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Gunzenheim

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Gunzenheim
Markt Kaisheim
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(255)&title=Gunzenheim 48° 47′ N, 10° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(255) 48° 47′ 0″ N, 10° 46′ 0″ O
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Höhe: 482 m ü. NHN
Fläche: 9,88 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 255 (9. Jan. 2020)<ref>Einwohnerzahlen Markt Kaisheim</ref>
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 86687
Vorwahl: 09099
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Gunzenheim ist ein Gemeindeteil des Marktes Kaisheim im Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Gunzenheim hat eine Fläche von 9,880 km² und ist in 477 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 20712,29 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Gunzenheim (096935). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 20. April 2026.</ref> In ihr liegt nur das Kirchdorf Gunzenheim.<ref>Webkarte. ALKIS-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. April 2026.</ref>

Geschichte

Der älteste Nachweis von Gunzenheim ist auf einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch aus dem Jahr 805 datiert (2. April 805<ref>Jahresbericht des Historischen Vereins im Rezat-Kreis, Band 6, S. 6</ref>). 868 kam es durch einen Tausch zum Herzogtum Bayern. Im 12. Jahrhundert ging Gunzenheim in den Besitz des neu errichteten Klosters Heiligkreuz über. Die Dorfbewohner erbauten 1671 zu Ehren des Apostels Thomas eine Kapelle. Das kleine geschnitzte Gnadenbild der Muttergottes war das Ziel vieler Wallfahrten, insbesondere im 17. Jahrhundert. Nach der Säkularisation wurde es stiller um den Wallfahrtsort Gunzenheim, zumal andere bedeutendere und größere Wallfahrtsstätten entstanden.

Gunzenheim war eine selbständige Gemeinde im Landkreis Donauwörth und wurde am 1. Juli 1971 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Kaisheim eingemeindet<ref></ref> sowie mit Kaisheim zusammen am 1. Juli 1972 dem Landkreis Donau-Ries zugeschlagen.

Die katholische Filialkirche Sankt Thomas gehört zur Pfarrei Sankt Johannes in Mündling; Gunzenheim liegt im Bistum Eichstätt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bistum Eichstätt: Aktuelle Meldungen – Details.] In: www.bistum-eichstaett.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nördlich des Dorfes befindet sich der Waldfriedhof. Dieser ist eine Stiftung von Maximilian Straßer. Seine Leiche wurde aus New York, wo er es zu ansehnlichem Reichtum gebracht hatte, nach Gunzenheim überführt. Straßer stiftete auch die Villa Barbara, in der heute der ehemalige Bischof von Eichstätt und Augsburg, Walter Mixa, wohnt.<ref name="focus-554984">Harry Luck: Gunzenheim: Bischof Mixa wird Villenbewohner. In: Focus Online. 23. September 2010, abgerufen am 14. Oktober 2018.</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mixa zieht in Villa Barbara.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Neben seiner attraktiven Lage inmitten von sanften, bewaldeten Hügeln birgt das kleine Dorf eine bedeutsame geologische Besonderheit, Die Gump in Gunzenheim, einen kleinen Badeweiher, der wie so viele Besonderheiten um das Nördlinger Ries herum seinen Ursprung im Ries-Impakt hat.

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Gunzenheim

Weblinks

Commons: Gunzenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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