Cheondogyo
| Koreanische Schreibweise | |
|---|---|
| Koreanisches Alphabet: | 천도교 |
| Hanja: | 天道敎 |
| Revidierte Romanisierung: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| McCune-Reischauer: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
Die koreanische Religion des Cheondogyo (koreanisch für Religion des himmlischen Weges) entstand aus der um 1860 von Choe Je-u ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gegründeten Donghak-Bewegung (koreanisch für Östliche Lehre), einer nationalistischen Protestbewegung gegen die von Korruption und Unterdrückung geprägten sozialen Zustände im Korea der Joseon-Dynastie. In Südkorea hat die Glaubensgemeinschaft über eine Million Mitglieder, davon etwa 400.000 in Seoul.<ref>Religious Services. In: english.seoul.go.kr. Seoul Metropolitan Government, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. März 2008; abgerufen am 19. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Nordkorea sind es etwa 3 Millionen Gläubige, also etwa 12,9 % der totalen Bevölkerung.<ref>Democratic People's Republic of Korea (North Korea). In: worldstatesmen.org. Abgerufen am 22. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es existiert eine Blockpartei, die Chondoistische Ch’ŏngu-Partei, die sich auf die Religion des Cheondogyo bezieht.
Glaube
Cheondogyo ist eine synkretistische Religion, die Elemente aus dem Konfuzianismus und dem Schamanismus in Korea vereint.
Es wird nicht von einem Schöpfergott gesprochen, sondern von einer alles durchdringenden Energie, die das Universum zusammenhält.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: chondogyo.or.kr. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2015; abgerufen am 19. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Energie oder Urkraft wird als Haneullim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder „Göttlicher Meister“ bezeichnet. Neben dieser Urkraft gibt es eine Vielzahl an Göttern und Geistwesen sowie Ahnengeister.<ref>Lee Chi-ran: The Emergence of National Religions in Korea. (PDF; 334 kB) In: manak.org.in. S. 16, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2014; abgerufen am 19. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wie im Konfuzianismus wird hoher Wert auf die Selbstkultivation gelegt. Man muss starken Geistes sein und kann somit Einfluss auf die Realität erlangen. Gebete an Götter und Geister sind nützlich, müssen aber nicht durchgeführt werden. Hat man genug „magische Kraft“, wird man selbst zu einem höheren Geistwesen. Jeder besitzt einen freien Willen.<ref name="Yao">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Geschichte
Cheondogyo entstand aus der Donghak-Bewegung, einer politisch-religiösen Erneuerungsbewegung aus dem 19. Jahrhundert gegen das Christentum. Gegründet wurde sie im Jahr 1860.<ref name="Young" details="S. 6–7.">Carl F. Young: Eastern Learning and the Heavenly Way: The Tonghak and Chondogyo Movements and the Twilight of Korean Independence (= Hawai`i Studies on Korea). University of Hawai'i Press, Honolulu 2014, ISBN 978-0-8248-4016-7.</ref> und wurde mit ihrem dritten Führer Son Pyŏng-Hi als eigenständige Religion anerkannt.<ref name="Young" details="S. 113–121." />
Choe Je-u bezeichnete Cheondogyo als Alternative zum Christentum („Westliche Lehre“).<ref name="Young" details="S. 6–7." /> Aufgrund der Vereinigung von Konfuzianismus, Buddhismus, und Taoismus und der Behauptung die „Östliche Lehre“ zu repräsentieren, erreichte der Chendogyo schnell die breite Masse.<ref name="Young" details="S. 1–12." />
Literatur
- Carl F. Young: Eastern Learning and the Heavenly Way: The Tonghak and Chondogyo Movements and the Twilight of Korean Independence (= Hawai`i Studies on Korea). University of Hawai'i Press, Honolulu 2014, ISBN 978-0-8248-4016-7.
Einzelnachweise
<references />