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Rothenacker

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Rothenacker
Stadt Tanna
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(274)&title=Rothenacker 50° 28′ N, 11° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(274) 50° 27′ 37″ N, 11° 54′ 27″ O
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Höhe: 555 (520–630) m ü. NN
Einwohner: 274 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 55, abgerufen am 1. November 2021.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Postleitzahl: 07922
Vorwahl: 036646

Rothenacker ist ein Ortsteil der Stadt Tanna im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Geographie und Geologie

Rothenacker hat ohne seine eingemeindeten Dörfern Willersdorf und Ebersberg 136 Einwohner. Die Orte liegen im Dreiländereck Sachsen-Thüringen-Bayern im Südostthüringer Schiefergebirge zwischen 520 und 630 m über NN östlich des Rosenbühls. Diese Böden sind durch ihren hohen Feinerdeanteil und Humusgehalt sehr fruchtbar.<ref>Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).</ref> Es fallen im langjährigen Mittel 770 mm Niederschlag. Das Tannaer Waldgebiet schirmt die Flächen der Orte ab. Die Bundesstraße 2 ist gut erreichbar und eine der Hauptverkehrsadern neben der Landesstraße 1093 der Umgegend als Zubringer zur Bundesautobahn 9 und Bundesautobahn 72.

Nachbarorte

Benachbarte Gemeindeteile sind Unterkoskau, Stelzen, Mißlareuth, Haidefeld, Gefell und Göttengrün.

Datei:Rothenacker-Schule.jpg
Ehemalige Schule
Datei:Saalburg Violett.jpg
Saalburger Marmor, Sorte Violett

Geschichte

Rothenacker wurde 1402 urkundlich erstmals erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 239.</ref> Der Ort war und ist landwirtschaftlich geprägt.

1894 begann man mit dem Marmorabbau in der Gemarkung. Das violette, grünliche und teilweise lebhaft texturierte Gestein wurde als Saalburg Violett in den Handel gebracht und ist der einzige petrographische Marmor in der Werksteingruppe der Saalburger Marmore.

1961 erfolgte die Zwangsaussiedlung einer Familie durch die Behörden der DDR.

Mit der Gründung der Güterverwaltung Nicolaus Schmidt am 29. Oktober 1991 beschritt man mit 128 Aktionären einen neuen Weg der Agrarvereinigung. Die alte Struktur der Landwirtschaft nach 1952 wurde aufgelöst. Diese Gutsverwaltung ist der größte Arbeitgeber im Ort. Bei Austritt erfolgt eine Barabfindung. Man orientiert sich auf Milchviehhaltung, Marktfruchtanbau und Biogaserzeugung mit 21 Arbeitskräften.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Güterverwaltung A.G. Rothenacker (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rothenacker.com Abgerufen am 19. Juli 2011.</ref>

Persönlichkeiten

Literatur

  • Otmar Hartenstein: Marmor aus Rothenacker – Gerücht oder Wirklichkeit?. In: Rainer Petzold: Rotenakker – Rothenackker. Tanna 2002, S. 34–42.

Weblinks

Commons: Rothenacker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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