loitsch 50° 44′ N, 12° 3′ O
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| Höhe: | 259 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,93 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Loitsch, Stadt Weida. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 97 (31. Dez. 2012)<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (10/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 30. September 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 50 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Steinsdorf | |||||
| Postleitzahl: | 07570 | |||||
| Vorwahl: | 036603 | |||||
Lage von Loitsch in Weida
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Loitsch ist ein weiler im Ortsteil Steindorf der Stadt Weida im Landkreis Greiz in Thüringen.
Geographische Lage
Loitsch liegt südlich von Weida und Steinsdorf. Die Gemarkung mit der Blockflur (1905: 195 ha) befindet sich am Zusammenfluss von Leuba und Weida. Verkehrsmäßig ist der Weiler über die Landesstraße 2331, die Kreisstraßen 119 und 118 sowie über die Bahnstation Loitsch-Hohenleuben erfasst.
Geschichte
Im Jahre 1340 wurde das Dörfchen erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 169</ref> Der Name des Dorfes kommt wahrscheinlich aus dem Sorbischen und bedeutet ‚Sitz der Jäger‘. Die Loitschmühle wurde 1682 erstmals genannt.<ref>Günter Steiniger: Mühlen im Weidatal Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-934748-59-0, S. 183–187</ref> Bis Ende des 19. Jahrhunderts war Loitsch ein kleines Bauerndorf mit größeren Bauernhöfen. Mit dem Bau der Bahnstrecke Weida–Mehltheuer und dem Bau des Bahnhofes kehrte ein anderes Leben im Dorf ein. Schon Ende des 19. Jahrhunderts war ein Kurbetrieb im Örtchen entstanden.<ref>Offizielle Website der Gemeinde Steinsdorf, abgerufen am 20. Juni 2012.</ref> Am 1. Juli 1950 wurde Loitsch nach Steinsdorf eingemeindet. Am 31. Dezember 2013 wurde der Ort zusammen mit Steinsdorf nach Weida eingegliedert.
Literatur
- Das nördliche Vogtland um Greiz. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme im Raum Greiz, Weida, Berga, Triebes, Hohenleuben, Elsterberg, Mylau und Netzschkau. In: Leibniz-Institut für Länderkunde (Hrsg.): Landschaften in Deutschland. Band 68. Böhlau Verlag, Leipzig 2006, ISBN 3-412-09003-4, Loitsch, seit 1950 zu Steinsdorf, S. 135–137.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Hohenölsen mit Horngrund, Neudörfel, Kleindraxdorf und Ölsengrund | Schömberg | Steinsdorf mit Gräfenbrück, Loitsch und Schüptitz | Weida mit Deschwitz und Liebsdorf