Zum Inhalt springen

Reimeikai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Juli 2019 um 20:09 Uhr durch imported>Prüm (Einzelnachweise).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Reimeikai (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Morgendämmerungstreff“) war eine japanische „Bildungsgesellschaft“ der Taisho-Zeit<ref>„Reimeikai“. In: Kodansha Encyclopedia of Japan, Vol. 6, S. 288, Kodansha, Tokio 1983.</ref> und Teil der Taishō-Demokratiebewegung. Die Mitglieder waren verpflichtet danach „zu streben, das Leben der Menschen zu stabilisieren und zu bereichern in Übereinstimmung mit den neuen Trends der Nachkriegszeit“.<ref>Henry DeWitt Smith: Japan’s First Student Radicals. Harvard University Press, Cambridge 1972, ISBN 0-674-47185-7, S. 52.</ref>

Die Reimeikai wurde im Dezember 1918 gebildet, um öffentliche Vorträge zu fördern.<ref>Byron K. Marshall: Academic Freedom and the Japanese Imperial University, 1868-1939. University of California Press, Berkeley 1992, ISBN 0-520-07821-7, S. 96.</ref> Die Gründer waren Yoshino Sakuzō und Fukuda Tokuzō.

Die Reimeikai setzte sich für das allgemeine Wahlrecht, die Versammlungsfreiheit und ein liberales Streikrecht ein. Ihr Ziel war die „Ideen der Demokratie unter den Menschen zu verbreiten“.<ref></ref>

Ihre Auflösung erfolgte 1920.<ref>Smith, S. 45.</ref>

Einzelnachweise

<references/>