Zum Inhalt springen

Nyctocereus serpentinus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Juni 2023 um 16:52 Uhr durch imported>Succu (Verbreitung, Systematik und Gefährdung: Titel Erstbeschreibung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Nyctocereus serpentinus
Datei:Peniocereus serpentinus.jpg

Nyctocereus serpentinus

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Pachycereeae
Gattung: Nyctocereus
Art: Nyctocereus serpentinus
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Nyctocereus
(A.Berger) Britton & Rose
Wissenschaftlicher Name der Art
Nyctocereus serpentinus
(Lag. & Rodr.) Britton & Rose

Nyctocereus serpentinus ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Nyctocereus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton serpentinus bedeutet ‚schlangenartig‘. Spanische Trivialnamen sind „Junco“, „Junco Espinoso“, „Pitahiyita“ und „Reina de la Noche“.

Beschreibung

Nyctocereus serpentinus wächst strauchig und bildet häufig Dickichte mit zahlreichen spreizklimmenden bis kriechenden Trieben und knollenförmigen Wurzeln. Die aufrechten oder etwas hängenden Triebe sind bis zu 3 Meter lang und weisen einen Durchmesser von 2 bis 5 Zentimeter auf. Es sind zehn bis zwölf leicht gerundete Rippen vorhanden. Die zehn bis zwölf weißlichen bis bräunlichen Dornen besitzen eine dunklere Spitze. Sie sind 1 bis 3 Zentimeter lang.

Die trichterförmigen, weißen Blüten sind etwas rosafarben überhaucht und öffnen sich in der Nacht. Sie sind bis zu 25 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser von 15 Zentimeter. Ihr Perikarpell und die Blütenröhre sind mit Borsten besetzt. Die kugel- bis eiförmigen, roten Früchte erreichen eine Länge von bis zu 4 Zentimeter. Sie sind essbar.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Nyctocereus serpentinus ist in den mexikanischen Bundesstaaten Aguascalientes, Guerrero, Jalisco, México, Michoacán, Morelos, Oaxaca, Puebla, Querétaro und Zacatecas verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cactus serpentinus erfolgte 1801 durch Mariano Lagasca y Segura und José Demetrio Rodríguez.<ref> Mariano Lagasca, Joseph Rodríguez: Descripción de algunas plantas del Real Jardín Botánico de Madrid. In: Anales de Ciencias Naturales. Band 4, Madrid 1801, S. 261 (online).</ref> Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose stellten die Art 1909 in die Gattung Nyctocereus.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The Genus Cereus and its Allies in North America. In: Contributions from the United States National Herbarium. Band 12, 1909, S. 423 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cereus serpentinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lag. & Rodr.) DC. (1828), Echinocereus serpentinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lag. & Rodr.) Lem. (1868) und Peniocereus serpentinus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lag. & Rodr.) N.P.Taylor (1987).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Arreola, H., Bárcenas Luna, R., Cházaro, M., Guadalupe Martínez, J., Sánchez, E. & Terrazas, T., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 524–525.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Nyctocereus serpentinus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien