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Horlachbach

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Horlachbach
Hairlachbach
Datei:Magnificent enlighting at the Horlachtal looking to the South-West - panoramio.jpg
Der Horlachbach im Horlachtal

Der Horlachbach im Horlachtal

Daten
Gewässerkennzahl AT: 2-8-92-68
Lage Stubaier Alpen, Bezirk Imst, Tirol (Österreich)
Flusssystem Donau
Abfluss über Ötztaler Ache → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Ursprung in den Stubaier Alpen aus dem Zwieselbachferner
47° 7′ 52″ N, 11° 2′ 42″ O
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Quellhöhe 2679 m ü. A.<ref name="TiRis" />
Mündung bei Östen in die Ötztaler AcheKoordinaten: 47° 9′ 2″ N, 10° 54′ 42″ O
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Mündungshöhe 947 m ü. A.<ref name="TiRis" />
Höhenunterschied 1732 m
Sohlgefälle 92 ‰
Länge 18,8 km<ref name="TiRis" />
Einzugsgebiet 71,6 km²<ref name="BHW" />
Gemeinden Umhausen
Stuibenfall, höchster Wasserfall Tirols
Datei:Stuibenfall Tirol018.JPG
Bachlauf oberhalb des Stuibenfalls

Bachlauf oberhalb des Stuibenfalls

Der Horlachbach, auch Hairlachbach<ref name="TiRis" /> genannt, ist ein rund 18,8 km<ref name="TiRis" /> langer, östlicher und rechter Zufluss der Ötztaler Ache im Tiroler Bezirk Imst.

Verlauf

Der Horlachbach entspringt in den Stubaier Alpen im Gemeindegebiet von Umhausen aus dem Rest des Zwieselbachferners, der sich zwischen der Larstigspitze im Westen sowie dem Winnebacher Weißkogel und Gleirscher Fernerkogel im Osten befindet, und weiterer Wasserrinnen der umliegenden Berge.

Zunächst fließt der Horlachbach nach Nordnordwesten bis zur Schweinfurter Hütte und wendet sich dann beim Zwieselbacher Grieskogel nach Westen. An den Horlachalmen gibt es eine Wasserfassung, die durch einen Stollen Wasser zum Speicher Längental in Kühtai leitet. Die Wasserfassung wird unregelmäßig nach ergiebigen Regenfällen vom Geschiebe gereinigt, wodurch der Wasserabfluss schwallartig ansteigen kann.<ref name="TSH" /> Der Bach verläuft weiter durch das Horlachtal, wo er mehrere kleine Zuflüsse von rechts und den Grastalbach von links erhält. Bis nach Niederthai durchfließt er das recht flache Hochtal mit dem Kühwald, um sich dann am Rand des Tauferberges als Stuibenfall 159 m in die Tiefe zu stürzen.

Nach dem Wasserfall und einem kurzen Bogen wendet sich der Horlachbach wieder nach Nordwesten, fließt durch Umhausen und mündet etwas nach Unterqueren der Ötztalstraße (B 186) beim Ortsteil Östen in den dort von Süden kommenden Inn-Zufluss Ötztaler Ache.

Einzugsgebiet

Das Einzugsgebiet des Horlachbaches beträgt 71,6 km²,<ref name="BHW" /> davon sind (Stand 1988) 2,1 km² (3 %) vergletschert.<ref name="FinMooWim" /> Der höchste Punkt im Einzugsgebiet ist der Strahlkogel (3288 m ü. A.). Durch die Ausleitung in den Speicher Längental wird das wirksame Einzugsgebiet um 25,8 km² reduziert.<ref name="BMLFUW" />

Der Horlachbach ist bei Sportfischern wegen seines Reichtums an Bachforellen, Bachsaiblingen und im unteren Lauf auch Regenbogenforellen beliebt.

Weblinks

Commons: Horlachbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="TiRis">tiris - Tiroler Rauminformationssystem, auf tirol.gv.at</ref>

<ref name="BHW">Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau (Hrsg.): Österreichischer Wasserkraft Kataster: Ötztaler Ache. Wien 1948, S. III/2a 3 (Digitalisat, Universität Innsbruck)</ref>

<ref name="TSH"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tourentipps Schweinfurter Hütte (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schoenebergtouren.de, auf schoenebergtouren.de</ref>

<ref name="FinMooWim">Helmut Mader, Theo Steidl, Reinhard Wimmer: Abflussregime österreichischer Fließgewässer. Beiträge zu einer bundesweiten Fließgewässertypologie. Umweltbundesamt, Monographien Band 82, Wien 1996, S. 49 (PDF; 14,7 MB)</ref>

<ref name="BMLFUW">Vorlage:HydrographischesJahrbuchOesterreich</ref> </references>