Blackberry Messenger
| Blackberry Messenger
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo | |
| Basisdaten
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| Maintainer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Entwickler | Blackberry |
| Erscheinungsjahr | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Aktuelle Version | 8.1.0.20 (bis Blackberry OS 7.1) 10.16.7.2 variiert<ref>Installationsseite für Android. In: Google Play. Abgerufen am 24. August 2017.</ref> (Android) 300.0.26.242 (iOS) |
| Aktuelle Vorabversion | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Betriebssystem | Blackberry OS ab 4.5, Android ab 2.3, iOS ab 8.1 |
| Programmiersprache | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Kategorie | Instant Messaging |
| Lizenz | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| deutschsprachig | ja |
| bbm.com | |
Blackberry Messenger (abgekürzt BBM) war ein Instant-Messaging-Dienst des kanadischen Unternehmens Blackberry, der 2022 eingestellt wurde.<ref>Kult-Smartphone-Hersteller macht Schluss: Einstiger Gigant verschwindet vom Markt. In: Chip. 25. Oktober 2021, abgerufen am 14. Februar 2024.</ref> Seit 2019 bietet BlackBerry den neuen, Ende-zu-Ende verschlüsselten und kostenpflichtigen BlackBerry Messenger Enterprise (BBMe) an. Dieser ist auf allen gängigen Plattformen wie Google Android, Apple iOS/macOS, Windows (für PC und Notebook) sowie BlackBerry OS 10 verfügbar.<ref>Volker Weber: BlackBerry Messenger: BBM wird eingestellt. In: heise. 18. April 2019, abgerufen am 14. Februar 2024.</ref>
Ursprung und Entwicklung
BBM wurde ursprünglich von Research In Motion (heute BlackBerry) für die Kommunikation zwischen Geräten der Marke Blackberry mit dem Blackberry OS entwickelt. Diese Software war auf allen Blackberry-Smartphones vorinstalliert. Im Oktober 2013 erschien der Dienst schließlich auch für Android- und iOS-Geräte. Eine Chat-Verbindung wurde über das geschlossene Blackberry-Netzwerk aufgebaut, auf das Drittanbieter keinen Zugriff hatten. Ab Version 6.0 können auch Applikationen von Drittanbietern die BBM-Infrastruktur nutzen,<ref>Matthew Miller, Stefan Beiersmann: Blackberry Messenger 6 integriert sich in Anwendungen Dritter. In: ZDNet. 28. Juli 2011, abgerufen am 14. Februar 2024.</ref> die Liste der unterstützten Anwendungen beinhaltet zum Beispiel Foursquare und die Huffington Post.<ref>Blackberry: Innerhalb von Apps chatten. In: ntv. 29. Juli 2011, abgerufen am 8. November 2023.</ref>
Am 15. Mai 2013 kündigte Blackberry an, BBM als App für Apple iOS und Android zu entwickeln und diese im Sommer 2013 zu veröffentlichen. Damit wollte man in Konkurrenz zu anderen plattformübergreifenden Instant-Messaging-Apps wie WhatsApp treten.<ref>Denise Bergert: BlackBerry Messenger erscheint für iOS und Android. In: pcwelt.de. 15. Mai 2013, abgerufen am 24. August 2017.</ref> Nach einer Verschiebung des Veröffentlichungstermins erschien die App am 22. Oktober 2013 und wurde in den ersten 24 Stunden nach Veröffentlichung über 10 Millionen Mal heruntergeladen.<ref>Bernd Kling: BBM für Android und iOS am ersten Tag 10 Millionen Mal heruntergeladen. zdnet.de, 23. Oktober 2013, abgerufen am 26. Oktober 2013.</ref>
Eine Version von BBM für Windows Phone wurde im Februar 2014 angekündigt<ref>Nadine Juliana Dressler: Blackberry Messenger schon bald für Windows Phone. In: winfuture.de. 25. Februar 2014, abgerufen am 27. Februar 2017.</ref> und im Juli 2014 veröffentlicht.<ref>Florian Kalenda: BBM für Windows Phone allgemein verfügbar. In: zdnet.de. 31. Juli 2014, abgerufen am 27. Februar 2017.</ref> Zwei Jahre später, im Juni 2016, entfernte Blackberry seinen Messenger wieder aus dem Windows-Store, vermutlich aus Kostengründen.<ref>Albert Jelica: BBM: BlackBerry Messenger verschwindet aus dem Windows Store. In: windowsarea.de. 24. Juni 2016, abgerufen am 24. August 2017.</ref>
Am 18. April 2019 wurde die Einstellung der Consumer-Version des ehemals marktdominierenden Dienstes zum 31. Mai bekanntgegeben. Lediglich die kostenpflichtige Enterprise-Version des Messengers, bei Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, wird noch betrieben. Sie soll zu Werbezwecken zunächst für 12 Monate kostenfrei verfügbar sein. Ungeachtet dieser Maßnahme verlor der Messenger durch die Aufgabe der Consumer-Version ein Großteil der verbliebenen Nutzer.<ref>Bye Bye BBM, BlackBerry Messenger to shut down on May 31 but BBMe will live on for consumers. In: India Today. 2. April 2019, abgerufen am 14. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Funktionen
- Senden und Empfangen von Textmitteilungen unbegrenzter Länge
- Benachrichtigungen zu Übermittlungs- und Abruf/Lese-Status
- Versand von Dateien jeder Art (z. B. Bilder, Sprachmitteilungen, kurze Filme, Musik, PDF-Dateien usw.)
- Gruppen für Chats mit mehreren Benutzern und Funktionen für das Teilen von Bildern, Terminen und Listen
- Kommunikation in einem Spiel ohne Wechsel der Anwendung
- Anrufe über WLAN oder das Mobilfunknetz
- Videoanrufe über WLAN oder das Mobilfunknetz (nur möglich zwischen zwei Blackberry-Geräten, Stand Februar 2014)
- „Kanäle“ zum gleichzeitigen Versenden von Nachrichten, Bildern usw. an alle Abonnenten eines Kanals
- Bildschirm des Chatpartners sehen (nur möglich zwischen zwei Blackberry-Geräten, Stand Juli 2014)
- Ausführen von PayPal-Transaktionen zwischen den Chatpartnern<ref>Melanie Masson: Send and Receive Money with PayPal through BBM – Q&A with PayPal. In: Blackberry-Blog. 12. August 2015, abgerufen am 24. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kritik
Die Stiftung Warentest bewertete den Blackberry Messenger im Februar 2014 als „sehr kritisch“ im Hinblick auf den Datenschutz. Begründet wurde dies mit der Tatsache, dass die getesteten Android- und iOS-Versionen Nutzerdaten zum Teil unverschlüsselt übertrugen. Inwieweit die versendeten Nachrichten durch den Messenger verschlüsselt wurden, konnte nicht geklärt werden.<ref>WhatsApp und Alternativen: Datenschutz im Test. Stiftung Warentest, 26. Februar 2014, abgerufen am 28. Februar 2014.</ref>
Die amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) listet den Dienst auf ihrer (mittlerweile von der EFF selbst als „gefährlich simplifizierend“ eingeschätzten<ref>Nate Cardozo, Gennie Gebhart, Erica Portnoy: Secure Messaging? More Like A Secure Mess. Electronic Frontier Foundation, 26. März 2018, abgerufen am 29. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) „Secure Messaging Scorecard“. Auf dieser Wertungsliste erhielt der Dienst nur einen von sieben Wertungspunkten, für die verschlüsselte Übertragung der Kommunikation (wobei eventuelle, unverschlüsselte Meta- und Nutzerdaten nicht berücksichtigt wurden). Bemängelt wurden u. a. das Fehlen von: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Perfect Forward Secrecy, Identitätsüberprüfung der Gesprächspartner und (unabhängigen) Audits.<ref>Secure Messaging Scorecard. Electronic Frontier Foundation, abgerufen am 29. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- Offizielle Website (englisch)
Einzelnachweise
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