Zum Inhalt springen

Brusno (Slowakei)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. November 2025 um 15:43 Uhr durch imported>Dušan Kreheľ (Änderung 261365611 von Dušan Kreheľ rückgängig gemacht;).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Brusno
Wappen Karte
Brusno (Slowakei)
Brusno (Slowakei)
Basisdaten
Staat: SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei
Kraj: Banskobystrický kraj
Okres: Banská Bystrica
Region: Horehronie
Fläche: Vorlage:Slovak municipality km²Vorlage:Slovak municipality
Einwohner: Vorlage:Slovak municipality (31. Dez. Vorlage:Slovak municipality)Vorlage:Slovak municipality
Bevölkerungsdichte: Vorlage:Slovak municipality Einwohner je km²
Höhe: 405 m n.m.
Postleitzahl: 976 02
Telefonvorwahl: 0 48
Geographische Lage: 48° 48′ N, 19° 23′ OKoordinaten: 48° 47′ 34″ N, 19° 23′ 10″ O
 {{#coordinates:48,792777777778|19,386111111111|primary
dim=10000 globe= name= region=SK-BC type=city
  }}
Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022):
BB
Kód obce: 508675
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Igor Švec
Adresse: Obecný úrad Brusno
360
976 02 Brusno
Webpräsenz: www.brusno.sk

Brusno (slowakisch 1960–1973 „Hronov“; ungarisch Borosznó – bis 1888 Brusznó) ist eine Gemeinde in der Mitte der Slowakei, mit 2122 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie liegt im Osten des Okres Banská Bystrica, der zum Banskobystrický kraj gehört.

Geographie

Datei:Brusno1.JPG
Blick auf den Ort von der Hauptstraße 66

Brusno liegt in der Region Horehronie (Oberes Grantal) an beiden Ufer des Flusses Hron (deutsch Gran), der hier die rechtsseitige Sopotnica und die linksseitige Brusnianka aufnimmt. Die Gemeinde liegt im engen Tal zwischen der Niederen Tatra im Norden und Poľana im Süden. Das Ortszentrum ist 20 Kilometer von Banská Bystrica und 23 Kilometer von Brezno entfernt.

Verwaltungstechnisch gliedert sich die Gemeinde in Gemeindeteile Brusno, Brusno-kúpele und Ondrej nad Hronom (1960 eingemeindet).

Geschichte

Datei:Brusno2.JPG
Das Gemeindeamt

Brusno mit dem benachbarten Ondrej nad Hronom wurden 1424 zum ersten Mal als villa utraque Zenthandras, also beide Sankt-Andreas-Orte, schriftlich erwähnt und waren Untertanorte des Herrschaftsgut der Burg Liptsch, in deren Landwirtschaft dominant war. 1441 wird Brusno als Bruzno und Ondrej nad Hronom als villa Sancti Andree erwähnt. Versuche um ein langfristiges Bergbauwerk scheiterten bereits im Mittelalter. Ein typischer Beruf war Hausierer, daneben auch Holzfäller, Schäfer und Arbeiter. 1828 gab es in Brusno 77 Häuser und 581 Einwohner, in Ondrej nad Hronom 105 Häuser und 760 Einwohner. Einen neuen Impuls für die Entwicklung gab die „Entdeckung“ der Mineralquellen im frühen 19. Jahrhundert, die wohl aber schon früher bekannt waren und das erste Kurhaus wurde 1837 fertiggestellt.

Bis 1918 gehörte beide Orte im Komitat Sohl zum Königreich Ungarn und kamen danach zur Tschechoslowakei. 1960 vereinigten sich Brusno und Svätý Ondrej nad Hronom, wie der Ort damals hieß, zur Gemeinde Hronov, die aber 1973 den Namen Brusno bekam.

Bevölkerung

Vorlage:Slovak municipality

Sehenswürdigkeiten

  • römisch-katholische Andreaskirche, ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert, in den Jahren 1744–1746 vergrößert und barockisiert
  • Gebäuden im Jugendstil im Kurort aus dem Jahr 1910

Verkehr

Brusno hat Anschluss an die Bahnstrecke Zvolen–Červená Skala durch die Haltestelle Brusno und befindet sich an der Hauptstraße 66.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Brusno (Slowakei) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang Badín | Baláže | Banská Bystrica | Brusno | Čerín | Dolná Mičiná | Dolný Harmanec | Donovaly | Dúbravica | Harmanec | Hiadeľ | Horná Mičiná | Horné Pršany | Hrochoť | Hronsek | Kordíky | Králiky | Kynceľová | Lučatín | Ľubietová | Malachov | Medzibrod | Moštenica | Motyčky | Môlča | Nemce | Oravce | Podkonice | Pohronský Bukovec | Poniky | Povrazník | Priechod | Riečka | Sebedín-Bečov | Selce | Slovenská Ľupča | Staré Hory | Strelníky | Špania Dolina | Tajov | Turecká | Vlkanová Vorlage:Klappleiste/Ende