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Swenson Red

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Swenson Red ist eine Rotweinsorte, die von Elmer Swenson an der University of Minnesota 1962 erstmals zwischen den Klonen Minnesota 78 und Seibel 11803 gekreuzt und seit 1978 staatlich zugelassen wurde. Sie gilt damit als die erste von ihm erfolgreich durchgeführte Rebzüchtung.

Swenson beschrieb seine gezüchteten Beeren als „groß, rund bis leicht eiförmig und dunkelrot“.<ref>Elmer Swenson, Pat L. Pierquet, Cecil Stushnoff: ‚Edelweiss‘ and ‚Swenson Red‘ grapes. In: HortScience. Bd. 15, 1980, S. 100.</ref> Wenn sie „länger am Rebstock bleiben, ändert sich ihre Farbe ins rot-blaue“.<ref>Bruce Irving Reisch, D. V. Peterson, R. M. Pool und M. H. Martens: Information Bulletin 234. 1993. Cornell Cooperative Extension On.: http://www.nysaes.cornell.edu/hort/faculty/reisch/bulletin/table/tableindex2.html</ref> Obwohl es sich bei der Swenson Red grundsätzlich um eine rote Rebsorte handelt, kann sie je nach klimatischen Bedingungen ihre Farbe variieren: An Standorten mit kühlen Nächten geht ihre Farbe eher ins Bläuliche, bei milden Nachttemperaturen kann sie aber auch eine grünliche Haut ausbilden.<ref>Lon Rombough auf www.bunchgrapes.com mit Fotos</ref> Aufgrund dieser Farbunterschiede lassen sich sowohl helle Rotweine als auch Roséweine und auch Weißweine (Blanc de Noirs) aus den Reben herstellen. Im Geschmack wären sie laut Swenson „voll, fruchtig, aber nicht ‚pelzig‘ (non-labrusca)“. Im Fleisch seien sie „fest und fleischig und gut essbar“. Sie erinnerten an europäische Tafeltrauben, die einen durchaus hohen Zuckergehalt erreichen könnten.<ref>Elmer Swenson, Pat L. Pierquet, Cecil Stushnoff: ‚Edelweiss‘ and ‚Swenson Red‘ grapes, ‚Edelweiss‘ and ‚Swenson Red‘: Two new Minnesota grape varieties. In: Minnesota Grape Growers Association. Yearbook. 1977, S. 11.</ref>

In der Reife gelten die Trauben als „mittelfrüh“ und auch die Frostempfindlichkeit wird als „mittel“ beschrieben.<ref> Iowa State University – Horticulture: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />‚Swenson Red‘ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/viticulture.hort.iastate.edu. (PDF; 29,41 KB). </ref>

Literatur

  • Patricia Monaghan: Wineries of Wisconsin and Minnesota. Minnesota Historical Society Press, St. Paul MN 2008, ISBN 978-0-87351-617-4.
  • Elmer Swenson, Pat L. Pierquet, Cecil Stushnoff: ‚Edelweiss‘ and ‚Swenson Red‘ grapes. In: HortScience. Bd. 15, 1980, ISSN 0018-5345, S. 100.

Einzelnachweise

<references />