Hochaltingen
Hochaltingen Gemeinde Fremdingen
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(200)&title=Hochaltingen 48° 58′ N, 10° 30′ O
{{#coordinates:48,963707|10,502192|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Hochaltingen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 490 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,65 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 200 (2013)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 86742 | |||||
| Vorwahl: | 09086 | |||||
Hochaltingen (Rieser Schwäbisch Holde) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Fremdingen im Landkreis Donau-Ries (Schwaben, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Hochaltingen hat eine Fläche von 3,653 km². Sie ist in 427 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8554,31 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Hochaltingen (096705). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 9. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. April 2026.</ref>
Lage
Das Pfarrdorf liegt auf freier Flur am nördlichen Rande des Rieses. Die Staatsstraße 2214 führt nach Fremdingen (3,5 km westlich) bzw. nach Belzheim (2 km östlich). Die Kreisstraße DON 12 zweigt von dieser ab und führt an Herblingen vorbei nach Utzwingen (3 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Herblingen (1 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. April 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1153 als „Haheltingen“ erstmals schriftlich erwähnt. Es gab zu dieser Zeit ein Ortsadelsgeschlecht. Ab 1238 sind die Edelherren von Hürnheim im Besitz des Ortes, die sich seitdem Herren von Hürnheim-Niederhaus-Haheltingen nennen. Das Geschlecht starb 1585 im Mannesstamm aus und die Erbin Cordula brachte den Besitz den Freiherren von Welden zu. 1764 verkauften diese den Ort an die Grafen von Oettingen-Spielberg für einen Wert von ca. 550.000 Rheinischen Gulden.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand der Steuerdistrikt Hochaltingen. Zu diesem gehörten Fallhaus, Herblingen und Nonnenbergmühle.<ref>Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 158 (Digitalisat).</ref> Wenig später wurde die Ruralgemeinde Hochaltingen gebildet, zu der Fallhaus gehörte. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Herrschaftsgericht Oettingen diesseits der Wörnitz.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 76 (Digitalisat).</ref> Am 1. Mai 1978 wurde das Hochaltingen in die Gemeinde Fremdingen eingegliedert.<ref> </ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Baudenkmäler
In Hochaltingen gibt es sieben Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Fremdingen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Marienstraße 1: katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
- Marienstraße 5: Friedhof
- Sankt-Ulrich-Straße 4: ehemaliges Spital
- Schlossstraße 4: Schloss Hochaltingen
- Schlossstraße 6: katholisches Pfarrhaus
- Kapelle und Bildstock
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.● Haus Schneider (Bladschneider)
Exerzitien Haus St. Ulrich
Im Ortszentrum befindet sich das bundesweit bekannte katholische Exerzitienhaus St. Ulrich. Träger ist die gemeinnützige „St.-Ulrich-Stiftung“.<ref>Webseite: Haus St. Ulrich - Hochaltingen.</ref>
Persönlichkeiten
- Ludwig Joseph von Welden (* 1727 in Hochaltingen; † 1788 in Freising), Fürstbischof von Freising
Literatur
- Karl Bosl (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Band 7: Bayern (= Kröners Taschenausgabe. Band 277). 3. Auflage. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-27703-4, S. 300.
- Georg Lill (Hrsg.), Karl Gröber: Die Kunstdenkmäler von Bayern, VII (Schwaben), 1: Bezirksamt Nördlingen. R. Oldenbourg Verlag, München 1938, S. 178–203. (Nachdruck: R. Oldenbourg Verlag, München/Wien 1982, ISBN 3-486-50514-9)
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hochaltingen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Fremdingen Vorlage:Hinweisbaustein
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Ort im Landkreis Donau-Ries
- Fremdingen
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries)
- Ersterwähnung 1153
- Gemeindeauflösung 1978
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Donau-Ries