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Frontbeauftragter

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Als Frontbeauftragte wurden während des Zweiten Weltkrieges insbesondere die auf der Seite der Roten Armee kämpfenden Deutschen bezeichnet. Zu Beginn des Krieges waren es vorwiegend emigrierte deutsche Kommunisten, die zum Ende des Krieges mit Angehörigen des Nationalkomitees Freies Deutschland verstärkt wurden. Es waren etwa 2.000 Frontbeauftragte auf sowjetischer Seite den militärischen Fronten zugeteilt.<ref>Heike Bungert: Das Nationalkomitee und der Westen, Franz Steiner Verlag, 1997, S. 212.</ref>

Neben der prosowjetischen Propaganda<ref>Hans Gotthard Ehlert (Hrsg.), Armin Wagner (Hrsg.): Genosse General!: die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen, S. 69.</ref>, vor allem durch Flugblatt- und Lautsprechereinsätze, wurde auch militärische Aufklärung betrieben.<ref>Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Band 42, Rütten & Loening, 1994, S. 655.</ref>

Das Komitee Freies Deutschland für den Westen (KFDW) auch als Comité „Allemagne libre“ pour l’Ouest (CALPO) bekannt, setzte deutsche Emigranten und ehemalige deutsche Wehrmachtsangehörige als Frontbeauftragte ein. 1944 waren ca. 80 Personen für den Propagandaeinsatz ausgebildet.<ref>Stefan Doernberg, Heinz Kühnrich: Im Bunde mit dem Feind: «Deutsche auf alliierter Seite», Dietz, 1995, S. 105.</ref><ref>Gottfried Hamacher. Unter Mitarbeit von André Lohmar: Gegen Hitler – Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“: Kurzbiographien. Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin. Band 53. ISBN 3-320-02941-X (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento vom 5. Oktober 2007 im Internet Archive), siehe auch im Wiki des DRAFD e. V.)</ref>

Bekannte Frontbeauftragte (Auswahl)

Einzelnachweise

<references />