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Adhocracy

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Adhocracy

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Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Liquid Democracy e. V.
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Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem unabhängig
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Meinungsbildung und Entscheidungsfindung über das Internet
Lizenz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
deutschsprachig ja
https://liqd.net/de/software/

Adhocracy ist eine Web-basierte Open-Source-Software zur demokratischen Beteiligung für Organisationen und Institutionen. Entwickelt wurde sie von Friedrich Lindenberg<ref>Referenten und Moderatoren des Demokratie-Kongresses 2011. Abgerufen am 4. Februar 2016.</ref> im Rahmen seiner Bachelorarbeit<ref>Friedrich Lindenberg: Konzeption und Erprobung einer Liquid Democracy Plattform anhand von Gruppendiskussionen. 20. Mai 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2016; abgerufen am 5. Februar 2016.</ref> und Martin Storbeck. Lindenberg arbeitete an dem Projekt von 2009 bis 2011;<ref>Friedrich Lindenberg: What I work on. Abgerufen am 4. Februar 2016.</ref><ref>Kontributorenübersicht des Projektes Adhocracy bei github.com. Abgerufen am 4. Februar 2016.</ref> seitdem wird die Anwendung vom Liquid Democracy e. V. in Berlin gepflegt und auch als Software-as-a-Service angeboten.<ref>Wir entwickeln Open-Source-Software, die die Vielfalt von Beteiligungsprozessen abbildet. (liqd.net [abgerufen am 23. Oktober 2018]).</ref>

Funktion

Mit Adhocracy ermöglichen Organisationen und Firmen eingebundenen Personen die Partizipation an Entscheidungsfindungsprozessen<ref>Jürgen Seeger: Liquid Democracy: Mit Software zu mehr Mitbestimmung. Heise Medien GmbH & Co. KG, 28. Juni 2012, abgerufen am 5. Februar 2016.</ref> mittels eines Online-Diskurses<ref>Ina Gawel: Jahrestreffen des „Forschungsnetzwerkes Liquid Democracy“ – Online-Plattform für kooperative Entscheidungsfindung. 7. März 2014, abgerufen am 5. Februar 2016.</ref>.

Vorlage:Hinweisbaustein Durch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten kann die Software individuell an die Bedürfnisse und Strukturen einer Gruppe – wie Parteien, NGOs, Unternehmen, Gemeinden oder staatliche Akteure – angepasst werden. Anders als in Foren können die Diskurse zu Abstimmungen führen, die auch zu verbindlichen Entscheidungen oder zu Handlungsempfehlungen führen können.

Auch können sich durch die einmalige Eingabe der aktuellen Beschlusslage einer Organisation – beispielsweise der Satzung, eines Programms oder einer Zukunftsstrategie – als Normenbasis die Abstimmungen immer auf den aktuellen Status quo der Organisation beziehen. Durch Berechtigungseinstellungen kann der Diskurs sowohl organisationsintern als auch -extern geführt werden.

Delegated Voting

Die Software erlaubt, dass Nutzer nach dem Prinzip des Delegated Voting ihre Stimme themenspezifisch an andere Nutzer übertragen (auch Stimmdelegation oder Liquid Democracy genannt). Die Software sieht jedoch vor, die Möglichkeit der Stimmdelegation zu deaktivieren<ref>Siehe Konfigurationsoption „allow_delegate“ in Adhocracy v0.4 documentation. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. März 2012; abgerufen am 5. Februar 2016.</ref><ref>Siehe Konfigurationsoption „allow_delegate“ in Adhocracy 2.0dev documentation. Abgerufen am 5. Februar 2016.</ref> (was entsprechend als „Delegations are disabled“<ref>Carsten Senger: Quellcodeänderung im Repository der Software Adhocracy auf github.com zur Anzeige der Delegationsfunktion in der Seitenleiste. 7. Juni 2012, abgerufen am 5. Februar 2016.</ref> bzw. „Delegationen sind inaktiv“<ref>Translations template for adhocracy. Abgerufen am 5. Februar 2016.</ref> in der Benutzeroberfläche angezeigt wird). Von dieser Möglichkeit, das Delegated Voting bzw. die Liquid Democracy zu deaktivieren, wurde vielfach Gebrauch gemacht, unter anderem von der Partei „Die Linke“<ref>Siehe „Delegationen sind inaktiv“ bzw. „Delegations are disabled“ unter Beteiligungsplattform „dielinke.adhocracy.de“, Übersichtsseite. Abgerufen am 5. Februar 2016.</ref> sowie dem Beteiligungsprojekt zum Tempelhofer Feld<ref>Siehe „Delegationen sind inaktiv“ bzw. „Delegations are disabled“ unter Beteiligungsplattform „tempelhofer-feld.berlin.de“, Übersichtsseite. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Februar 2016; abgerufen am 5. Februar 2016.</ref>. So kommentiert Tobias Hößl, Aktiver im Landesarbeitskreis Medien und Netzpolitik der bayerischen Grünen, dass das Delegated Voting bei den tatsächlichen Anwendungsgebieten von Adhocracy eine eher zweitrangige Rolle zu spielen scheine.<ref>Tobias Hößl: Bürgerbeteiligung zwischen Volksentscheid, Planungszelle und Liquid Democracy. In: Grün Digital. Dr. Konstantin von Notz, MdB, abgerufen am 5. Februar 2016.</ref>

Rezeption

Anwendungsbeispiele

Aus der Liste der etwa 700 Projekte, die Adhocracy nutzen, zeigt diese Auswahl exemplarisch einige, über die überregional berichtet wurde:

Vergleich mit anderen Plattformen

Beim Vergleich Digital Participation Tool Ratings von 30 Softwaretools für Partizipation und Bürgerhaushalte schnitt Adhocracy überdurchschnittlich ab (Platz 1 bei Betriebskosten, Platz 3: Hardwareanforderungen, Platz 11: Funktionsumfang, Platz 24: Barrierefreiheit, Platz 6: Ethik und Transparenz, Platz 18: Etablierungsgrad und Diversität der Nutzergruppen).<ref>Ratings for Digital Participation Tools. In: PeoplePowered. Global Hub for Participatory Economy. 2024, abgerufen am 23. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>