Zum Inhalt springen

Lake Mendota

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. April 2026 um 21:33 Uhr durch imported>BrunoBoehmler (Limnologie: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert, Kleinkram).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Lake Mendota
Datei:Madison, Wisconsin Dec04 IMG 2772.JPG
Geographische Lage Wisconsin, USA
Zuflüsse Yahara River
Abfluss Yahara RiverRock River
Orte am Ufer Madison
Daten
Koordinaten 43° 6′ N, 89° 25′ WKoordinaten: 43° 6′ N, 89° 25′ W
 {{#coordinates:43,1|−89,416666666667|primary
dim=11204 globe= name=Lake Mendota region=US-WI type=waterbody
  }}
Höhe über Meeresspiegel 259 m
Fläche 39,85 km²
Umfang 35,2 km
Maximale Tiefe 25,3 m
Mittlere Tiefe 12,7 m

Besonderheiten

Bekannte limnologische Forschungseinrichtung

Der Lake Mendota liegt im US-Staat Wisconsin und grenzt nördlich an dessen Hauptstadt Madison.<ref name="mendotaGuide">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lake Mendota.] In: Yahara Waterways – Water Trail Guide. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. September 2009.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/danedocs.countyofdane.comVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der See ist relativ flach. Er wird durch den Yahara River gespeist, welcher im Norden einströmt und im Südosten wieder ausfließt. Die Eisperiode dauert im Winter etwa dreieinhalb Monate, wobei der komplette See mit einer dicken Eisschicht bedeckt ist.

An den Ufern des Sees befinden sich auch geschützte Naturgebiete und Parks, darunter der James Madison Park, sowie Universitätswohnungen, das Studentenwerk der UW (University of Wisconsin) und eine Reihe von Hotels und Restaurants. An den Wochenenden im Sommer sieht man dort viele Bootsfahrer, dennoch ist der Mendota-See selten überfüllt. Es gibt mehrere Bootsanlegestellen und zwei große Yachthäfen. Die Wassersportler an einem typischen Sommertag betreiben Angeln, Wasserski, Wakeboarding, Schlauchboot, Kanu, Windsurfen, Kajak, Segeln usw.<ref name="hooferOuting">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wisconsin Hoofers Outing Club.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. September 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="hooferSailing">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hoofer Sailing Club.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. September 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Der See friert im Schnitt um den 20. Dezember ein und wird daher im Winter von Sportbegeisterten zum Eisbootsfahren, Eislaufen, Eisfischen, Skilanglauf, Eishockey und Snowkiten genutzt.

Limnologie

Bekannt wurde der Lake Mendota durch zahlreiche limnologische Untersuchungen und Forschungen. Er gilt als einer der Geburtsorte der modernen Limnologie.<ref name="limn_history">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Limnology at the University of Wisconsin.] University of Wisconsin Regents, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. September 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="about_limn">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig About the Center for Limnology.] University of Wisconsin Regents, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. September 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Jahr 2017 war der See Gegenstand einer fünfjährigen metagemonischen Studie von Simon Roux et al. über Virophagen und die Riesenviren, die ihnen als Wirte dienen. Als Ergebnis wurde eine ganze Reihe von neuen Spezies der Virophagen-Klasse Virophaviricetes (ursprünglich Maveriviricetes) vorgeschlagen, die sich teilweise drei neuen Gattungen (Lake Mendota Virophage Candidate Genus 1 bis 3) zuordnen ließen.<ref name="Roux2017">Simon Roux, Leong-Keat Chan, Rob Egan, Rex R. Malmstrom, Katherine D. McMahon, Matthew B. Sullivan: Ecogenomics of virophages and their giant virus hosts assessed through time series metagenomics, in: Nat. Commun. Band 8, Nr. 858, 11. Oktober 2017, doi:10.1038/s41467-017-01086-2, PMID 29021524, PMC 5636890 (freier Volltext), OSTI: DOE Pages auf Office of Scientific and Technical Information (Energieministerium der Vereinigten Staaten), PDF</ref>

Umweltprobleme

Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Siedlungsabwässer in den See eingeleitet. Infolgedessen litt der See zunehmend unter der Eutrophierung. Von 1912 bis 1958 versuchte man mit Kupfersulfat die Überwucherung des Sees durch Algen zu kontrollieren. Zwar wurde dadurch die Algenblüte effektiv unterdrückt, aber das gelöste Kupfer sammelte sich als unlösliches Kupferkarbonat in den unteren Schichten des Sediments. Schließlich wurde ein Teil des Abwassers in die weiter nördlich angrenzenden Seen umgeleitet. Im Laufe der Zeit erfuhren diese Seen das gleiche Schicksal: Auch sie wurden mit der Zeit eutroph. Um mit der Situation fertigzuwerden, leitete man letztendlich das Abwasser in den Yahara River.

Während des Winters ist die Konzentration des gelösten Sauerstoffs im Epilimnion relativ hoch. Während des Sommers fällt die Konzentration des gelösten Sauerstoffs auf 1–2 mg.

Bildergalerie

Der Mendota-See von der Landungsstelle an der University Bay im Herbst 2008 aus gesehen

Einzelnachweise

<references />