Schopflohe
Schopflohe Gemeinde Fremdingen
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(338)&title=Schopflohe 48° 59′ N, 10° 29′ O
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| Höhe: | 474 (460–487) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 10,08 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 338<ref>Einwohnerzahlen auf der Gemeinde-Website</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 86742 | |||||
| Vorwahl: | 09086 | |||||
Schopflohe (früher Schopfloch genannt) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Fremdingen im Landkreis Donau-Ries (Schwaben, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Schopflohe hat eine Fläche von 10,080 km². Sie ist in 840 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 12000,17 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Schopflohe (096702). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 9. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. April 2026.</ref>
Lage
Das Pfarrdorf liegt ca. 2 km nordöstlich von Fremdingen auf einem Südwestabfall in freier Flur. Es wird von der Kreisstraße DON 4 durchquert.
Geschichte
Der Ort entstand der Ort wohl in karolingischer Zeit, worauf die Namensendung „-lohe“ (mhd. für Wald, Hain) hindeutet. Das 1299 ersterwähnte Schopflohe ist damals im Besitz der Herren von Hohentrüdingen. Später beanspruchten bis zu sieben Grundherren die Dorfherrschaft, von denen sich aber keiner durchsetzen konnte. Deshalb war Schopflohe im Mittelalter ein Freidorf mit weitgehender Autonomie.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Schopflohe 1632 von kaiserlichen Truppen geplündert und 1634 nach der Schlacht von Nördlingen weitgehend niedergebrannt. 1652 – der Ort war noch nicht wieder aufgebaut – kamen protestantische Glaubensflüchtlinge aus der Salzburger Gegend und besiedelten den Ort neu.
Anlässlich der Deutschen Reichsgründung im Jahr 1871 wurde eine Friedenseiche gepflanzt, die bis heute steht.<ref>Ortsgeschichte auf der Gemeinde-Website</ref>
Von 1963 bis 1969 wurde die Flurbereinigung durchgeführt.
Bis zur Gebietsreform in Bayern war Schopflohe eine selbständige Gemeinde mit dem Gemeindeteil Bosacker. Am 30. April 1978 wurde die Gemeinde aufgelöst: Schopflohe wurde in die Gemeinde Fremdingen eingegliedert, Bosacker kam zur Gemeinde Weiltingen.<ref> </ref>
Baudenkmäler
Neben einigen anderen Baudenkmälern stehen die römisch-katholische und die evangelisch-lutherische Pfarrkirche auf der Denkmalliste.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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