Lehmingen
Lehmingen Stadt Oettingen in Bayern
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(276)&title=Lehmingen 48° 59′ N, 10° 37′ O
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| Höhe: | 422 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 4 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 276 (2018)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1976 | |||||
| Postleitzahl: | 86732 | |||||
| Vorwahl: | 09082 | |||||
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Lehmingen ist ein Gemeindeteil der Stadt Oettingen in Bayern im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Lehmingen hat eine Fläche von 4,000 km². Sie ist in 487 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8213,27 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Lehmingen (096715). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 8. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. April 2026.</ref>
Lage
Das Pfarrdorf liegt an der Wörnitz, etwa drei Kilometer von Oettingen entfernt. Die Kreisstraße DON 14 von Dornstadt nach Oettingen durchquert den Ort. Gemeindestraßen zweigen nach Lohe und zur östlich verlaufenden Staatsstraße 2221 und Bundesstraße 466 ab.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. April 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
1009 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. 1366 verkauften die Herren von Berg, ein ansässiges Rittergeschlecht, ihren Lehminger Besitz an das Kloster Auhausen. Mit diesem ging Lehmingen 1530 an die Markgrafen von Ansbach, die 1533 die Reformation durchführten.
Lehmingen lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 45 Untertansfamilien, von denen 41 ansbachische Ämter als Grundherren hatten.<ref>Johann Bernhard Fischer: Lehmingen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 382 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 310.</ref> Zwischen 1791 und 1797 fiel das Dorf an Preußen, 1806 kam es zum Königreich Bayern.
Am 1. Juli 1976 wurde die Gemeinde Lehmingen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Oettingen eingegliedert.<ref> </ref> Die ehemals selbstständige Gemeinde führte ein Wappen.
Bis Ende der 1960er Jahre war der Ort rein landwirtschaftlich strukturiert. Mit der Flurbereinigung 1973 entstand im Westen das erste Siedlungsgebiet.
Persönlichkeiten
Der Lehrer und Heimatdichter Friedrich Völklein (1880–1960) wurde in Lehmingen geboren.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Lehmingen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 310 (Digitalisat).
- Gottfried Stieber: Lehmingen. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 551–553 (Digitalisat).
Weblinks
- Lehmingen auf der Website von Oettingen
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Lehmingen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Lehmingen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references />
Bettendorf | Breitenlohe | Erlbach | Heuberg | Lehmingen | Lohe | Mörsbrunn | Niederhofen | Nittingen | Oettingen i.Bay. | Seehof | Siegenhofen
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
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- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries)
- Oettingen in Bayern
- Ersterwähnung 1009
- Gemeindeauflösung 1976
- Ort an der Wörnitz
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Donau-Ries