Zum Inhalt springen

Sandberg (Treffurt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Juni 2020 um 07:22 Uhr durch imported>Bwbuz (fix WP:WLW +1lf; 1 externer Link geändert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Sandberg
Ansicht von Norden (Treffurt)
Ansicht von Norden (Treffurt)
Höhe 287,5 m ü. NN
Lage Thüringen, Deutschland
Koordinaten 51° 7′ 30″ N, 10° 14′ 4″ OKoordinaten: 51° 7′ 30″ N, 10° 14′ 4″ O
 {{#coordinates:51,1249|10,2344|primary
dim=5000 globe= name=Sandberg region=DE-TH type=mountain
  }}
Gestein Buntsandstein, Muschelkalk

Der Sandberg ist ein unbewaldeter Berg im Gebiet der Stadt Treffurt im nordwestlichen Teil des Wartburgkreises. Er bildet einen nach Nordosten auslaufenden Bergsporn, der am Heldrastein bei Schnellmannshausen beginnt und bis zum Werratal bei der Treffurt reicht.

Der Berg wird landwirtschaftlich genutzt und besteht aus Muschelkalk und Buntsandstein, der aber nur an wenigen Stellen zu Tage tritt, er hat eine Gipfelhöhe von 287,5 m ü. HN und zählt zum Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal.<ref name="TK10-1">Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Eichsfeldkreis, LK Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Unstrut-Hainich-Kreis. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 1. Erfurt 1999.</ref> Am Nordhang, bei Treffurt, befand sich bis zum 16. Jahrhundert die Ortschaft Reimannshausen. Die Wüstung besaß eine eigene Kirche und lag nahe der Mündung des Schnellmannshäuser Baches. Als Teil der Treffurter Stadtbefestigungsanlagen befand sich südlich von Reimannshausen ein Landwehrgraben, dessen Verlauf noch gut im Steilhangbereich bis zum Sandberggipfel erkennbar ist. Ein weiterer Abschnitt reichte in östlicher Richtung bis zum Iberg und sperrte somit den nördlichen Ausgang des Schnellmanshäuser Tales.<ref name="TLAD Führer11">Eisenach und Umgebung. Wartburgkreis, Nord. In: Sven Ostritz (Hrsg.): Archäologischer Wanderführer Thüringen. Nr. 11. Beier & Beran, Weimar 2011, ISBN 978-3-937517-67-4, Treffurt, Landwehren, S. 17.</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />