Lightweight Portable Security
| Lightweight Portable Security | |
|---|---|
| Datei:Seal of the United States Department of Defense (1949–2022).svgDatei:Air Force Research Laboratory.svg | |
| Entwickler | US-Verteidigungsministerium |
| Lizenz(en) | Freeware |
| Erstveröff. | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Akt. Version | 3.0.4 (eingestellt) (30. April 2021) |
| Department of Defense | |
Lightweight Portable Security (kurz: LPS) ist eine Linux-Distribution des US-Verteidigungsministeriums, die im Juni 2011 veröffentlicht wurde. Es ist die erste nationale amerikanische Linux-Desktop-Distribution.<ref name = "zdnet">Linux has long had a close, working relationship with governments, but Lightweight Portable Security (LPS) is the first official U.S. Linux distribution zdnet.com</ref> Das Live-System wird lediglich von einer CD oder einem USB-Stick gestartet, womit es höhere Sicherheit und Mobilität gewährt. Zudem hinterlässt es auch keinerlei Spuren auf dem Rechner. 2017 wurde das System in "Trusted End Node Security (TENS)" umbenannt.<ref>https://web.archive.org/web/20160925222355/https://www.spi.dod.mil/lipose.htm</ref> Mit der Version 3.0.4 wurde die Distribution 2021 eingestellt.<ref>https://web.archive.org/web/20210818100531/https://www.tens.af.mil/download.htm</ref>
Allgemeines
Vorinstalliert sind ein Texteditor, der Taschenrechner und ein SSH-Client; eine Deluxe-Version enthält zusätzlich das Office-Paket LibreOffice und die Adobe Reader Software. Die Verschlüsselung vertraulicher Daten ist per Drag and Drop möglich. Änderungen am LPS-Stick werden beim nächsten Neustart automatisch rückgängig gemacht.
Systemvoraussetzungen
Minimal vorausgesetzt wird ein x86-Prozessor sowie 1 GB RAM, für neuere Versionen ist ein 64-Bit-Prozessor notwendig.<ref>https://web.archive.org/web/20210306154456/https://spi.dod.mil/download.htm</ref>
Rezeption
Die Chip meinte, dass LPS optisch nur Standardkost bietet, aber dafür Windows 2000 zum Verwechseln ähnlich sieht. Die Distribution würde sich eignen, „um vertrauliche Online-Angelegenheiten auf fremden Rechnern zu erledigen“.<ref>Lightweight Portable Security chip.de</ref> Das Onlinemagazin tecChannel meinte, dass Lightweight Portable Security tragbar und sicher sei. LPS wäre eine Linux-Distribution, die die Privatsphäre schützen soll.<ref>Lightweight Portable Security 1.3.3 tecchannel.de</ref> ZDNET glaubt nicht, dass diese Distribution für jeden geeignet sei, aber wenn man ein sicheres Desktop-Betriebssystem will, das in der Tasche tragbar ist und auf fast jedem Computer verwenden werden kann, dann würde es sich lohnen LPS zu nutzen.<ref name = "zdnet" />
Weblinks
Einzelnachweise
<references />