Zum Inhalt springen

Trockene Luft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. August 2024 um 18:36 Uhr durch imported>Acky69 (Link nach vorn, zus. Info, Link präziser).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

In der Meteorologie und der Thermodynamik bezeichnet trockene Luft vollkommen wasserfreie Luft. Trockene Luft ist der Grenzfall zu feuchter Luft und stellt im Mollier h-x-Diagramm den linken Rand mit <math>x = 0</math> (x ist der Feuchtegrad) und der höchsten Dichte bei gegebener Temperatur dar.

Die trockene Luft wird in der theoretischen Meteorologie beispielsweise für die Formulierung der virtuellen Temperatur genutzt.

Trockene Luft auf Meereshöhe hat im globalen Mittel eine molare Masse von derzeit rund 28,96 g/mol.<ref>Günter Warnecke: Meteorologie und Umwelt: Eine Einführung. Hrsg.: Springer-Verlag. Berlin Heidelberg 1991, ISBN 978-3-642-59214-0, S. 14.</ref> Der Wert der Standardatmosphäre ist mit 28,9644 g/mol definiert.

Trivia

Umgangssprachlich bezeichnet trockene Luft Luft mit einer vergleichsweise geringen relativen Feuchte. Durch den geringen Wasserdampf-Partialdruck in der Luft wird die Austrocknung von Schleimhäuten, Augen und der Hautoberfläche beschleunigt.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />