Zum Inhalt springen

Lindenberg (Freudenberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 08:40 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Lindenberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(903)&title=Lindenberg 50° 54′ N, 7° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(903) 50° 54′ 0″ N, 7° 55′ 35″ O
 {{#coordinates:50,9|7,9263888888889|primary
dim=10000 globe= name=Lindenberg region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 334 (310–370) m
Fläche: 2,31 km²
Einwohner: 903 (30. Juni 2023)<ref>Stadt Freudenberg: Einwohnerverteilung. Abgerufen am 3. August 2023.</ref>
Bevölkerungsdichte: 391 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 57258
Vorwahl: 02734

Lindenberg ist ein Stadtteil Freudenbergs in Nordrhein-Westfalen und liegt im östlichen Stadtgebiet mit rund 900 Einwohnern.

Geografie

Lindenberg liegt im Tal des Lederbaches, der in südwestlicher Richtung verläuft und in Seelbach in die Alche mündet. Der Ort grenzt im Norden an Bühl, im Osten an Alchen, im Südosten an Seelbach (zu Siegen gehörend), im Süden an Heisberg, im Südwesten an Oberheuslingen und Bottenberg sowie an Büschergrund im Westen.

Der Ort liegt auf einer Höhe von 310 m und 370 m – höchste Erhebung ist der Groß-Glaesner (415 m)<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.durchblick-siegen.deEin Pensionär machte es möglich: „Groß Glaesner“ ist begehrtes Ziel für „Hübbelbummler“ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive ) (PDF; 350 kB)</ref>, welcher im Zuge der Erschließung des Gewerbegebietes Wilhelmshöhe II durch Abraum geschaffen wurde.

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1382 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Karte Fürstentum Nassau-Siegen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Urkundliche Zeugnisse der Besiedlung bis 1500 (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Bis zum 31. Dezember 1968 gehörte Lindenberg dem Amt Freudenberg an. Seit dem 1. Januar 1969 ist Lindenberg mit Inkrafttreten des zweiten Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Siegen zu einem der 17 Stadtteile der Stadt Freudenberg geworden.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 70.</ref>

1934 wurde eine Freiwillige Feuerwehr gegründet, die zusammen mit den Feuerwehren Büschergrund, Alchen und Oberholzklau-Bühl den Löschzug 2 der Feuerwehr der Stadt Freudenberg bildet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.lg-jf-lindenberg.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2026. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Einwohnerzahlen

Die Entwicklung der Einwohnerzahlen Lindenbergs:<ref>Otto Schäfer: Der Kreis Siegen - eine Sachkunde für Grundschulen, Siegen 1968</ref><ref>freudenberg-stadt.de: Einwohnerverteilung (regelmäßig aktualisiert)</ref>

Jahr Einwohner
1818 87
1885<ref>Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 106–113</ref> 148
1895<ref>Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 112/113</ref> 175
1905 210
1910<ref>Landkreis Siegen. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. April 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 229
1925<ref name="genealogy.net">genealogy.net: Amt Freudenberg</ref> 244
Jahr Einwohner
1933<ref name="verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 277
1939<ref name="verwaltungsgeschichte" /> 301
1950 418
1961<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 217.</ref> 468
1967 618
1994<ref>Bernhard Oltersdorf: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Freudenberg, Stadt (Memento vom 21. Oktober 2013 im Internet Archive) (PDF; 6,6 MB), ca. 1995</ref> 806
Jahr Einwohner
2000 832
2010 829
2011 836
2017 828
2019 856
2020 868
Jahr Einwohner
2021 851
2022 888

Infrastruktur

Verkehrsanbindung

Lindenberg liegt an der Landesstraße 562, die von Siegen nach Freudenberg führt – dort, etwa 500 m vom Ortskern entfernt, liegt eine Anschlussstelle an die Bundesautobahn 45. Im Ortskern zweigt die Kreisstraße 19 nach Oberfischbach ab. Des Weiteren beginnt im Südwesten des Ortes die Landstraße L565, welche im weiteren Verlauf nach Kirchen führt. Dort befindet sich außerdem ein P+R, der jedoch auf Siegener Stadtgebiet liegt.

Zwischen Lindenberg und dem Seelbacher Weiher verläuft ein asphaltierter Radweg.

Durch den Ort verkehren die Buslinien R38 und R40, die von Siegen nach Freudenberg führen, dazu werktags 4 Mal die Regionalbuslinie R53 (von Siegen über die A 45 nach Olpe) sowie die nur in Nächten auf Samstag und Sonntag verkehrende Nachtbuslinie N4 (von Siegen nach Freudenberg).

Einrichtungen

Im Ort gibt es ein Bürgerhaus, ein Feuerwehrhaus und eine Tankstelle, des Weiteren einige mittelständische Unternehmen sowie einen über die Ortsgrenzen hinaus bekannten Schnellimbiss.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende