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Zebrzydowice

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Zebrzydowice
Wappen der Gmina Zebrzydowice
Zebrzydowice (Polen)
Zebrzydowice (Polen)
Zebrzydowice
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Schlesien
Powiat: Cieszynski
Gmina: Zebrzydowice
Fläche: 15,59 km²
Geographische Lage: 49° 53′ N, 18° 37′ OKoordinaten: 49° 52′ 41″ N, 18° 36′ 37″ O
 {{#coordinates:49,878194444444|18,610277777778|primary
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  }}

Höhe: 350 m n.p.m.
Einwohner: 5046 (2008)
Postleitzahl: 43-410
Telefonvorwahl: (+48) 32
Kfz-Kennzeichen: SCI
Wirtschaft und Verkehr
Straße: SkoczówWisła
Eisenbahn: Katowice-Oderberg
Nächster int. Flughafen: Katowice
Datei:2012 Powiat cieszyński, Zebrzydowice, Kościół Wniebowzięcia NMP (03).jpg
Kirche in Zebrzydowice

<phonos file="Pl-Zebrzydowice.ogg">Zebrzydowice</phonos>/? (deutsch Seibersdorf;<ref name="mrozek"></ref> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf im Powiat Cieszyński der Woiwodschaft Schlesien in Polen. Es ist Sitz der gleichnamigen Landgemeinde mit 12.700 Einwohnern (Stand 1. Januar 2024).

Die Gemeinde gehört zur Euroregion Teschener Schlesien.

Geographie

Zebrzydowice liegt im Ostrauer Becken (Kotlina Ostrawska),<ref></ref> am Olsa-Zufluss Piotrówka, etwa 30 km westlich von Bielsko-Biała und 50 km südlich von Katowice im Powiat (Kreis) Cieszyn.

Das Dorf hat eine Fläche von 1559 ha.<ref name="planzagospodarowania">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Miejscowy plan zagospodarowania przestrzennego gminy Zebrzydowice.] In: www.zebrzydowice.bip.info.pl. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Dezember 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Datei:POL Gmina Zebrzydowice Mapa.png
Lage in der Gemeinde

Nachbarorte sind Marklowice Górne im Nordwesten, die Stadt Jastrzębie-Zdrój im Norden, Pielgrzymowice im Nordosten, Pruchna im Osten, Kończyce Małe im Südosten, die Stadt Karviná in Tschechien im Südwesten.

Gliederung:

  • Zebrzydowice Dolne (Niederseibersdorf)
  • Zebrzydowice Górne (Oberseibersdorf)

Als weitere Ortslagen sind ausgewiesen: Baranina, Centrum, Grabina, Grabówka, Kisielów (Kiselow), Kotucz, Nowa Droga, Nowy Dwór (Neuhof), Olszyny, Owczarnia, Strzałów, Widerholec, Wymysłów.

Geschichte

Das Dorf liegt im Olsagebiet (auch Teschner Schlesien, polnisch Śląsk Cieszyński).

Der Ort wurde um 1305 im Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis (Zehntregister des Bistums Breslau) erstmals urkundlich als „Item in Siffridi villa debent esse quadraginta mansi“ erwähnt.<ref></ref><ref></ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der Name ist patronymisch abgeleitet vom Vornamen Zebrzyd (≤ deutsch SivridSiegfrid) mit dem typischen patronymischen Wortende -(ow)ice.<ref name="mrozek" />

Politisch gehörte das Dorf ursprünglich zum Herzogtum Teschen, das ab 1290 in der Zeit des polnischen Partikularismus bestand. Seit 1327 bestand die Lehensherrschaft des Königreichs Böhmen und seit 1526 gehörte es zur Habsburgermonarchie.

Die Pfarrei villa Sifridi wurde im Peterspfennigregister des Jahres 1335 im Teschener Dekanat<ref>Jan Ptaśnik: Monumenta Poloniae Vaticana T.1 Acta Camerae Apostolicae. Vol. 1, 1207–1344. Sumpt. Academiae Litterarum Cracoviensis, Cracoviae 1913, S. 366 (Online).</ref> und im Jahr 1447 als Seyfredsdorff<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> erwähnt.

Nach 1540 erfolgte unter Wenzel III. Adam die Reformation und die Kirche wurde von den Lutheranern übernommen. Eine Sonderkommission gab sie am 16. April 1654 den Katholiken zurück.<ref></ref>

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete er ab 1850 eine Gemeinde in Österreichisch-Schlesien, Bezirk Teschen (ab 1868 Bezirk Freistadt) und Gerichtsbezirk Freistadt. In den Jahren 1880–1910 stieg die Zahl der Einwohner von 1688 im Jahr 1880 auf 2120 im Jahr 1910 an; sie waren überwiegend polnischsprachig (zwischen 92,3 % und 96,3 %), deutschsprachig (zwischen 7,7 % im Jahr 1880 und 2,3 % im Jahr 1910) und tschechischsprachig (27 oder 1,3 % im Jahr 1910). Im Jahr 1910 waren 98,3 % römisch-katholisch, 25 (1,2 %) evangelisch, es gab 10 (0,4 %) Juden.<ref></ref><ref>Ludwig Patryn (Hrsg.): Die Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910 in Schlesien. Troppau 1912.</ref>

1920, nach dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie und dem Ende des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkriegs, kam Zebrzydowice zu Polen. Unterbrochen wurde dies durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg und die Annexion ans Deutsche Reich (Landkreis Teschen). Im von den Deutschen besetzten „Seibersdorf“ wurde ein Zwangsarbeiterlager errichtet, in dem von Ende 1942 bis Anfang April 1943 über 180 jüdische Männer aus den Niederlanden ermordet wurden.<ref>Joods Monument</ref>

Von 1975 bis 1998 gehörte Zebrzydowice zur Woiwodschaft Katowice.<ref>Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 783 kB)</ref>

Gemeinde

Zur Landgemeinde (gmina wiejska) Zebrzydowice gehören das Dorf selbst mit zwei Schulzenämtern und drei weitere Dörfer mit jeweils einem Schulzenamt (sołectwo).


Sehenswürdigkeiten

Unter Denkmalschutz stehen:

  • Die Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt (kościół parafialny pw. Wniebowzięcia Najświętszej Maryi Panny) ist eine spätbarocke Saalkirche.<ref>Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 1178f, ISBN 3-422-03109-X</ref>
  • Das Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert
  • Das Schloss (zamek) wurde 1945 zerstört und von 1958 bis 1963 rekonstruiert.<ref>Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 1179, ISBN 3-422-03109-X</ref>

Verkehr

Zebrzydowice ist polnisch-tschechischer Grenzbahnhof an der internationalen Bahnstrecke Kraków/KatowiceBohumínOstrava.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Zebrzydowice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

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Kaczyce (Katschitz) | Kończyce Małe (Klein Kuntschitz) | Marklowice Górne (Ober Marklowitz) | Zebrzydowice (Seibersdorf)

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