Chlorsulfuron
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Chlorsulfuron | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Chlorsulfuron | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C12H12ClN5O4S | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farb- und geruchloses Pulver<ref>Cornell University: Pesticide Management Education Program: Chlorsulfuron.</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 357,78 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
174–178 °C<ref>Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check bei ChemBlinkVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
3 · 10−9 mbar (25 °C)<ref name="rsc" /> | ||||||||||||||||||
| pKS-Wert |
3,6<ref name="rsc" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
wenig in Wasser (587 mg·l−1 bei pH 5; 31,8 g·l−1 bei pH 7, 25 °C)<ref name="rsc" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Chlorsulfuron ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe und Triazine.
Geschichte
Chlorsulfuron wurde erstmals 1982 in den Vereinigten Staaten für den Einsatz auf Nahrungspflanzen (Weizen, Gerste und Futterpflanzen), Gräsern und Baumpflanzungen durch E. I. du Pont de Nemours and Company zugelassen und war damit der erste zugelassene Acetolactat-Synthase-Hemmer.<ref name="buch">James D. Burton,Ronald J. Kuhr: Herbicide activity: toxicology, biochemistry and molecular biology. 1997, ISBN 978-90-5199-311-0 (Seite 69 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Seit 1988 wurden zusätzliche Produkte registriert, meist ebenfalls durch DuPont.<ref>EPA: chlorsulfuron factsheet (PDF-Datei; 55 kB)</ref>
Gewinnung und Darstellung
Chlorsulfuron kann aus o-Chloranilin durch mehrstufige Reaktion mit Natriumnitrit und Chlorwasserstoff und anschließende Reaktion der Zwischenprodukte mit Schwefeldioxid und Kupfer(I)-chlorid, Ammoniak, Chlorameisensäureethylester und anschließender Reaktion mit 2-Amino-4-methoxy-6-methyl-triazin gewonnen werden.<ref name="unger">Thomas A. Unger: Pesticide synthesis handbook. 1996, ISBN 978-0-8155-1401-5 (Seite 171 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Verwendung
Chlorsulfuron wird als Herbizid verwendet. Es ist ein Sulfonylharnstoff-Herbizid zur selektiven Vor- und Nachlaufbekämpfung von Unkräutern und Gräsern in Getreide.<ref name="rsc">RSC: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chlorsulfuron ( vom 28. März 2013 im Internet Archive)(PDF-Datei; 103 kB)</ref>
Zulassungsstatus
In einigen Staaten der EU besteht für Chlorsulfuron eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel, nicht jedoch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Weblinks
- U.S. Government Documents: Chlorsulfuron, Ecological Risk Assessment, Final Report, 11. Januar 2005
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Benzolsulfonamid
- Triazin
- Chlorbenzol
- Methoxyaromat
- Harnstoff
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Herbizid