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Nettetal

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Nettetal COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 20′ N, 6° 15′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05166016}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 20′ N, 6° 15′ O
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  }}
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Kreis: Viersen
Höhe: 38 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05166016}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 41334
Vorwahlen: 02153, 02157, 02158
Kfz-Kennzeichen: VIE, KK
Gemeindeschlüssel: 05 1 66 016
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Doerkesplatz 11
41334 Nettetal
Website: www.nettetal.de
Bürgermeister: Christian Küsters (Bündnis 90/Die Grünen)
Lage der Stadt Nettetal im Kreis Viersen
<imagemap>

Bild:Nettetal in VIE.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 8 79 34 79 34 99 9 99 Kreis Viersen poly 0 150 60 150 141 85 141 0 0 0 Nordrhein-Westfalen poly 333 30 308 0 141 0 121 105 153 115 217 85 239 52 292 52 Kreis Kleve poly 333 30 308 0 411 0 411 30 400 41 411 52 359 64 337 52 Kreis Wesel poly 411 30 400 42 411 52 Duisburg poly 337 52 373 62 411 59 411 150 381 185 319 181 319 169 333 140 308 115 309 61 Krefeld poly 382 181 411 150 411 329 351 329 337 299 319 314 323 247 337 255 403 226 411 216 390 212 Rhein-Kreis Neuss poly 321 247 315 314 337 299 351 329 201 329 179 314 201 264 226 255 239 264 267 255 292 226 Mönchengladbach poly 179 317 201 329 80 329 103 309 121 329 141 299 Kreis Heinsberg poly 98 308 80 329 0 329 0 0 121 105 35 239 20 247 20 264 20 308 34 329 90 301 Niederlande poly 141 226 161 212 161 198 201 198 179 115 149 115 121 105 80 169 113 169 Nettetal poly 255 198 316 169 333 140 304 115 243 140 255 169 239 169 268 194 Tönisvorst poly 237 169 255 169 218 85 179 105 191 159 226 150 Grefrath poly 20 264 29 264 121 247 141 276 141 306 121 329 91 301 36 329 20 304 Niederkrüchten poly 30 264 121 247 141 228 132 207 110 169 75 177 43 231 20 245 Brüggen poly 161 212 161 193 201 201 192 159 226 150 236 169 264 186 264 194 255 203 292 228 265 264 233 264 226 255 201 264 Viersen poly 255 204 315 169 322 182 383 184 388 212 398 212 411 222 371 239 337 255 292 229 Willich poly 238 130 218 81 245 46 289 53 325 30 337 52 308 58 307 116 239 140 Kempen poly 121 247 159 212 201 270 185 313 171 317 136 289 137 272 Schwalmtal desc bottom-right </imagemap>

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Die Stadt Nettetal liegt am Niederrhein im Westen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Geographie

Die Stadt liegt im Herzen des Naturparks Maas-Schwalm-Nette in direkter Nachbarschaft zu den Niederlanden und umfasst sechs Stadtteile, die als räumlich getrennte Siedlungsflächen (Ortschaften) bestehen.

Ihren Namen verdankt die Gemeindefusion Nettetal dem Flüsschen Nette, das auf einer Länge von 12,25 Kilometern die Stadt durchfließt. Ausgedehnte Wald- und Heideflächen mit einem großen Wanderwegenetz machen die Stadt zu einem zentralen Erholungsort im Naturpark Maas-Schwalm-Nette.

Zu Nettetal gehören zwölf Seen mit einer Fläche von rund 179 Hektar (vergleiche: Nette-Seen, Krickenbecker Seen). Im Folgenden die Namen der Seen, gegliedert nach den Flüsschen, von denen sie gespeist werden (in Klammern die ungefähre Größe in Hektar):

Von der Nette gespeist

  • Kleiner Breyeller See (5,3)
  • Großer Breyeller See (9,2)
  • Nettebruch (13,2)
  • Windmühlenbruch (6)
  • Ferkensbruch (4,5)
  • Kleiner de Wittsee (4,5)
  • Großer de Wittsee (22,5)
  • Schrolik (15,5)
  • Poelvennsee (24,5)

An der Renne

  • Hinsbecker Bruch (37,5)
  • Glabbacher Bruch (36)

Vom Königsbach gespeist

  • Kälberweide (5)

Die relativ seen- und waldreiche Region ist ein Naherholungsgebiet für den Ballungsraum Rhein-Ruhr; dazu tragen auch die beiden staatlich anerkannten Erholungsorte Hinsbeck und Leuth bei. Nettetal hat als Claim den Begriff „Seenstadt“.<ref>Siehe z. B: die Homepage: Nettetal - die Seenstadt am Niederrhein</ref> Früher gab es Strandbäder am Krickenbecker See und am Poelvenn; diese sind geschlossen.<ref>Rheinische Post vom 27. Juni 2012: Seenstadt ohne Strandbad</ref> Die nächstgelegenen Möglichkeiten mit Badeaufsicht in einem See zu schwimmen, sind seitdem die „Blaue Lagune“ bei Herongen und der Heidweiher bei Amern.<ref>http://blaue-lagune.de/, www.heidweiher.de</ref>

Nachbargemeinden

Beginnend im Norden im Uhrzeigersinn grenzen an Nettetal die Stadt Straelen und die Gemeinde Wachtendonk (Kreis Kleve), Grefrath, die Stadt Viersen, Schwalmtal und Brüggen (Kreis Viersen) sowie die Gemeinde Beesel und die Stadt Venlo in der niederländischen Provinz Limburg.

Stadtgliederung

Nach der Hauptsatzung gliedert sich Nettetal in sechs „Bezirke“ genannte Ortschaften: „Das Stadtgebiet wird in folgende Bezirke eingeteilt: Breyell, Hinsbeck, Kaldenkirchen, Leuth, Lobberich und Schaag.“<ref name="Hauptsatzung" /> Die beiden ehemaligen Städte Kaldenkirchen und Lobberich sowie die drei ehemaligen Gemeinden Breyell, Hinsbeck und Leuth bildeten die fünf ursprünglichen Ortschaften. Die jüngste Ortschaft Schaag im äußersten Süden Nettetals entstand 1995 aus einem Teil Breyells. Die Abgrenzung der heute sechs Bezirke untereinander wurde vom Stadtrat zuletzt am 8. Februar 2011 im Bereich der Stadtteilgrenze Hinsbeck/Lobberich abgeändert.<ref>9. Änderungssatzung zur Hauptsatzung vom 14.09.2005, abgedruckt im <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amtsblatt Kreis Viersen, 67. Jahrgang Nr. 5 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis-viersen.de (PDF; 3,0 MB) vom 10. Februar 2011, Seite 86</ref>

Ortsteil Einwohner km² E / km² Ortsvorsteher Bezirke der Stadt Nettetal
Breyell 8.460 11,85 714 Vera Gäbler (CDU)
Hinsbeck 4.658 18,98 245 Heinrich Ophoves (CDU)
Kaldenkirchen 10.035 15,24 658 Claudia Willers (CDU)
Leuth 1.777 13,21 135 Willi Ridder (CDU)
Lobberich 13.916 17,64 789 Harald Post (CDU)
Schaag 3.760 6,95 541 Günter Syben (CDU)
Stadt Nettetal 42.606 83,87 508

Einwohner am 31. Dezember 2019<ref>Daten & Fakten | Stadt Nettetal. Abgerufen am 10. August 2020.</ref>

Geschichte

Der Name geht auf das 1322 erstmals verschriftlichte Flüsschen Nette zurück, das wohl nach urgermanisch *nata-a (‚nass‘) benannt wurde.<ref>Manfred Niemeyer (Hrsg.): Deutsches Ortsnamenbuch. De Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-018908-7, S. 433.</ref>

Die Stadt Nettetal entstand am 1. Januar 1970 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Leuth, Breyell und Hinsbeck sowie der Städte Kaldenkirchen und Lobberich. Kleinere Teile der ehemaligen Gemeinden Amern, Boisheim, Brüggen, Dülken, Grefrath und Süchteln kamen hinzu.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 115.</ref>

Politik

Rat

Nach den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014, am 13. September 2020 und am 14. September 2025 setzte sich der Rat der Stadt folgendermaßen zusammen:

Fraktion Sitze
2025<ref>Wahlergebnispräsentation Stadt Nettetal Ratswahl. 14. September 2025, abgerufen am 1. Dezember 2025.</ref> 2020<ref>Wahlergebnispräsentation Stadt Nettetal Ratswahl. Abgerufen am 13. Oktober 2020.</ref> 2014
CDU 20 20 21
Bündnis 90/Die Grünen 10 11 4
SPD 8 8 10
AfD 7 2 2
Wir in Nettetal 4 5 4
FDP 3 4 3
ABN (Aktive Bürger für Nettetal)0 2
Gesamt 52 50 46

In der Wahlperiode 2014–2020 verließen die beiden Ratsmitglieder der AfD ihre Partei und bildeten seit 2018 die Blaue-Partei-Fraktion. Ein Mitglied verließ die ABN-Fraktion und schloss sich der AfD an. Zwei Ratsmitglieder waren damit fraktionslos.<ref>https://www.nettetal.de/de/dezernat1/ratsangelegenheiten-sitzungen/</ref>

Bürgermeister

Zum Bürgermeister wurde 2020 und erneut 2025 jeweils in der Stichwahl Christian Küsters (Bündnis 90/Die Grünen) gewählt.<ref>Wahlergebnispräsentation Stadt Nettetal Bürgermeisterwahl. Abgerufen am 13. Oktober 2020.</ref><ref>Wahlergebnispräsentation Stadt Nettetal Bürgermeisterwahl. 28. September 2025, abgerufen am 1. Dezember 2025.</ref> Sein Vorgänger Christian Wagner (CDU) amtierte seit 2004.<ref>Ansprache des Bürgermeisters Christian Wagner zum Beginn der neuen Wahlperiode am 3. November 2009. Abgerufen am 13. Oktober 2020.</ref>

Wappen und Banner

Da die Wappen der Ursprungsgemeinden nicht kombiniert werden konnten, wurde am 8. April 1971 ein neues Wappen eingeführt. Es stellt die Natur dar, welche die Region dominiert. Dies wird durch eine Seerose auf blauem Grund (Wasser) symbolisiert. In Blau eine silberne (weiße) Seerose mit goldenem (gelbem) Butzen, kreisförmig umgeben von fünf goldenen (gelben) Seerosenblättern. Die fünf Seerosenblätter stehen für die zur Stadt Nettetal zusammengeschlossenen Städte Kaldenkirchen und Lobberich sowie die Gemeinden Breyell, Hinsbeck und Leuth.

Das Banner der Stadt zeigt die Farbe Blau mit dem Stadtwappen ohne Schild etwas oberhalb der Mitte.<ref name="Hauptsatzung">Hauptsatzung der Stadt Nettetal vom 14. September 2005 in der Fassung der 20. Änderungssatzung vom 3. November 2020 (PDF, 941KB).</ref>

Städtepartnerschaften

Nettetal unterhält offizielle Partnerschaften mit der französischen Gemeinde Caudebec-en-Caux, mit der polnischen Stadt Ełk (seit 1998) und mit dem britischen Verwaltungsbezirk Fenland. Eine „Städtefreundschaft“ pflegt Nettetal mit der sächsischen Stadt Rochlitz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Städtepartnerschaften. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nettetal.de Stadt Nettetal, abgerufen am 5. Januar 2022.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Sequoiafarm Eingangsbereich.jpg
Eingangsbereich der Sequoiafarm Kaldenkirchen
Datei:Krickenbeck-Sammlung Duncker (5416519).jpg
Schloss Krickenbeck um 1860, Sammlung Alexander Duncker

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Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahr 2022 erzielte Nettetal Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Höhe von 26,5 Millionen Euro. Mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 410 % ist Nettetal eine der gewerbesteuerlich teureren Gemeinden Deutschlands.<ref>Gewerbesteuer.net: Gewerbesteuerhebesatz Nettetal (Stadt) - Gewerbesteuer 2024. Abgerufen am 5. Dezember 2024.</ref>

Unternehmen

Bildung

Weiterführende Schulen

  • Werner-Jaeger-Gymnasium (Lobberich)
  • Gesamtschule Nettetal (Breyell)
  • Realschule Nettetal (Kaldenkirchen)
  • Comeniusschule (Hinsbeck)
  • Berufskolleg Rhein-Maas – Standort Lobberich
  • Städtische Hauptschule Lobberich (geschlossen im Sommer 2014)

Grundschulen

  • Katholische Grundschule Breyell
  • Gemeinschaftsgrundschule Breyell
  • Katholische Grundschule Hinsbeck
  • Gemeinschaftsgrundschule Kaldenkirchen
  • Katholische Grundschule Kaldenkirchen
  • Katholische Grundschule Leuth
  • Katholische Grundschule Lobberich
  • Gemeinschaftsgrundschule Lobberich
  • Hubertusgrundschule Schaag

Verkehr

Die Bundesautobahn 61 sowie der Maas-Wupper-Express mit Halt im Bahnhof Kaldenkirchen und im Bahnhof Breyell durchqueren Nettetal. Die Bundesstraßen 509 und 221 durchqueren ebenfalls das Stadtgebiet.

Persönlichkeiten

In Nettetal geboren

Mit Nettetal verbunden

  • Hanna Meuter (1889–1964), Soziologin, Dozentin und Schriftstellerin; lebte seit Anfang der 1950er bis zu ihrem Tod 1964 in Lobberich
  • Ernst J. Martin (1900–1967), Autor, Zahnarzt und Gründer der Sequoiafarm
  • Illa Martin (1900–1988), Zahnärztin, Dendrologin und Mitbegründerin der Sequoiafarm
  • Günther Hinnenthal (1903–1945), Pfarrer
  • Heinz Lanser (* 1937), 1970–2000 Kulturamtsleiter; Maler und Zeichner
  • Wolfgang Seifen (* 1956), 1976–1983 Kirchenmusiker an St. Sebastian in Nettetal-Lobberich
  • Fabian Grischkat (* 2000), Webvideoproduzent, Moderator und Aktivist

Siehe auch

Weblinks

Commons: Nettetal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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