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Lucasfan Games

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Lucasfan Games ist der Name einer 2001 gegründeten Entwickler-Gruppe, die sich auf kostenlose Point-and-Click-Adventures spezialisiert hat.<ref name="Reloaded">Company Profile – Lucasfan Games. In: reloaded.org. Abgerufen am 11. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die von ihr entwickelten Computerspiele sind grafisch als auch inhaltlich stark an klassische Adventure-Titel der US-amerikanischen Softwarefirma LucasArts angelehnt (Fangames).

Veröffentlichungen

The New Adventures of Zak McKracken

Das erste Spiel der Gruppe war eine inoffizielle Fortsetzung des Abenteuerspieles Zak McKracken and the Alien Mindbenders. Veröffentlicht wurde es am 17. März 2002.<ref name="Reloaded" /> Der Großteil der im Spiel verwendeten Grafiken entstammte einer 256-Farben-Version von Zak McKracken. Diese war ausschließlich in Japan vertrieben und speziell für das FM-Towns-Computersystem von LucasArts in Auftrag gegeben worden. Zunächst erschien das Spiel allein in Deutsch, spätere Versionen erlaubten die Wahl zwischen acht weiteren Sprachen. Trotz seiner großen Verbreitung waren die Meinungen zum Spiel geteilt. So lobte man den nostalgischen Faktor des Spieles, bemängelte jedoch, dass dessen Spieltiefe nicht an die Qualität des Originals heranreiche.<ref>Das Fan-Projekt ist fertig! Zak McKrakken 2. In: WCM. April 2002, S. 118.</ref><ref>Hannes Kolar (Spieletester): Zak Mc Kracken – Die neuen Abenteuer von. In: spieletest.at. 4. März 2005, abgerufen am 11. Januar 2025 (alternative <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.).</ref> Inhaltlich schließt die Fortsetzung direkt an das Original von LucasArts an. Der Zeitungsreporter Zak McKracken, welcher erneut die Hauptfigur darstellt, erhält zu Beginn des Spieles einen Brief aus Bogota.<ref>The New Adventures of Zak McKracken. In: caiman.us. Caiman Free Games, 20. April 2009, abgerufen am 11. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Die neuen Abenteuer des Zak McKracken. Version 1.03. In: chip.de. BurdaForward GmbH, 22. April 2003, abgerufen am 11. Juli 2025 (zum Herunterladen).</ref> Es handelt sich um einen Erpresserbrief. Seine Freundin Annie Larris wurde entführt und es liegt am Spieler, dem Protagonisten bei ihrer Befreiung zu helfen.

Maniac Mansion Deluxe

Die zweite Veröffentlichung gilt als das bekannteste Spiel von LucasFan Games. Es handelt sich um ein 256-Farben-Remake des Adventures Maniac Mansion, welches ebenfalls von LucasArts stammt, in einer Auflösung von 320×200 px.<ref>Justin Stolzenberg: Kultig: Maniac Mansion Deluxe. In: PC Games. 1. Mai 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. April 2016;.</ref> Die Spielentwicklung dauerte acht Monate.<ref name="PC Welt" /> Das Spiel wurde mit dem Programm Adventure Game Studio erstellt.<ref>Maniac Mansion Deluxe. Adventure Game Studio, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref> Es ist in 16 Sprachen verfügbar und erschien im Mai 2004.<ref name="Reloaded" /><ref name="PC Welt">Panagiotis Kolokythas: Maniac Mansion Deluxe: Abgefahrener Adventure-Spaß zum Download. In: PC-Welt. 24. Mai 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. März 2012;.</ref> Sowohl in der Presse als auch durch die Designer von Maniac Mansion selbst erfuhr dieses Remake viel Anerkennung.<ref>LucasArts – The Early Years auf YouTube – Vortrag von LucasArts-Spieledesigner David Fox, abgerufen am 11. Juli 2011.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The making of Maniac Mansion: The point-and-click adventure that started it all (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive) – Ron Gilbert auf der Game Forum Germany 2011, www.nordmedia.de, abgerufen am 11. Juli 2011.</ref> Inhaltlich weist das Spiel allerdings nur wenige Unterschiede zum Original aus dem Jahre 1987 auf.<ref>80er-Kult-Spiel gratis im Internet. In: 20 Minuten. Juni 2004, S. 15.</ref> Auch hier gilt es, mit einer frei wählbaren Gruppe von Teenagern, die Cheerleaderin Sandy zu befreien, welche vom verrückten Dr. Fred Edison entführt worden ist.<ref>Maniac Mansion Deluxe (Point & Click-Adventure). In: PC Praxis. April 2009, ISSN 0933-1476, S. 176.</ref><ref>Maniac Mansion Deluxe 1.4 Deutsch. In: Chip.de. Abgerufen am 11. Juli 2025.</ref> Zusätzlich wurden jedoch die Steuerung verbessert und einige Sackgassen, die im Original auftreten konnten, entfernt.

Maniac Mansion Mania

Im März 2005 wurde ein kurzes Adventure mit dem Titel Maniac Mansion Mania veröffentlicht. Es legte den Grundstein für ein gleichnamiges Community-Projekt, an dem sich zahlreiche andere Programmierer beteiligen. Als Vorbild diente die englischsprachige Fan-Adventure-Serie Reality on the Norm.<ref>Maniac Mansion Mania. In: Retro. Oktober 2007, S. 86.</ref> Bislang gingen aus dem Gemeinschaftsprojekt mehr als 100 weitere Abenteuerspiele hervor.<ref>Maniac Mansion Mania: Spielt die Jubiläumsfolge des Fanprojekts. In: GamersGlobal. 3. Oktober 2019, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref> Sie alle basieren auf den Ereignissen von Maniac Mansion und spielen sich meist in der fiktiven Stadt Ronville ab.

Raiders of the Lost Ark

Gegen Ende des Jahres 2005 rief die Entwicklergruppe eine Umfrage ins Leben. Ziel dieser Umfrage war es, ein Thema für ein neues Fan-Adventure zu finden. Zur Auswahl standen unter anderem ein Remake des Spieles Labyrinth und ein weiteres Spiel im Zak-McKracken-Universum. Als klarer Sieger der Abstimmung ging der Titel Raiders of the Lost Ark hervor.<ref>Zak 6? Lucasfan Games, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. April 2010; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dieses Spiel sollte eine Software-Umsetzung des Kinofilmes Jäger des verlorenen Schatzes werden<ref>Justin Stolzenberg: Indy Jones: Neues Fan-Adventure. In: PC Games. 2. September 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. April 2015;.</ref> und sich an den erfolgreichen LucasArts-Titeln Indiana Jones and the Last Crusade und Indiana Jones and the Fate of Atlantis orientieren.<ref>Philipp Thalmann: Fan Adventure zu Raiders of the Lost Ark. In: Adventure Corner. 1. September 2005, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref> Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten wurde das Projekt nie umgesetzt.<ref>AGS-Remakes: LucasArts. In: GamersGlobal. 21. August 2021, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref>

Schließung der Webseite

Im Oktober 2005 kam es zur Schließung der Entwickler-Webseite, die Webseite wurde durch einen Abschiedstext ersetzt: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />lucasfangames.de (Memento vom 2. Juli 2005 im Internet Archive) Stand Oktober 2005.</ref> Mehrere Computerspiele-Magazine berichteten übereinstimmend, dass die Weiterarbeit an dem Computerspiel gestoppt wurde, da den Entwicklern mit rechtlichen Schritten mittels einer Abmahnung ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gedroht wurde.<ref>Das Ende für Fan-Spiele. In: GameStar. Dezember 2005, ISSN 1610-6547, S. 174.</ref><ref>Fan-Adventures – Entwickler drohen mit rechtlichen Schritten. In: PC PowerPlay. November 2005, S. 15.</ref><ref>Lucasfan Games – Lucas Arts stoppt Entwicklung von Fan-Adventures. In: PC Games. Dezember 2005, ISSN 0946-6304, S. 8.</ref><ref>Schlüsselwort(e): Adventure – Oldies but Goldies. In: chaoszone.de. 11. August 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Juli 2012;.</ref><ref>LucasFan Games – History. Historical Events. In: mobygames.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. November 2016; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dies wurde jedoch nie bestätigt. Sämtliche von LucasFan Games bis dahin veröffentlichten Titel waren stets ohne Zustimmung der Firma LucasArts erschienen. Seither ist die Entwicklergruppe nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Dennoch wurden Anfang April 2011 einige bislang unbekannte Screenshots des Projektes im Internet veröffentlicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wie Phönix aus der Asche (Memento vom 28. August 2011 im Internet Archive), adventure-treff.de, abgerufen am 11. Juli 2011.</ref> Das an der Veröffentlichung der Bilder beteiligte Internetportal gab an, dass an dem Computerspiel weiterhin gearbeitet werde. Eine Veröffentlichung des Titels ist jedoch bislang nicht erfolgt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />