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Suhar

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Suhar
Koordinaten 24° 21′ N, 56° 44′ OKoordinaten: 24° 21′ N, 56° 44′ O
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Basisdaten
Staat Oman
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Schamal al-Batina
Einwohner 130.000

Suhar (arabisch صحار, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Sohar ist eine Stadt im nordöstlichen Oman am Golf von Oman, 230 km nordwestlich der Hauptstadt Maskat. Sie ist die wichtigste Stadt der Küstenebene und Hauptstadt des Wilaya Suhar. Suhar ist auch Hauptstadt des Gouvernements Schamal al-Batina, und war Hauptstadt des bis 2011 bestehenden Gouvernements al-Batina. Suhar ist die fünftgrößte Stadt in Oman mit 130.000 Einwohnern.<ref>Al Batinah North Governorate (Oman): Districts & Localities - Population Statistics, Charts and Map. Abgerufen am 19. Juli 2020.</ref>

Geschichte

Die Stadt hatte in der Geschichte Omans eine große Bedeutung als Zentrum des Seehandels. Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. scheint Kupfer und Diorit aus Magan (einstiger Name) nach Indien und Mesopotamien verschifft worden zu sein.

Nachdem die Stadt unter den persischen Sassaniden zum Handelszentrum ausgebaut worden war, stieg sie unter muslimischer Herrschaft zu einem der bedeutendsten Handelszentren der islamischen Welt auf. Der Seehandel reichte im 9. Jahrhundert über Indien bis nach China und nach Ostafrika. Die umfangreichen Handelsbeziehungen werden auch in den Geschichten von Sindbad deutlich, der aus Suhar stammen soll. Die persischen Buyiden zerstörten im Jahr 965 Suhar, wohl um die Konkurrenz für Basra auszuschalten. In der Folgezeit kam es zur Fremdherrschaft der Seldschuken und der Perser von Hormus.

Nachdem Vasco da Gama 1498 den Seeweg nach Indien entdeckt hatte, stieg Portugal zur führenden Handels- und Seemacht des 15. und 16. Jahrhunderts auf. 1507 kam Suhar unter die Herrschaft der Portugiesen. Nach Vertreibung der Portugiesen im Jahre 1649 durch Nasir ibn Murschid konnte die Stadt nicht mehr an ihre große Vergangenheit als Handelszentrum anknüpfen. Ein Grund war wohl auch die Verlandung der Lagunen, die bisher als Hafen gedient hatten.

Seehafen und Wirtschaft

Etwas nördlich der Stadt wurde ein neuer, etwa 20 km² großer Hafen gebaut – als 50/50-Joint-Venture mit dem Hafen von Rotterdam – und 2004 eröffnet. Auf dem Gelände befinden sich neben dem eigentlichen Hafen auch umfangreiche Industrieanlagen, u. a. eine Raffinerie, mehrere Kraftwerke (darunter das Kraftwerk Sohar von Sohar Aluminium) und eine Methananlage. Die Aluminiumschmelze von Sohar Aluminium liegt wenige Kilometer landeinwärts.<ref>SOHAR Port and Freezone. Abgerufen am 19. Juli 2020.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Royal Haskoning (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.maritime-rh.com</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2010: "Freezone Sohar attracts international investor interest" (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/oman.org.au</ref>

In Suhar betreibt der indische Konzern Jindal Steel and Power unter anderem eine Direktreduktionsanlage zur Stahlerzeugung mit verringertem CO2-Ausstoß.<ref>CO2-armer Stahl von Jindal auf home-of-steel.de, 15. April 2024</ref>

Bildung

Suhar verfügt über vier hohe Bildungseinrichtungen:

Flughafen

Nahe der Stadt befindet sich der Flughafen Suhar.

Tourismus

  • Das Fort von Suhar<ref>Fort von Sohar. In: Experience Oman. Abgerufen am 19. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Schulische Einrichtungen

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Suhar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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