Zum Inhalt springen

Lehmingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. April 2026 um 17:22 Uhr durch imported>Der X an alle Rahm.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Lehmingen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(276)&title=Lehmingen 48° 59′ N, 10° 37′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(276) 48° 58′ 56″ N, 10° 36′ 38″ O
 {{#coordinates:48,982257|10,610443|primary
dim=10000 globe= name=Lehmingen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 422 m ü. NHN
Fläche: 4 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 276 (2018)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1976
Postleitzahl: 86732
Vorwahl: 09082
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Lehmingen ist ein Gemeindeteil der Stadt Oettingen in Bayern im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Lehmingen hat eine Fläche von 4,000 km². Sie ist in 487 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8213,27 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Lehmingen (096715). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 8. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. April 2026.</ref>

Lage

Das Pfarrdorf liegt an der Wörnitz, etwa drei Kilometer von Oettingen entfernt. Die Kreisstraße DON 14 von Dornstadt nach Oettingen durchquert den Ort. Gemeindestraßen zweigen nach Lohe und zur östlich verlaufenden Staatsstraße 2221 und Bundesstraße 466 ab.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. April 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

1009 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. 1366 verkauften die Herren von Berg, ein ansässiges Rittergeschlecht, ihren Lehminger Besitz an das Kloster Auhausen. Mit diesem ging Lehmingen 1530 an die Markgrafen von Ansbach, die 1533 die Reformation durchführten.

Lehmingen lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 45 Untertansfamilien, von denen 41 ansbachische Ämter als Grundherren hatten.<ref>Johann Bernhard Fischer: Lehmingen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 382 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 310.</ref> Zwischen 1791 und 1797 fiel das Dorf an Preußen, 1806 kam es zum Königreich Bayern.

Am 1. Juli 1976 wurde die Gemeinde Lehmingen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Oettingen eingegliedert.<ref> </ref> Die ehemals selbstständige Gemeinde führte ein Wappen.

Bis Ende der 1960er Jahre war der Ort rein landwirtschaftlich strukturiert. Mit der Flurbereinigung 1973 entstand im Westen das erste Siedlungsgebiet.

Persönlichkeiten

Der Lehrer und Heimatdichter Friedrich Völklein (1880–1960) wurde in Lehmingen geboren.

Literatur

Weblinks

Commons: Lehmingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein